(24.04.2018)

Bereits seit Langem besteht die Möglichkeit, sich von leitenden Angestellten nach § 14 Abs. 2 KSchG gegen eine Abfindung, welche vom Gericht festzusetzen ist und bis zu 18 Bruttomonatsvergütungen betragen kann, auch ohne Kündigungsgrund zu lösen. Gleiches kann sowohl durch den Arbeitgeber als auch durch den Arbeitnehmer im Falle eines zerrütteten Beschäftigungsverhältnisses beantragt werden, wobei das Gericht eine Prognoseentscheidung trifft, § 9 Abs. 1 S. 2 KSchG. In der Praxis sind beide Regelungen nahezu bedeutungslos, weil es zum einen kaum leitende Angestellte i.S.d. § 14 Abs. 2 KSchG gibt, die in ähnlich herausgehobener Stellung wie ein Geschäftsführer oder Betriebsleiter stehen und selbstständig zur Einstellung oder Entlassung von Arbeitnehmern berechtigt sind, und zum anderen eine Zerrüttung von Gerichten in aller Regel nicht anerkannt wird.

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