Die am Mittwoch (13.9.) vorgelegte US-Inflation sorgte zunächst für einen Schock. Die Verbraucherpreise sind im August wegen höherer Energiepreise mit 3,7% stärker als erwartet gestiegen (Konsens: 3,6%). In erster Reaktion zogen die US-Renditen an. Erst der zweite Blick brachte die Erkenntnis, dass die Kernrate von 4,7 auf 4,3% gefallen war, was die Renditen am Ende nahe ihres Vortagesniveaus einpendeln ließ. Der Rückgang der von der Fed vielbeachteten Kernrate dürfte Wasser auf den Mühlen derjenigen Notenbanker sein, die sich bei der nächsten Notenbanktagung am 20.9. für eine Zinspause oder gar einen Zinsgipfel aussprechen werden.