Chemie

Deutsche Aktien

Symrise schont die Anlegernerven

Mit der Aktie von Symrise konnten die Anleger in den vergangenen Jahren sehr ruhig schlafen. So gab es in der seit Anfang 2009 anhaltenden Aufwärtsbewegung kaum nennenswerte Kursrücksetzer. Seit Oktober 2014 beschleunigte sich der positive Trend sogar. Untermauert wurde die Hausse bei dem MDAX-Wert (58,85 Euro; DE000SYM9999) zuletzt durch Rekordzahlen beim Absatz und Nettogewinn, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Diese lagen mit Erlösen von 2,12 Mrd. Euro und einem EPS von 1,48 Euro zum Teil deutlich über den optimistischen Schätzungen der Analysten (Thomson).

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Lanxess zittert um DAX-Verbleib

Es wird allmählich eng für Lanxess. In der neuesten Rangliste der Deutschen Börse kommt die Aktie des Chemiekonzerns beim Kriterium „Streubesitz-Marktkapitalisierung“ gerade noch auf Platz 43 und muss daher um ihre Mitgliedschaft im deutschen Leitindex ernsthaft bangen. Zum Vergleich: Der mögliche DAX-Aufsteiger ProSiebenSat.1 steht auf Platz 28.

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Symrise strebt steil nach oben

Während der DAX in diesem Jahr unter teilweise deutlichen Schwankungen nahezu auf der Stelle trat, tendierte der Anteilschein von Symrise im gleichen Zeitraum fast kontinuierlich nach oben. Ab Oktober beschleunigte sich der Aufwärtstrend sogar, so dass sich Aktionäre bislang über einen Buchgewinn von 48% freuen können. Neben anhaltenden Übernahme- und Fusionsspekulationen, die über den Duft- und Aromenhersteller auf dem Börsenparkett kursieren, trieben vor allem zuletzt gute Geschäftszahlen den Wert.

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Wacker Chemie überrascht Börse

In den vergangenen Monaten haben wir immer wieder von einer Erholung auf dem globalen Solarmarkt berichtet. Auch für den MDAX-Konzern Wacker-Chemie zeigten wir uns zuletzt Ende September (vgl. PB v. 24.9.) optimistisch. Die am Donnerstag vorgestellten Q3-Zahlen waren denn auch keineswegs enttäuschend. Zwar wurde der Nettogewinn durch Sondereffekte deutlich aufgehübscht. Aber auch ohne diese einmaligen Einflüsse wäre es bei den Oberbayern zu einem deutlichen Plus gekommen. Der Umsatzanstieg von 6% gegenüber dem Vorjahresquartal signalisiert jedenfalls, dass die Kunden ihre Zurückhaltung aufgegeben haben.

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Symrise ist trotz Konjunkturflaute an der Börse nicht zu bremsen

Die Marktturbulenzen, die von Mitte September bis Mitte Oktober auf dem Frankfurter Börsenparkett vorherrschten, führten auch im MDAX zu einer erhöhten Volatilität. Aktuell tendiert der deutsche Midcap-Index trotz der jüngsten Erholung immer noch rund 9% unter seinem Jahreshoch. Der Aktie von Symrise hat dieser kräftige Herbststurm aber keineswegs geschadet. Am Freitag markierte der weit unterdurchschnittlich volatile Titel (43,68 Euro; DE000SYM9999) sogar ein neues Allzeithoch. Damit wurde der seit Ende 2011 anhaltende stabile Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt.

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Wacker Chemie liebt starken Dollar

An den internationalen Devisenmärkten tendierte der Euro gegenüber dem US-Dollar schwach. Dies spielt vielen deutschen Firmen in die Karten, die über einen hohen Exportanteil in den Dollarraum verfügen. Zu den Gewinnern dürfte auch das MDAX-Unternehmen Wacker Chemie zählen, das stark außerhalb der Eurozone engagiert ist.

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Brenntag blickt doch nach vorn

Gibt es keinen Ausblick, muss er auch nicht abgesenkt werden, wenn es mal nicht läuft. Diesen Vorteil dürfte der eine oder andere Vorstand von Brenntag derzeit wohl stillschweigend genießen. Denn die Q2-Zahlen des Chemiehandelskonzerns stießen am Aktienmarkt wahrlich nicht auf Wohlgefallen. Das EBITDA lag mit 177 Mio. Euro deutlich unter den Konsenserwartungen. Gleiches gilt für die Gesamtjahresprognose 2014, die die Mülheimer nun erstmals veröffentlichten. So wirken die angestrebten 700 Mio. bis 720 Mio. Euro EBITDA vor Transaktionskosten und Holdingumlagen wenig ehrgeizig.

