PLATOW Börsenbarometer
Indizes: Für die meisten EM ging es auf Wochensicht wieder abwärts. Der Hang Seng (-2,4%) musste den größten Verlust hinnehmen. Nur der ISE 100 (+2,9%) konnte einen Wochengewinn ausweisen.
„Erfolgreiches Investieren besteht darin, die Erwartungen anderer zu antizipieren.“
Indizes: Für die meisten EM ging es auf Wochensicht wieder abwärts. Der Hang Seng (-2,4%) musste den größten Verlust hinnehmen. Nur der ISE 100 (+2,9%) konnte einen Wochengewinn ausweisen.
Zuletzt ging es Schlag auf Schlag. Erst der BRICS-Gipfel in Johannesburg (22.-24.8.) mit einem um die Welt gehenden Abschlussfoto, das fünf vor Selbstbewusstsein strotzende Staatsführer zeigte: Lula da Silva (Brasilien), Sergei Lawrow (Russland), der Wladimir Putin vertrat, weil diesem wegen eines Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs die Festnahme gedroht hätte, Narendra Modi (Indien), Xi Jinping (China) und schließlich Cyril Ramaphosa (Südafrika), diesmal als Gastgeber.
Indizes: Bei den EM-Indizes verzeichnen wir im Vergleich zur Vorwoche einige Kursfälle. Am stärksten ist hierbei Bovespa (-3,1%) betroffen. Einzig der ISE 100 (+4,5%) legt einen Kursanstieg hin.
Nach einem sehr guten Jahresauftakt (vgl. PEM v. 7.6.) hat Asics auch im Q2 stark performt.
„Eine fundamentale Abkopplung von China wäre gefährlich und wird es nicht geben“, sagte Rainer Matthes (Metzler) zur Eröffnung des PLATOW Investorenforums gestern in Frankfurt.
Die ADB hat die Wachstumsprognose der asiatischen Emerging Markets für 2023 leicht auf 4,7% nach unten korrigiert, da sich das Wachstum in Ostasien, Südasien und Südostasien etwas verlangsamt hat aufgrund der schwächeren Nachfrage v. a. aus Europa. Die Prognose für 2024 bleibt aber mit 4,8% unverändert.
Der MSCI Emerging Markets tritt dieses Jahr für seine Verhältnisse nahezu auf der Stelle (YTD +2,7%).
Der jüngste BRICS-Gipfel in Südafrika brachte die Erweiterung des Staatenbundes um Argentinien, Ägypten, Äthiopien, Iran, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Erweiterung betont den eigenen Machtanspruch und soll den Einfluss auf die internationalen Organsiationen und die Weltwirtschaft stärken.
DBS Group, Singapurs größte Bank, hat einfach einen Lauf. Das Q2 (Zahlen am 2.8.) markierte das vierte Rekordquartal in Folge und CEO Piyush Gupta ist sich trotz leicht eintrübender Konjunktur sicher, dass das so bleiben wird. „Wir werden ein Rekordjahr haben“, kündigte er in der Telefonkonferenz nach den Zahlen an.
Schon früh gab China den Startschuss im Rennen um das weltweit erste digitale Zentralbankgeld (CBDC). Bei den Olympischen Winterspielen 2022 wurde dann der digitale Yuan in verschiedenen Pilotstädten eingeführt und hat seither sein Repertoire stetig erweitert.
Mit Rekordzahlen überraschte SFC Energy am Dienstag (22.8.) seine Investoren.
Im Februar (vgl. PEM v. 8.2.) hatten wir beim indischen Online-Reiseanbieter MakeMyTrip auf mögliche Rücksetzer verwiesen. Diese kamen dann auch und die Aktie (33,20 Euro; MU0295S00016) verlor rd. 20% auf 20,60 Euro.
Hon Hai Precision hat im Q2 einen Umsatzrückgang von rd. 14% auf 1,3 Bio. Neue Taiwan-Dollar (NTD; 37,8 Mrd. Euro) verzeichnet.
Streaming ist auf dem Vormarsch. Nach Erhebungen des Marktforschungsinstituts Nielsen macht das Fernsehen auf Abruf schon rd. 40% des gesamten Fernsehkonsums in den USA aus. Disney avancierte seit dem Launch von Disney+ 2019 zu einem der größten Streaming-Anbieter der Welt.
Mit Spannung wurden am Donnerstag (3.8.) die Zahlen von Apple erwartet, nachdem die Aktie mit einem Plus von rd. 47% in diesem Jahr zu den Highflyern an der Nasdaq gehörte. Der dritte quartalsmäßige Umsatzrückgang in Folge sorgte am Freitag für einen kleinen Rückschlag.
Die Aussichten für die EM Asiens haben sich leicht abgeschwächt, so die Botschaft des jüngsten ADB-Ausblicks, der eine kleine Abwärtsrevision bringt: Statt jeweils 4,8% für 2023/24 werden dort nun 4,8% und 4,7% für den Prognosezeitraum notiert. Die Schwäche geht von den Exporten aus, die unter dem Rückgang der globalen Nachfrage leiden. Hintergrund ist die monetäre Straffung in den führenden Industrieländern, die in einer allgemeinen Abschwächung der Exportnachfrage mündet. Dies werde aber durch eine etwas stärkere Binnennachfrage (Konsum und Investitionen) innerhalb der einzelnen Volkswirtschaften größtenteils kompensiert.
Mit dem aktuellen Update zum globalen Ausblick (WEO) vom April nimmt der IWF seine Wachstumsprognose für 2023/24 auf jeweils 3% (zuvor 3% und 3,5%) zurück. Damit bleiben die Aussichten im historischen Vergleich schwach. Vor allem steigende Zinsen und die Inflation zählen zu den maßgeblichen Bremsklötzen.
Die größte Demokratie der Welt ist im Aufschwung. Das unterstreicht nicht nur die dreitägige Indienreise von Wirtschaftsminister Robert Habeck vergangene Woche. Im Q1 wuchs das BIP in Indien um 6,1% so stark wie in keiner anderen Volkswirtschaft. Digitalisierung ist dabei ein wichtiger Wachstumstreiber, denn immer mehr der 1,4 Mrd. Einwohner des Landes nutzen die Vorzüge des Internets.
Der indische IT-Dienstleister Wipro ist im abgelaufenen Quartal kaum noch gewachsen. Wie das Unternehmen mitteilte, kletterten die Erlöse im Service-Geschäft in konstanten Währungen ggü. dem Vj. um 1,1% auf 2,8 Mrd. US-Dollar (rd. 2,5 Mrd. Euro). Sequenziell stand sogar ein Minus von 2,8% zu Buche – der dritte Rückgang in Folge.
Debatten rund um Indien drehen sich oft um die Frage, ob sich das Land östlich des Arabischen Meers zu einem „China 2.0“ entwickle. Politisch eifert dabei keines der Länder dem anderen direkt nach. Differenzen hingegen gibt es zu Hauf, angefangen beim politischen System bis hin zu ungelösten Grenzfragen. Auch demografisch klaffen die Unterschiede weit auseinander.
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