Deutsche vs. Commerz – Welche Bank ist besser?
Beim Blick auf die Performance der DAX-Titel im vergangenen Jahr blieb unser Blick bei den Banken hängen.
„Der Preis ist das, was du bezahlst. Der Wert ist das, was du erhältst.“
Beim Blick auf die Performance der DAX-Titel im vergangenen Jahr blieb unser Blick bei den Banken hängen.
Die vorläufigen Eckdaten von Grenke für 2023 zeigen, dass der Leasing-Spezialist den schwierigen Zinsanstieg des Vj. gut gemeistert hat.
Die Moneta Money Bank hält auch nach neun Monaten Kurs. Das tschechische Bankhaus erreichte im Q3 einen Nettogewinn von rd. 1,5 Mrd. tschechischen Kronen (CZK; rd. 60 Mio. Euro). Damit schlug der Kreditgeber die Analystenerwartungen, die bei rd. 1,25 Mrd. CZK lagen. Auch beim Betriebsergebnis übertraf Moneta mit rd. 3,2 Mrd. CZK die Markterwartungen klar, sie lagen bei rd. 3 Mrd. CZK.
Ein Jahr nach Amtsantritt glaubt Grenke-CEO Sebastian Hirsch, dass die Neuausrichtung beim Leasing-Spezialisten erfolgreich gelungen ist. Die Corona-Delle sei überwunden, der Zinsschock vollständig eingepreist, so der Firmenlenker bei einem virtuellen „CEO-Update“ am Dienstag (21.11.).
Die Deutsche Pfandbriefbank (PBB) bekommt ab Februar 2024 mit Kay Wolf einen neuen Chef.
Im Jahresverlauf äußerte sich Grenke-CEO Sebastian Hirsch bereits zurückhaltender hinsichtlich trüberer Konjunkturaussichten. Diese Haltung spiegelt sich nun auch in den jüngsten Zahlen wider.
Donnerstagabend (28.9.) war es dann so weit. Die Commerzbank hat ihre Mittelfristziele kommuniziert und sogleich überrascht.
Ordentlich ist die Moneta Money Bank (3,42 Euro; CZ0008040318) ins neue Jahr gestartet.
Wenn ein Vorstand innerhalb von einem Monat eine zunächst bestätigte Prognose einkassiert, erhöht das nicht gerade unser Vertrauen in die Geschäftsführung.
Die jüngst (9.8.) vorgelegten vollständigen Q2-Zahlen von Grenke zeigen eine solide Entwicklung auf.
Aus den Q2-Zahlen der Deutschen Bank wird der Markt nicht so recht schlau: Die DAX-Aktie (10,47 Euro; DE0005140008) schoss am Mittwoch (26.7.) kurz um knapp 3% in die Höhe, nur um diese Gewinne anschließend fast vollständig wieder abzugeben. Seit Jahresbeginn hat das Papier trotz Zinswende gut 1% an Wert verloren, während der DAX gleichzeitig 17% zulegte.
Steigende Zinsen und die Gefahr einer drohenden Rezession sind für gewöhnlich Gift für Leasing-Experten wie Grenke.
Das 1. Hj. ist bei der Umweltbank erwartet holprig verlaufen. Am Montag (3.7.) verkündeten die Nürnberger per Ad-hoc-Mitteilung, dass in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wohl nur ein „leicht positives Ergebnis vor Steuern“ (Vj.: EBT von 14,0 Mio. Euro) erzielt worden sei.
Überraschend gute Q1-Zahlen hatten den Kurs der OTP Bank (32,24 Euro; HU0000061726) seit Mai sehr positiv beeinflusst. Vom Niveau um 26,00 Euro ging es um rd. 25% nach oben. Der größte gewerbliche Kreditgeber Ungarns hatte nach Steuern einen Gewinn von 194,8 Mrd. ungarischen Forint (HUF; ca. 530 Mio. Euro) ausgewiesen.
Wir hatten die schwachen Q1-Zahlen der PBB schon bei der Vorlage kurz im Ticker beleuchtet und die SDAX-Aktie (6,73 Euro; DE0008019001) deswegen auf Halten abgestuft (vgl. PB v. 16.5.). Nicht erwähnt hatten wir den starken Anstieg der Einlagen von Privatkunden um rund 1 Mrd. auf 5,4 Mrd. Euro.
Obwohl der Nettogewinn der Komercni Bank im Q1 immerhin um 1,4% auf 3,6 Mrd. tschechische Kronen (CZK, rd. 150 Mio. Euro) gestiegen ist, setzte die Aktie der drittgrößten Bank unseres Nachbarlandes seine Talfahrt fort. Hauptgrund: Die Analystenerwartungen wurden nur am unteren Rand erreicht.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Deutsche Börse, Hochtief, Siltronic und PBB.
So schlecht wie der Markt am Donnerstag (11.5.) auf die Q1-Zahlen von Grenke reagierte, waren die Ergebnisse gar nicht. Die operativen Erträge stiegen um 9% auf starke 99,6 Mio. Euro. Der Markt störte sich aber eher daran, dass der Konzerngewinn wegen Zins- (höhere Ausgaben von 10,7 Mio. Euro), Währungs- (3 Mio. Euro) und Derivate-Belastungen (1,6 Mio. Euro) um 22% auf 15,9 Mio. Euro abrutschte. Gute Daten zum Neugeschäft und Deckungsbeitrag hatte der Leasingspezialist schon Anfang April (vgl. PB v. 6.4.) gemeldet, die Guidance für das Gj. wurde bestätigt. Die SDAX-Aktie (29,20 Euro; DE000A161N30) verlor dennoch nach der Zahlenvorlage 7%.
Im vergangenen Herbst hatten wir berichtet, dass es neue Übernahmegerüchte um die Moneta Money Bank gibt (vgl. PEM v. 17.11.22). Damals galt die tschechische Tochter der österreichischen Raiffeisen Bank International (RBI) als Kaufinteressent. Dieses Gerücht trieb den Kurs im Frühjahr bis in den Bereich um 3,75 Euro.
Bei der operativen Trendwende kommt Grenke schneller voran als gedacht. Das Neugeschäft im Q1, über das der Leasing-Spezialist am Mittwoch (5.4.) vor den für den 11.5. angekündigten Ergebniskennziffern vorab berichtete, kletterte um 22% auf 610,2 Mio. Euro. Das war dem Unternehmen zufolge der sechste zweistellige Quartalszuwachs in Folge, was uns zunehmend zuversichtlich stimmt, dass das angestrebte Jahresziel von 2,6 bis 2,8 Mrd. Euro erreicht und im Idealfall sogar die Größenordnung von 2019 (2,85 Mrd. Euro) wieder angepeilt werden kann. Der Deckungsbeitrag, bei dem CEO Sebastian Hirsch langfristig ein Profitabilitätsniveau von rd. 17% anpeilt, konnte mit 16,7% das Q1-Niveau des Vj. halten und lag deutlich über dem 2022er-Schnitt von 16,1%.
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