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Symrise ist ein Champion aus der niedersächsischen Provinz

In den vergangenen Quartalen werteten zahlreiche Devisen aus den Schwellenländern signifikant ab. Dieser Kursverfall ging an vielen Konzernen, die in diesen attraktiven Regionen tätig sind, nicht spürbar vorüber. Sie klagten nicht selten über negative Währungseinflüsse, die sich auf Umsatz und den Nettogewinn auswirkten. Beim Duft- und Aromenhersteller Symrise waren diese Effekte ebenfalls bemerkbar. Dennoch schafften es die Niedersachsen im ersten Semester, ihre Erlöse gegenüber der Vorjahresperiode um 1% auf 942 Mio. Euro zu steigern. Der Nettogewinn der Gesellschaft aus Holzminden legte sogar um 8% auf 101 Mio. Euro zu. Damit wurde eine stattliche Nettoumsatzrendite von rund 11% erreicht.

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Wacker Chemie macht bald Kasse

Am 16. Mai wurden wir bei der Aktie von Wacker Chemie ausgestoppt. Zwar ist dies ärgerlich, da der Kurs kurz danach wieder deutlich nach oben tendierte. Dennoch sicherten sich Abonnenten, die unserer Erstempfehlung (PB v. 13.2.13) folgten, immerhin einen Gewinn von gut 30%. Aus fundamentaler Sicht hat sich bei dem MDAX-Konzern trotz des zwischenzeitlichen Kursrücksetzers nicht viel geändert. Die am Dienstag vorgenommene Anhebung der Jahresprognose bestätigt, dass bei den Bayern die Geschäfte zunehmend besser laufen. Aktuell erwartet CEO Rudolf Staudigl, dass das EBITDA im Jahr 2014 um mindestens 33% steigt.

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BASF-Aktionäre bleiben gelassen

Droht Aktionären von BASF eine ähnliche Hiobsbotschaft wie denen von DuPont? Der Konkurrent aus den USA hatte vor wenigen Tagen eine Gewinnwarnung aussprechen müssen und damit einen Kurssturz seiner Aktien ausgelöst. Bislang sind die Eigentümer von BASF aber cool geblieben. Im Gegenteil: Ein Vorstand des Chemiegiganten hat am Montag sogar noch Papiere im Wert von fast 200 000 Euro nachgekauft.

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Henkel – Nicht groß, aber sexy

Groß sind die jüngsten Akquisitionen Henkels nicht, aber offenbar sexy: Der Düsseldorfer Konsumgüterproduzent übernimmt SexyHair, Alterna und Kenra, drei US-amerikanische Unternehmen, die in den Bereichen Haarpflege und Styling 2013 zusammen etwa 140 Mio. Euro umgesetzt haben. Rund 270 Mio. Euro ist den Rheinländern der Ausbau wert, mit dem sie „eine führende Position im weltweit größten Hair Professional Markt erreichen“ wollen.

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Brenntag bleibt nur ein Kandidat

Brenntag und der DAX – diese Verbindung ist schon einige Male knapp gescheitert. Zwar brachte der Chemikalienhändler auch in der letzten DAX-Rangliste mehr Streubesitz-Börsenwert auf die Waage als die gefährdeten K+S und Lanxess. Allerdings werden diese beiden Titel nach wie vor deutlich reger gehandelt. Überdies ist seit dem Ausstieg der Finanz­investoren KKR und Permira der Medienkonzern ProSiebenSat.1 plötzlich zum Aufstiegskandidaten Nummer 1 avanciert.

Deutsche Aktien

K+S droht der Abstieg in den MDAX

Für den DAX-Konzern K+S lief das vergangene Geschäftsjahr mit einem EBIT-Rückgang von 18% außergewöhnlich schwach. Für die Aktionäre ist damit das Ende der Talsohle aber noch längst nicht erreicht. So musste CEO Nobert Steiner am Donnerstag eingestehen, dass sich das EBIT in der laufenden Periode abermals deutlich reduzieren wird.

