Der Tiguan schiebt VW an

Tiguan R-Line Tiguan R-Line
© Volkswagen AG
(21.04.2017)

Die Volkswagen-Vorzüge hatten wir schon mehrfach zum Kauf empfohlen. Wer bereits im Januar 2016 (vgl. PB v. 11.1.16) unserem Rat folgte und damals mutig bei 111,80 Euro investierte, der liegt inzwischen rund 25% im Plus.

Doch dies dürfte noch nicht das Ende der Aufwärtsbewegung der Vorzugsaktie (139,20 Euro; DE0007664039) sein. Denn der Konzern scheint „Dieselgate“ operativ überwunden zu haben: Im Q1 erzielten die Wolfsburger – nach vorläufigen Zahlen – einen operativen Gewinn von 4,4 Mrd. Euro (Vj.: 3,4 Mrd. Euro). Damit liegt der Autobauer deutlich über den Erwartungen der Analysten.

Vor allem die Kernmarke VW mit der Einführung des neuen Tiguan, aber auch Sparmaßnahmen trugen zu der überraschend positiven Entwicklung bei. Mit einem 2017er KGV von 6 und einer Rendite von 1,5% (Dividende: 2,06 Euro) ist der Wert noch immer fundamental preiswert. Hier wirkt der Diesel-Skandal offensichtlich noch nach, der auch auf der HV am 10.5. (s. auch PB v. 19.4.) nochmals zur Sprache kommen wird.