2024 schlägt Stunde der Nebenwerte
Mit einem Plus von rd. 19% hat der DAX im Jahresverlauf überdurchschnittlich gut performt – auch ggü. SDAX (+14%) und MDAX (+6%).
„Die vier gefährlichsten Worte beim Investieren sind: ‚Dieses Mal ist alles anders.‘“
Mit einem Plus von rd. 19% hat der DAX im Jahresverlauf überdurchschnittlich gut performt – auch ggü. SDAX (+14%) und MDAX (+6%).
Der Kauf der Art Photonics (Umsatz: 4 Mio. Euro) ist für Nynomic zu vernachlässigen. Wichtiger ist, dass der Messtechniker durch eine konsequente, preis- und ergebnissensible Zukaufstrategie an der Spitze der technologischen Entwicklung bleibt. Hinzukommen eine wiedergewonnene Ergebnisdynamik (9-Mo-Zahlen: 9.11.) und ein Ausblick, der (wie üblich) ein fulminantes Q4 erwarten lässt.
Die Beteiligungsgesellschaft MBB wird im laufenden Jahr einen Gewinneinbruch erleiden.
Während sich der Preisanstieg bei Lebensmitteln zuletzt verlangsamt hat, kostete Zucker im hiesigen Supermarkt im Oktober satte 24% mehr als noch vor zwölf Monaten. Die Situation ist komplex: Die Zuckerrübenernte im Herbst war eigentlich wieder besser als im Vj., aber die Rüben weisen einen geringeren Zuckeranteil auf. Hersteller wie Südzucker müssen zudem den Bauern immer höhere Preise zahlen, damit diese nicht auf profitablere Pflanzen umsteigen.
Im Vergleich zu den weltweit größten Reedereien ist Ernst Russ quasi ein Zwerg. Mit einer Gesamtkapazität von rd. 63 000 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) reichen die Hamburger zwar nicht an Größen wie Hapag Lloyd (1,9 Mio. TEU) oder Møller-Mærsk (4,1 Mio. TEU) heran. Von der langsamen Normalisierung am Markt für Containerschiffahrt können die Hamburger dennoch ein Lied singen.
In der heutigen Ausgabe besprechen wir Drägerwerk und Südzucker. Außerdem steigen wir bei Deutz mit Stopp bei 3,15 Euro und GFT mit Stopp bei 23,50 Euro neu ein. Bei Kontron haben wir den Stopp auf 15,40 Euro hochgezogen (vorher 14,50 Euro).
Der Medizintechnik werden aufgrund der demografischen Entwicklung, des weltweit steigenden Wohlstands und der erhöhten medizinischen Möglichkeiten starke Wachstumsraten eingeräumt. Doch zuletzt hatte der Sektor mit Problemen zu kämpfen: Nach dem Abflachen der Corona-Sonderkonjunktur sorgten die gestörten Lieferketten dafür, dass die Nachfrage aus Gründen der vorsichtigen Lageraufstockung einen neuerlichen Schub erhielt. Jetzt werden die Lager angesichts moderater Konjunkturaussichten nur langsam abgebaut. Wann zieht die Nachfrage der Kunden wieder an?
Konservative Ziele hat sich Munich Re für 2024 gesetzt.
Die Prognosesenkung von Symrise (14.12.) hat sich nicht abgezeichnet.
Am sogenannten Hexensabbat ist der Name Programm. Viermal im Jahr, am dritten Freitag des dritten Monats eines jeden Quartals, wenn der große Verfallstag ansteht, ist auf dem Börsenparkett der Teufel los.
GFT hat bisher ein herausforderndes Jahr hinter sich. Das signalisiert das Minus von rd. 10% der SDAX-Aktie (30,26 Euro; DE0005800601) seit Jahresbeginn. Hauptbelastungsfaktor ist das veränderte Kundenverhalten: Banken und Versicherer, die mit Abstand wichtigste Kundengruppe des IT- und Strategieberaters, verschieben ihre Investitionen. Die Stuttgarter mussten erst Anfang November zum zweiten Mal die 2023er-Prognose korrigieren.
Der rigorose Sparkurs bei Basler wirkt sich auch auf die heute Abend anstehende Weihnachtsfeier aus, wie wir hören.
Die positive Stimmung am Aktienmarkt der letzten Wochen hat auch auf Varta abgefärbt. Die Aktie (20,62 Euro; DE000A0TGJ55) des von Problemen gebeutelten Batterieherstellers hat seit Anfang Oktober fast 20% zugelegt. Abgesehen von der zurückgekehrten allgemeinen Risikobereitschaft der Anleger, haben auch unternehmensspezifische Faktoren zur Erholung des SDAX-Wertes beigetragen.
Schlag auf Schlag geht es derzeit mit den Zulassungsanträgen von Formycon für die eigenen Biosimilare. Wie uns Finanzvorstand Enno Spillner jüngst auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt erklärte, werden damit die Voraussetzungen geschaffen, um in der zweiten Jahreshälfte 2025 EBITDA-profitabel und ab 2026 Cashflow-positiv zu werden.
Als Björn Gulden vor knapp einem Jahr zu Adidas wechselte, war das ein Paukenschlag, denn zuvor hatte Gulden neun Jahre lang den Lokalrivalen Puma zum weltweit drittgrößten Sportartikelhersteller aufgebaut.
Hoffnungen auf frühe Zinssenkungen haben am Börsenparkett regelrechte Euphorie ausgelöst.
Wir empfehlen weiterhin einen Einstieg bei Cenit mit einem Stopp bei 7,95 Euro.
„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Als hätte der „Börsengott“ den Schalter umgelegt, wechselte die Stimmung an den Märkten pünktlich ab November von „schlechte Zeiten“ auf „gute Zeiten“. Nach drei Monaten, während denen wichtige Aktienindizes nahezu ohne Unterbrechung Verluste angehäuft hatten, folgte einer der besten Monate des Jahres.
Mit seinen Sparten Bau, Energie, Hightech, Verteidigung, IT und Finanzdienstleistungen ist Larsen & Toubro der Gradmesser für den Zustand der indischen Wirtschaft schlechthin. Der geht es trotz bevorstehender Wahlen im Mai und Juni 2024 gut. Im Q2 hat L&T die Analysten-Prognosen erneut übertroffen (Gewinn +44% auf 387 Mio. Dollar).
Als am 7.10. der Nahostkonflikt eskalierte, erreichte die Aktie (185,00 Euro; IL0010811243) des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems ein neues Jahreshoch, ehe kurz darauf harsche Gewinnmitnahmen von rd. 13% folgten. Die globalen Krisenherde (s. Standpunkt „Im Schatten der Geopolitik“) bringen das große Potenzial der Verteidigunsgindustrie zum Vorschein, immer mehr Länder investieren in die Ausstattung ihres Militärs.
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