Unsere Q3-Depot-Bilanz
Die Berichtssaison für das dritte Quartal geht zu Ende – Zeit für ein Update zu unserem Musterdepot.
„Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.“
Die Berichtssaison für das dritte Quartal geht zu Ende – Zeit für ein Update zu unserem Musterdepot.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Diploma, Pandora und Hochtief.
Der am 24.2. vollzogene Ausstieg von Linde aus dem DAX (s. „Unsere Meinung“) war für die eigenen Aktionäre bisher keine schlechte Unternehmensentscheidung. Seither legte die Aktie (408,27 US-Dollar; IE000S9YS762) mehr als 18% zu und markierte am Freitag (17.11.) ein neues Allzeithoch.
Als der IT-Sicherheitsdienstleister Secunet am 27.10. die Prognose für 2023 kappte, kannte die SDAX-Aktie (143,40 Euro; DE0007276503) kein Halten mehr und brach in einem Rutsch um 29% ein.
Über Jahre hinweg hat sich der Chemiekonzern DSM durch diverse Portfolioverkäufe auf die Herstellung von Lebensmitteln für Menschen und Tiere, Körperpflegeprodukten, Medikamenten sowie Aromastoffen spezialisiert. Konkurrenten sind Symrise (vgl. PB v. 26.10.), Christian Hansen (vgl. PB v. 16.12.22) und Givaudan (vgl. PB v. 15.10.21).
Paukenschlag in der Automobilzulieferindustrie: Schaeffler will den Antriebsspezialisten Vitesco übernehmen und damit zu einem führenden Zulieferer für Elektromobilität aufsteigen.
Tokio Marine stürmt in diesem Jahr von einem Hoch zum nächsten.
Mit einem Emissionsvolumen von bis zu 987 Mio. Euro verspricht Schott Pharma der größte Börsengang des Jahres in Deutschland zu werden. Die schon jetzt per Erscheinen bei Brokern handelbare Aktie (29,00 Euro; DE000A3ENQ51) kann noch bis zum 27.9. in der Spanne von 24,50 bis 28,50 Euro gezeichnet werden.
Die am Mittwoch (13.9.) vorgelegte US-Inflation sorgte zunächst für einen Schock. Die Verbraucherpreise sind im August wegen höherer Energiepreise mit 3,7% stärker als erwartet gestiegen (Konsens: 3,6%). In erster Reaktion zogen die US-Renditen an. Erst der zweite Blick brachte die Erkenntnis, dass die Kernrate von 4,7 auf 4,3% gefallen war, was die Renditen am Ende nahe ihres Vortagesniveaus einpendeln ließ. Der Rückgang der von der Fed vielbeachteten Kernrate dürfte Wasser auf den Mühlen derjenigen Notenbanker sein, die sich bei der nächsten Notenbanktagung am 20.9. für eine Zinspause oder gar einen Zinsgipfel aussprechen werden.
Inditex hat seit unserer Erstempfehlung in PB v. 10.6.22 eine starke Kursentwicklung von +50% hingelegt. Die fundamentale Entwicklung des spanischen Bekleidungskonzerns rechtfertigt diese Performance, wie die Hj.-Zahlen (per 31.7.) am Mittwoch (13.9.) einmal mehr zeigen.
Die Q3-Zahlen (per 30.6.) des Metallrecyclingspezialisten Aurubis fielen überraschend stark aus. So fiel der Umsatz zwar um 17%, konnte aber die Erwartungen der Analysten übertreffen. Das EBIT stieg sogar überproportional um 12% auf 111 Mio. Euro an. Noch besser fiel der Gewinn je MDAX-Aktie (76,36 Euro; DE0006766504) aus, der um 27% auf 2,11 Euro zulegte. Dieses starke Ergebnis konnte Aurubis trotz deutlichen Gegenwinds erzielen, denn der Kupferpreis handelte im abgelaufenen Quartal 13% tiefer als noch im Vorjahr.
Seit gut zwei Jahrzehnten beobachten wir einen globalen Trend, Unternehmensbereiche abzuspalten und an die Börse zu bringen. Dabei nutzen die Unternehmen unterschiedliche Techniken – nicht immer zum Vorteil der Aktionäre.
Den Autobauer Mitsubishi Motors hatten wir zuletzt lange unbeachtet gelassen. Denn zu operativen Problemen kam Anfang 2020 der bestätigte Verdacht, dass auch die Japaner illegale Abschalteinrichtungen bei Fahrzeugen verwendeten. 2021 inmitten der Corona-Pandemie zahlten sie u. a. in Deutschland eine Strafe von 25 Mio. Euro. Diese Zeiten und das markante Tief der Aktie (3,24 Euro; JP3899800001) von 1,50 Euro sind längst vorbei.
Bis zum 5.7. können Anleger die Aktien von Nucera, der Wasserstofftochter von Thyssenkrupp, zeichnen. Der Angebotspreis liegt zwischen 19,00 und 21,50 Euro, wodurch der Börsenwert bei 2,4 Mrd. bis 2,7 Mrd. Euro läge. Im Vorfeld war von einer Bewertung von bis zu 3 Mrd. Euro gesprochen worden.
Der Markt fällte sein Urteil direkt. Nachdem Dt. Börse am 27.4. die Übernahme von Simcorp, einem Software-Spezialisten für Datenanalyse, verkündet hatte, rutschte die DAX-Aktie (167,05 Euro; DE0005810055) direkt um 10% vom zwei Tage vorher erreichten Allzeithoch (186,35 Euro) ab. Börse-Chef Theodor Weimer, der 2024 in sein letztes Amtsjahr geht (s. PLATOW Brief), rechtfertigte im Club der Frankfurter Wirtschaftsjournalisten (ICFW) am Montag (26.6.) dennoch vehement den Deal.
In der Juni-Umfrage des BofA Fund Manager Survey bleibt die Cash-Position institutioneller Investoren im historischen Vergleich auf einem erhöhten Niveau, ist im Juni aber leicht auf 5,1% (Mai: 5,6%) gesunken und liegt damit so niedrig wie zuletzt im Januar 2022. Die Übergewichtung in Anleihen erreicht ein 14-Jahres-Hoch, innerhalb dieser Anlageklasse hat das Verhältnis von Anleihen guter Bonität gegenüber schlechter ein 8-Jahres-Hoch markiert.
Dem Energieinfrastruktur-Anbieter Friedrich Vorwerk mangelt es nicht an Aufträgen.
Wenig Veränderungen in der Mai-Umfrage des BofA Fund Manager Survey: Die Allokation institutioneller Investoren in Cash bleibt mit 5,6% (April: 5,5%) historisch hoch.
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Die polnische Eurocash überraschte gleich doppelt positiv: Zunächst meldete der Lebensmittelhändler für das Q4 einen Umsatz von 8,2 Mrd. polnischen Złoty (PLN, rd. 1,8 Mrd. Euro). Dies entsprach einem Plus von 19,4%. Damit wurden die Schätzungen der Analysten, die im Durchschnitt mit einem Umsatz von rd. 8,0 Mrd. PLN kalkulierten, klar übertroffen.
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