Deutsche Aktien

Wacker Chemie knackt Widerstand

Bei der Aktie von Wacker Chemie setzte sich die mittelfristige Hausse in den vergangenen Tagen fort. Am Donnerstag eroberte der Wert erstmals seit dem Jahr 2011 die psychologisch wichtige Widerstandszone von 100 Euro zurück. Damit beläuft sich das Kursplus seit dem Allzeittief im November 2012 auf 150%. In den kommenden Monaten könnte die beeindruckende Rally, die auch PLATOW-Lesern zu einem Gewinn von bis zu 69% verholfen hat (PB v. 13.2.13), weitergehen.

Deutsche Aktien

BASF ist „typisch deutsch“

Autos, Maschinen, Mittelstand – das sind die Segmente, in denen besonders viele „typisch deutsche“ Unternehmen vermutet werden. Manchmal wird dabei glatt übersehen, dass Deutschland auch in der Chemiebranche einen unumstrittenen Weltmarktführer hat: BASF. Der Ludwigshafener Gigant hat 2013 mit Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten, Pflanzenschutzmitteln sowie Öl und Gas einen Umsatz von rund 74 Mrd. Euro erwirtschaftet. Rund 4,8 Mrd. Euro blieben davon als Jahresüberschuss hängen.

Emerging Markets

Wacker Chemie setzt Hausse fort

In der weltweiten Solarindustrie stehen die Vorzeichen für das Jahr 2014 auf Grün. Forschungsinstitute gehen davon aus, dass der Absatz von Solarzellen dank einer robusten Nachfrage aus China und den USA deutlich anziehen wird. Dies kommt auch der Firma Wacker Chemie zugute, die die Branche mit Polysilizium beliefert. Da die Preise für den Rohstoff in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen sind, halten wir es für sehr gut möglich, dass Wacker Chemie die Investoren künftig positiv überraschen wird. Eine Aufwärtsrevision bei den Analystenschätzungen ist wahrscheinlich.

Deutsche Aktien

An den Klebstoffherstellern bleibt viel Geld haften

„Ich investiere in Klebstoff!“ Zugegeben: Es gibt aufregendere Themen für den Small Talk. Die Klebstoffbranche hat eben nicht das spektakuläre Image von Branchen wie Social Media, Internet oder Biotech. Und doch ist die Klebstoffindustrie wirtschaftlich überraschend bedeutsam: Alleine in Deutschland generiert sie laut dem Industrieverband Klebstoffe e. V. jährlich fast 3,4 Mrd. Euro Umsatz. Rund die Hälfte der produzierten Waren und Baudienstleistungen stehen mit Klebstoffen in Verbindung. Die Branche ist zwar zyklisch, wies seit 2003 aber im Schnitt deutlich höhere Wachstumsraten als die gesamte Volkswirtschaft auf.

Deutsche Aktien

BASF – Die Chemie stimmt wieder

Lange hat sich die Aktie von BASF schwer getan, einen neuen Rekordkurs zu markieren. Im Juni scheiterte der DAX-Titel erneut an der Marke von 76,20 Euro und geriet danach schwer ins Schlingern. Derlei Kurstiefen schienen uns bei Deutschlands Vorzeige-Chemiekonzern dann doch nicht gerechtfertigt und wir beendeten in der Ausgabe vom 7.8. unsere BASF-Abstinenz. Fast zum Jahrestief kamen Sie mit unserem Limit zum Zug und liegen seither immerhin 18% vorne.

Emerging Markets

Wacker Chemie verspürt Preisdruck

Beim MDAX-Wert Wacker Chemie stieg die Nachfrage nach Polysilizium im 3. Quartal wie erwartet stark an. Laut CEO Rudolf Staudigl profitierte sie vom Kompromiss im Solarstreit zwischen der EU und China und vom wachsenden Interesse an dieser Technologie. Allerdings lagen die Preise für diesen Rohstoff auf dem Weltmarkt etwa um ein Drittel unter dem Niveau des Vorjahres, so dass die Konzernbilanz für die Monate Juli bis September insgesamt recht bescheiden ausfiel.

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Wacker Chemie erfährt Aufwind

Am Solarmarkt wird eine baldige und nachhaltige Trendwende immer wahrscheinlicher. Hiervon profitiert auch der Polysilizium-Spezialist Wacker Chemie, der stark von der Entwicklung in der Branche abhängig ist. CFO Joachim Rauhut zeigte sich folglich zuletzt optimistisch für die Nachfrageentwicklung des Rohstoffs. Diese werde so stark steigen, dass sie mit den bisherigen Kapazitäten nicht zu decken sei.

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