SAP kauft zu, Dt. Telekom profitiert
SAP erweitert mit einem Zukauf (7.9.) die eigene Produktpalette.
„Inflation ist wie Zahnpasta. Ist sie erst mal heraus aus der Tube, bekommt man sie kaum mehr rein.“
SAP erweitert mit einem Zukauf (7.9.) die eigene Produktpalette.
Unser Musterdepotwert Deutsche Telekom blickt auf ein recht solides Q2 zurück. Nach den am Donnerstag (10.8.) veröffentlichten Zahlen sank der Umsatz um 2,4%, fiel damit aber etwas besser als von Analysten erwartet aus. Hier wirkte v. a. der Rückgang in der Telekommunikationsausrüstung belastend, da sich die Lebenszyklen der Geräte zunehmend verlängern. Der Nettogewinn stieg um 5,4% an, bereinigt stürzte er aber regelrecht ab und sank im Q2 um 23%. Dies lag insbesondere an einem außerordentlich schwachen Finanzergebnis.
Auf den gewohnt stabilen Geschäftsverlauf war beim Mobilfunk-Service-Provider Freenet auch im ersten Halbjahr wieder Verlass. Denn die Büdelsdorfer blieben mit prozentual einstelligen Zuwächsen auf moderatem Wachstumskurs.
Es ist Jahre her, dass Investoren beim Mobilfunker 1&1 einen zweistelligen Kurssprung erlebten. Doch am Mittwoch (2.8.) war es bei der SDAX-Aktie (12,82 Euro; DE0005545503) wieder so weit.
Um die Jahrtausendwende war die Deutsche Telekom durch die Übernahme des regionalen Mobilfunkanbieters Voicestream in den lukrativen US-Markt eingestiegen. Seit dem Zukauf von MetroPCS im Jahr 2012 jagt T-Mobile US, wie die Tochter des früheren Bonner Staatsunternehmens mittlerweile heißt, den Platzhirschen AT&T und Verizon reihenweise die Kunden ab. Auch wenn der Anstieg zum Gipfel des wichtigsten Mobilfunkmarkts der Welt auf den letzten Metern steiniger wird, kann das von CEO Mike Sievert geleitete Unternehmen noch ein paar Früchte der früheren Arbeit ernten.
Ein Blick auf das Chartbild von Magyar Telekom (1,06 Euro; HU0000073507) lässt vermuten, dass beim ungarischen Telekommunikationskonzern, der zu 61,4% im Besitz der Deutschen Telekom ist, in den vergangenen Monaten wenig passiert ist. Denn der Kurs bewegt sich nahezu auf dem Niveau unserer jüngsten Besprechung (vgl. PEM v. 1.3.).
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um die Wechsel in MDAX und SDAX und den Finanzdienstleister Procredit.
Nach einem unbestätigten „Bloomberg“-Bericht (2.6.), wonach Amazon in den US-Mobilfunkmarkt einsteigen wolle, reagierte unser Musterdepotwert Dt. Telekom in der Vorwoche mit einem herben Tagesverlust von 9%. Amazon soll in Gesprächen mit mehreren Netzbetreibern in den USA stehen und wolle einen sehr kostengünstigen oder für Prime-Kunden sogar kostenlosen Mobilfunktarif anbieten, so die Agentur.
Das Telekom- und Internetunternehmen United Internet setzt seinen Abwärtstrend fort.
Der netzunabhängige Mobilfunkanbieter Freenet gehörte vergangene Woche mit einem Kursrutsch von rd. 8% zu den Verlierern im MDAX. Allerdings ist das Gros davon nur auf den Dividendenabschlag vom Donnerstag (18.5.) in Höhe von 1,69 Euro (Vj.: 1,57 Euro) je Aktie (24,16 Euro; DE000A0Z2ZZ5) zurückzuführen.
Mit den jüngsten Q1-Zahlen konnte unser Musterdepotwert Dt. Telekom die Erwartungen der Analysten leicht übertreffen. So legte der Umsatz gegenüber dem Vj. um 0,3% zu. Das EBIT schoss sogar um 180% in die Höhe. Der starke Anstieg ist allerdings dem Verkauf der Funkturmsparte GD Towers zu verdanken, der im Q1 zu einem enormen Nettogewinn von 15,4 Mrd. Euro führte.
Am Mittwoch (29.3.) legte mit 1&1 einer der größten deutschen Mobilfunk- und alternativen DSL-Anbieter 2022er-Zahlen vor. Diese fielen mit einem Umsatz von knapp 4,0 Mrd. Euro (+1,4%) und einem ber. EBITDA von 693,3 Mio. Euro (+3,2%) unspektakulär und solide aus.
Eigentlich hatte sich United Internet nach dem Börsengang der Webhosting-Tochter Ionos mehr Ruhe gewünscht. Doch der überraschende Weggang von CFO Martin Mildner Ende März sorgte für das Gegenteil.
Sehr solide hat sich wieder einmal Freenet im vergangenen Gj. geschlagen. Dies zeigen die am Freitag (24.3.) vorgelegten endgültigen Zahlen.
Die US-Tochter der Deutschen Telekom sorgte jüngst (15.3.) mit einer Übernahme für Schlagzeilen. Bis zu 1,4 Mrd. US-Dollar wird T-Mobile US für die Ka’ena Corporation auf den Tisch legen, zu der der Konkurrent Mint Mobile gehört, der v. a. durch den Hollywood Star und Anteilseigner Ryan Reynolds Bekanntheit erlangte.
Mit deutlichen Kursgewinnen reagierte Magyar Telekom (1,08 Euro; HU0000073507) auf frische Zahlen für das Q4 des Jahres 2022.
Die Q4-Zahlen von Deutsche Telekom überzeugen uns abermals. Der Umsatz stieg um 3% ggü. Vj. auf 29,8 Mrd. Euro und schlug die Analystenerwartungen um gut 27%. Der Nettogewinn verdoppelte sich nahezu und lag 4% über den Erwartungen.
Deutsche Telekom hat 51% der Funkturmsparte GD Towers an DigitalBridge und Brookfield verkauft. Damit fließen dem DAX-Konzern mehr als 10 Mrd. Euro an Liquidität zu, die der Bilanz angesichts einer aktuellen Nettoverschuldung von 133 Mrd. Euro guttun (net debt/EBITDA: 3,1x).
Mit seinen beiden Standbeinen Mobilfunk und TV wird Freenet aller Voraussicht nach am 25.2. wieder einmal solide Jahreskennzahlen abliefern. Seit November peilen die Büdelsdorfer jeweils das obere Ende der EBITDA-Spanne von 470 Mio. bis 480 Mio. und des Free Cashflows von 240 Mio. und 250 Mio. Euro an.
Bereits im vergangenen Herbst hatte der Internetanbieter United Internet den Börsengang der Cloud- und Webhosting-Tochter Ionos für 2023 angekündigt. Nun soll es nach Meldungen, die das Unternehmen PLATOW ggü. nicht kommentieren wollte, schnell gehen und das IPO noch im Januar beginnen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen