Finanzen

Mit glänzenden Geschäften im Rücken lässt es sich gut angreifen. Das denkt sich offenbar auch der Medienriese Walt Disney, der 2019 dem führenden Streamingdienst Netflix Konkurrenz machen will. Angesichts prall gefüllter Taschen erscheint eine solche Attacke auch durchaus vielversprechend.

Nicht nur für Automobilhersteller verläuft das bisherige Jahr äußerst schwierig, auch die Zulieferer haben mit dem herausfordernden Umfeld zu kämpfen. Besonders in den Märkten Europa und China, die zusammen für mehr als die Hälfte der globalen Autoproduktion stehen, ist dies zu spüren. Sie erlebten im abgelaufenen Q3 erstmals seit fast zehn Jahren einen substanziellen Rückgang bei der Herstellung – in China um 5%, in Europa um 6%. Weltweit sank die Produktion insgesamt um 2,5%.

An der Börse konnte bet-at-home.com in den vergangenen Monaten nicht überzeugen. Binnen eines Jahres verlor die Aktie (59,65 Euro; DE000A0DNAY5) rd. zwei Drittel ihres Wertes. Dadurch flog sie auch aus dem SDAX. Genau da will CEO Michael Quatember das Papier aber wieder sehen, wie er im PLATOW-Gespräch klarstellt. In Richtung 90 Euro müsse der Kurs dafür natürlich laufen und auch der Freefloat dürfe nicht verkleinert werden.

Bei Morphosys hatten wir in PB v. 17.10. einen heißen Herbst mit guten Nachrichten erwartet und trotz der Marktturbulenzen den Biotechnologiewert zum Kauf empfohlen. Jetzt haben die Planegger geliefert:

Seit dem 1.8. ist Sanjay Brahmawar der neue starke Mann bei der Software AG in Darmstadt. Im Februar will er seine Strategie für den Konzern erläutern. Mit einer ersten wichtigen Personalentscheidung im Vorstand hat er gezeigt, welcher Bereich bei ihm wichtig werden wird.

Der Dieselskandal und das Testverfahren WLTP machen dem Autosektor kräftig zu schaffen. Das zeigt sich auch an der Börse: Der globale Branchenindex MSCI World Automobile & Components verlor seit Jahresbeginn fast 20%. In der abgelaufenen Woche gewährten die ersten Fahrzeughersteller Einblick in ihre Bücher zum Q3. Dabei wird deutlich: Während die Etablierten besonders unter die Räder gekommen sind, beweist sich ein US-Milliardär als Stehaufmännchen.

Die Sportartikel von Puma sind im In- uns Ausland beliebt. So stiegen die Umsätze im Q3 währungsbereinigt um 14% auf  gut 1,2 Mrd. Euro.Mehr Erlöse mit neuen Produkten, Verbesserungen in der Beschaffung und ein besonders gut laufendes Textilgeschäft sorgten für einen Anstieg der EBIT-Marge von 9,0 auf 10,5%.

Wenn es um Konsumgüter geht, führt an Procter & Gamble (P&G) kein Weg vorbei. Denn der Weltmarktführer ist global aufgestellt und verfügt über sehr viele der bekanntesten Marken aus den verschiedensten Bereichen. Doch wie lief es operativ bei dem in Cincinatti im US-Bundesstaat Ohio beheimateten US-Amerikanern?

Seite 1 von 138