Recht

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Im vergangenen Jahr trat das neue Geldwäschegesetz (GwG) in Kraft, das die vierte EU-Geldwäscherichtlinie umsetzt. Gerade für Glückspielanbieter, die in Deutschland tätig sind oder sein wollen, hat das erhebliche Auswirkungen, wie Michael Stulz-Herrnstadt und Christoph Engelmann von DLA Piper erläutern.

Europas Elektronikhandelsprimus MediaMarktSaturn ordnet seine Russland-Aktivitäten neu und vertraut dabei auf die Beratungskompetenz von Clifford Chance.

Arbeitnehmer in einen anderen EU-Mitgliedstaat zu schicken, ist für Unternehmen bislang unproblematisch. Mit Blick auf Arbeitnehmerfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit für Unternehmen kennt das EU-Recht keine strengen Limitierungen, etwa im Sinne erforderlicher Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse. Doch sowohl von europäischer, als auch nationalstaatlicher Seite droht zunehmend Ungemach. Katharina Vorländer und Andreas Meier, Rechtsanwälte für Migrationsrecht bei Fragomen, nehmen die Pläne unter die Lupe.

Bereits seit 2017 verbindet den deutschen Autozulieferer Grammer und sein chinesisches Pendant Ningbo Jifeng eine strategische Partnerschaft – damals „retteten" die Chinesen Grammer vor einer Übernahme durch die umstrittene bosnische Investorenfamilie Hastor.

Das Europa-Geschäft der Sozietät Hogan Lovells wird künftig von Paris aus gesteuert.

Mit Wolfgang Heisrath wechselt zum 1.7.18 ein weiterer Experte für Marken- und Wettbewerbsrecht zu Kleiner Rechtsanwälte.

Die Wirtschaftskanzlei Noerr hat die Hypo Real Estate Holding GmbH beim Verkauf von rd. 22 Mio. Aktien der pbb Deutsche Pfandbriefbank rechtlich beraten.

Laut EU-Prospektverordnung können Mitgliedstaaten öffentliche Angebote von Wertpapieren von der Pflicht zur Veröffentlichung eines Prospekts ausnehmen, sofern diese Angebote nicht der Notifizierung unterliegen und der Gesamtgegenwert eines solchen Angebots in der Union über einen Zeitraum von zwölf Monaten 8 Mio. Euro nicht überschreitet. Entgegen ihrer ursprünglichen Pläne hat nun auch die Bundesregierung nachgebessert und die Grenzbeträge nach oben angepasst. Für kapitalorientierte Mittlerständler eine gute Entwicklung, meinen Ingo Wegerich und Elena Recklin, Anwälte der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft.

Die Einheitswerte für die Bemessung der Grundsteuer sind laut Bundesverfassungsgericht verfassungswidrig. Bis spätestens Ende 2019 muss der Gesetzgeber die verfassungswidrige Rechtslage durch eine Neuregelung beseitigen. Bis dahin dürfen die bisherigen Regelungen weiter angewandt werden, längstens jedoch bis Ende 2024. Wie die Grundstücksbewertung der Zukunft aussehen könnte und welche Belastungen auf Eigentümer von Grundstücken, Häusern und Wohnungen sowie Mieter zukommen können, erklärt Angelika Knaus, Steuerberaterin bei Ebner Stolz, im Gespräch mit PLATOW Recht.

Die auf Gewerbeimmobilien spezialisierte DIC Asset hat ihren Aktionären erstmals die Möglichkeit eingeräumt, sich die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 auch in Form neuer Aktien „auszahlen" zu lassen.