Fedex erwischt Anleger bei Rally auf falschem Fuß
Als wichtigen Frühindikator der Konjunktur hatten Investoren mit Spannung die am Dienstag (19.12.) vorgestellten Hj.-Zahlen (per 30.11.) des Logistikriesen Fedex erwartet.
„Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.“
Als wichtigen Frühindikator der Konjunktur hatten Investoren mit Spannung die am Dienstag (19.12.) vorgestellten Hj.-Zahlen (per 30.11.) des Logistikriesen Fedex erwartet.
Besser als erwartet dürfte beim Autovermieter Sixt das Gj. 2023 zu Ende gehen.
Augenscheinlich hat die global fünftgrößte Reederei Hapag Lloyd aufgrund der weltweiten Konjunkturschwäche Schiffbruch erlitten.
Amerikas größte Eisenbahngesellschaft Union Pacific hat die Erwartungen an die Q3-Zahlen (per 30.9.) trotz Konsumflaute in den USA geschlagen, musste dabei aber Abstriche verkraften. Das kam nicht überraschend. Schließlich gilt der Transportsektor als Vorläuferindikator der US-Wirtschaft.
Der Logistiker DHL hat die Abkühlung der Weltwirtschaft und eine Normalisierung von Transportpreisen zu spüren bekommen.
Besser als erwartet lief es im Q3 für Deutschlands größten Flughafenbetreiber Fraport. Die Frankfurter konnten im Q3 den Umsatz um 17% ggü. Vj. und um 11% ggü. Vor-Corona auf 1,08 Mrd. Euro steigern. Rekord! Zu verdanken war dies den wieder angezogenen Passagierzahlen bei gleichzeitig höheren Ticketpreisen.
Einen Monat vor der Q3-Bilanz hat Deutschlands größter Flughafenbetreiber Fraport noch keine Euphorie am Börsenparkett entfacht. Denn der Ukraine-Krieg, globale Konjunktursorgen und nun auch der Nahostkonflikt stutzten der MDAX-Aktie (48,45 Euro; DE0005773303) die Flügel.
Angesichts des Terrorangriffs der islamistischen Hamas sah sich auch Lufthansa gezwungen, alle Flugverbindungen nach Tel Aviv bis einschließlich Samstag (14.10.) einzustellen.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Nexus, Eli Lilly, Qiagen und Sixt.
Die weltweite Logistikbranche spürt schon seit längerem die wirtschaftliche Flaute. Schon vor Jahresfrist schockte Fedex, der Marktführer für zeitkritische Sendungen, Anleger mit einer heftigen Gewinnwarnung.
Der neue CEO Tobias Meyer hat sicher nicht den leichtesten Aufstiegszeitpunkt beim Logistikkonzern DHL Group gewählt. Denn die von den Notenbankern gewünschte wirtschaftliche Abschwächung hinterlässt deutliche Spuren in den Zahlen der Bonner. Zumindest bemerkenswert ist zudem, dass dem Unternehmen Anfang August nach hohen tariflichen Lohnerhöhungen eine Anhebung des Portos für Briefe und Postkarten von der Bundesnetzagentur untersagt wurde.
Nachdem sich Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) gezwungen sah, am 27.7. die Guidance für das Gj. 2023 zu kappen (Umsatz: deutlicher Rückgang statt eines moderaten Anstiegs; EBIT: 115 bis 135 Mio. statt 160 bis 190 Mio. Euro), gab die angeschlagene Aktie (11,22 Euro; DE000A0S8488) weitere 6% ab. Doch in den am Dienstag (15.8.) vorgestellten Hj.-Zahlen erkennen wir einen Silberstreif am Horizont.
Für die Gewinner der Pandemie schlägt das Pendel zurück.
Beim Reisen wird nicht gespart. Das kommt dem Münchner Autovermieter Sixt zugute, der am Dienstag (8.8.) das beste Q2-Ergebnis der Konzerngeschichte vorlegte.
Nach den harschen Einschnitten durch die Corona-Pandemie läuft es bei Fraport aktuell wieder besser.
Unsere abwartende Haltung (vgl. PB v. 24.2.) bei Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) hat sich als goldrichtig herausgestellt – für die bereits angeschlagene Aktie (11,32 Euro; DE000A0S8488) ging es um weitere 10% auf Tauchstation.
Ein kleines Beben lösten am Dienstag (20.6.) die mauen Zahlen von Fedex aufgrund schwacher Nachfrage bei höheren Kosten (Umsatz: -10%; ber. Gewinn: -30%) am internationalen Logistikmarkt aus. Die Druckwellen reichten dabei bis zum Konkurrenten DHL Group (vormals: Deutsche Post DHL Group). Die DAX-Aktie (43,29 Euro; DE0005552004) verlor zwischenzeitlich über 4%.
Für einen möglichst stressfreien Sommerurlaub räumt Lufthansa zusammen mit Fraport Stolpersteine aus dem Weg. In Frankfurt stehen jetzt – zunächst exklusiv für Lufthansa-Kunden – moderne Automaten für den Self-Check-in zur Verfügung. So soll ein erneutes Chaos wie 2022 verhindert werden. Die Investitionskosten belaufen sich auf rd. 20 Mio. Euro.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Sonova, Software AG und Hapag-LLoyd.
Deutschlands größter Flughafenbetreiber Fraport atmet nach drei schweren Jahren auf.
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