Recht

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Zum 1. September verstärkt Christopher Kellett als Partner die Private-Equity-Praxis der Sozietät Linklaters am Standort Frankfurt.

Nach Berlin, Hamburg und München ist die Wirtschaftskanzlei Eversheds Sutherland seit dem 1. August nun auch in Düsseldorf vertreten. Der Neueröffnung in der NRW-Landeshauptstadt liegt ein Zusammenschluss mit der dort etablierten Wirtschaftskanzlei Grooterhorst & Partner zugrunde.

Die Sozietät Friedrich Graf von Westphalen verzeichnet mit Susanne Lüddecke einen Neuzugang für ihre Arbeitsrechtspraxis.

Am 01. August 2017 ist die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) vollständig in Kraft getreten. Die bundesweit geltenden Vorschriften lösen die bisherigen landesrechtlichen Regelungen ab. Neben der chemischen Industrie ist auch die Hafen- und Logistikwirtschaft von den neuen Regelungen betroffen. „Unternehmen dieser Branchen müssen sich nun darauf einstellen, dass sich u. a. die Einstufungen für wassergefährdende Stoffe ändern und neue Dokumentationspflichten und Prüffristen gelten“, so Anne Rausch, Counsel bei CMS Hasche Sigle in Köln.

Indien ist ein wirtschaftliches Boomland und eilt gegenwärtig von Rekord zu Rekord. Und trotzdem assoziieren viele mit dem Subkontinent als erstes die Abfallprobleme in den Innenstädten und die Verschmutzung der (heiligen) Flüsse. Denn Indiens gegenwärtige Strukturen reichen nicht aus, um Umweltverschmutzung und Abfallmenge in den Griff zu bekommen. Da die Regierung das Problem jedoch erkannt hat und jetzt handelt, bieten sich aktuell große Chancen für internationale Investoren. Dabei sind allerdings eine ganze Reihe praktischer und rechtlicher Hürden zu bewältigen, wie Benjamin Parameswaran und Johann-Friedrich Fleisch, Rechtsanwälte bei DLA Piper und Mitglieder der India Group der Sozietät, erläutern.

Obwohl die Digitalisierung seit Jahren das Wirtschaftsleben bestimmt, sorgt kaum ein Thema in den Unternehmen derzeit für ähnliche Aufbruchstimmung und zugleich Verunsicherung. Um nicht den Eindruck zu erwecken, man verschlafe aktuelle Trends, bekennen sich immer mehr Unternehmen öffentlichkeitswirksam zur digitalen Transformation. Ein Blick hinter die Kulissen verrät jedoch, dass es sich häufig eher um Marketingkonzepte als um nachhaltig geplante Strategien handelt, meint Gunnar Sachs, Partner bei Clifford Chance.

Durch die Löschung von Tochtergesellschaften aus dem Handelsregister konnten sich findige Unternehmen ihrer auferlegten Kartellstrafe in der Vergangenheit häufig entziehen. Denn das Bundeskartellamt konnte die Muttergesellschaft bislang nicht für Verfehlungen der Töchter haftbar machen. Benannt nach dem Fleischbetrieb von Clemens Tönnies machte dieser Trick als so genannte „Wurstlücke“ Schule. Erst mit der Reform des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wurde im Juni 2017 eine Unternehmensverantwortlichkeit eingeführt, nach der nun die Konzernmutter für Kartellbußen aller verbundenen Unternehmen einstehen muss. Doch wird das Schlupfloch für die Unternehmen damit wirksam geschlossen? PLATOW hat bei Maxim Kleine, Partner bei Norton Rose Fulbright, nachgefragt.

Auch nach dem Ausstieg aus der Kernenergie bleibt ein Problem bestehen: Wohin mit den Tonnen radioaktiven Mülls, der noch in den Meilern schlummert? Im Zuge der umfassenden Neuordnung der kerntechnischen Entsorgung hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die bislang von der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service betriebenen Zwischenlager für Atommüll übernommen.

Der Werbevermarkter Ströer hat über seine erst Anfang Juli erworbene Tochter Avedo den Dialogmarketingspezialisten Ranger zugekauft. Ströer mandatierte wie schon beim Avedo-Zukauf ein Team der Sozietät Gleiss Lutz, tätig waren diesmal die Partner Ralf Morshäuser (Gesellschaftsrecht, M & A) und Petra Linsmeier (Kartellrecht, beide München).

Print, Digital, Live-Journalismus – diese drei Geschäftsfelder sollen die Zukunft der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB) auf ein solides Fundament stellen. Um vor allem das noch junge Standbein Live-Journalismus zu stärken, übernimmt das Verlagshaus zum 31. Oktober 2017 eine Mehrheitsbeteiligung von 81% an Euroforum, dem Marktführer für Konferenzen, Seminare und Jahrestagungen im deutschsprachigen Raum.

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