Recht

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Osborne Clarke baut das Berliner Büro mit einem Neuzugang auf Partnerebene aus. Zum 1.2.18 wechselt der Transaktionsspezialist Robin Eyben von Morrison & Foerster und verstärkt künftig das Team Corporate & Venture Capital um Partner Nicolas Gabrysch.

Derzeit verhandeln die EU und Großbritannien über die Folgen des Austritts aus der Europäischen Union. Dabei geht es nicht nur um politische, sondern vor allem um bedeutsame wirtschaftliche Fragen. Obwohl es wahrscheinlich eine zweijährige Übergangsphase geben wird, bevor neue Regelungen angewandt werden, müssen Unternehmer bereits jetzt alles daran setzen, die Folgen des britischen Austritts aus der EU abzumildern. Dies bedeutet, Geschäftsbeziehungen zu britischen Firmen und Kunden zu durchleuchten sowie Investitionen im Vereinigten Königreich auf den Prüfstand zu stellen, meint Rainer Bierwagen, Partner im Brüsseler Büro von Beiten Burkhardt.

Der französische Luxusgüterkonzern Kering will seinen Anteil am Sportartikelhersteller Puma von derzeit 86% auf künftig rd. 16% reduzieren (s. a. PLATOW v. 15.1.). Ein Team der Sozietät Noerr um die Partner Alexander Ritvay (Berlin) und Michael Brellochs (München, beide M&A/Kapitalmarktrecht) begleitet Kering bei diesem Schritt.

Mit Unterstützung der Kanzlei Cleary Gottlieb und einem Team unter Führung des Frankfurter Partners Thomas Kopp (Capital Markets) konnte sich Griechenland erneut gegen Klagen deutscher Anleger zur Wehr setzen. Am 19.12.17 hat der Bundesgerichtshof (BGH) erneut zugunsten der Hellenischen Republik entschieden und Revisionen zurückgewiesen.

Der im Sommer 2017 gegründete Interessenverband kapitalmarktorientierter KMU e.V. hat als erste offizielle Handlung eine kritische Stellungnahme zum neuen EU-Wachstumsprospekt bei der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) eingereicht. Worum es dabei geht und wie die Chancen einer tatsächlichen Einflussnahme der deutschen Mittelständler stehen, darüber hat PLATOW Recht mit Ingo Wegerich, Präsident des Verbandes und Partner der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft, gesprochen. 

Volker Geyrhalter, Partner bei Hogan Lovells, ist neuer Leiter der Praxisgruppe Gesellschaftsrecht in Europa. Der 48-Jährige löst Christoph Louven ab, der künftig wieder stärker in der Mandatsarbeit eingebunden sein wird.

Mit der Aufspaltung des bisher gebündelten Makler- und Bankgeschäfts hat der Finanzdienstleister MLP das regulatorische Korsett etwas gelockert. Dabei vertraute MLP auf die Kanzlei GSK Stockmann und ein Team um die Partner Uwe Jäger (Corporate, Heidelberg), Oliver Glück sowie Local Partnerin Daniela Eschenlohr (beide Bank- und Aufsichtsrecht, München).

Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem Beschluss vom 29.3.17 die Regelung zum Verlustabzug bzw. Verlustuntergang bei Kapitalgesellschaften für verfassungswidrig erklärt. Damit werden einer Kernregelung der deutschen Unternehmensbesteuerung deutliche Schranken gesetzt. Bis Ende 2018 muss der Gesetzgeber das Körperschaftsteuergesetz (KStG) rückwirkend zum 1.1.08 nachbessern. Doch schon jetzt besteht akuter Handlungsbedarf. Worauf sich Unternehmenslenker einstellen müssen und wie steuerliche Nachteile vermieden werden können, erläutern Ulrike Bär und Florian Merkle, Anwälte der Sozietät Osborne Clarke.

Hogan Lovells hat die Frankfurter Partnerin Kerstin Neighbour zur neuen Europa-Chefin der Praxisgruppe Arbeitsrecht ernannt.

Die Investmentsteuerreform tritt am 1.1.18 in Kraft. Kapitalverwaltungsgesellschaften, Fondsmanager und Anleger, ebenso wie ihre Berater und die Finanzverwaltung, arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Umstellung auf das neue Recht. Kernpunkte der Reform und wie die Akteure den Umstellungsprozess meistern, erläutert Elmar Bindl, Steuerberater und Managing Associate im Münchener Büro der Sozietät Linklaters.