Commerzbank deutet Dividende an

Commerzbank-Zentrale in Frankfurt Commerzbank-Zentrale in Frankfurt
© Commerzbank AG
(09.02.2018)

Die Commerzbank verdient auch während der Umbauphase Geld. Unter dem Strich blieb für 2017 ein Gewinn von 156 Mio. Euro hängen, was deutlich mehr als die von uns erwarteten 125 Mio. Euro waren.

Trotz hoher Kosten sorgten mehr Kunden und ein paar Sondererträge für den Gewinn. Zudem machte die Bank den Anlegern Mut auf eine Ausschüttung für das laufende Geschäftsjahr: „Keine Dividende zu zahlen darf nicht Dauerthema werden“, so CEO Martin Zielke, der vor der Presse aber keine weiteren Details zu erwartetem Gewinn und Dividendenhöhe preisgeben wollte (s. a. PLATOW Brief).

Gut ist, dass Deutschlands zweitgrößte Bank v. a. im Privatkundengeschäft wächst. Ihr Geschäftsmodell wirkt insgesamt schon wesentlich gefestigter als das der Kollegen in den Zwillingstürmen der Deutschen Bank. Zudem gefallen die mittlerweile gute Kernkapitalquote von 14,1% und das stark zurückgefahrene Risikoprofil. Bemängeln müssen wir dagegen, dass die Kosten mit 7,1 Mrd. Euro immer noch hoch sind. Die Aktie (12,82 Euro; DE000CBK1001) legt in einem schwächeren Gesamtmarkt zeitweise 5% zu. Vor einem Engagement wollen wir angesichts eines KGV von 17 aber noch weitere Erfolge beim profitablen Geschäftsumbau sehen.  Eine konkrete Empfehlung entnehmen Sie der aktuellen PLATOW-Börse.