Finanzen

Deutschlands Versorger müssen mit schwierigen Rahmenbedingungen fertigwerden. Der politisch gewollte Ausstieg aus Atom- und Kohlekraft bringt hierzulande hohe Belastungen mit sich und hat dafür gesorgt, dass die einstigen Energieriesen im internationalen Vergleich abgehängt wurden. Dennoch kann ein Versorger die Stabilität des eigenen Aktiendepots erhöhen. Blind zugreifen sollten Anleger aber nicht.

In der Saga um die geplante Fusion von T-Mobile mit dem US-Mitbewerber Sprint wird ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Die US-Telekomaufsicht FCC verlängert jetzt erneut die Frist für die Fusion der Nummern Drei und Vier auf dem US-Mobilfunkmarkt, weil beide Unternehmen neue Pläne zur Netzintegration vorgelegt hätten. Verbraucher können nun die neuen Pläne kommentieren, ehe die FCC die Prüfung am 4.4. wieder aufnehmen will.

Anleger von Ringmetall mussten 2018 starke Nerven haben. Mit der Aktie ging es in der zweiten Jahreshälfte schwer bergab. Zuletzt aber stabilisierte sich das Papier. Dazu beigetragen hat auch ein Zukauf, den Vorstandschef Christoph Petri im Dezember verkünden konnte.

Bei Auftragseingang und Umsatz kündigte Dürr nach den Q3-Zahlen Werte im Bereich von 3,95 Mrd. Euro an (vgl. PB v. 12.11.18). Der Maschinen- und Anlagenbauer hat die ambitionierten Ziele dank eines starken Q4 fast erreicht:

Beim Werbevermarkter Ströer ist 2018 gut gelaufen. Auch für 2019 sind die Kölner sehr optimistisch. Die beiden Co-CEOs Udo Müller und Christian Schmalzl sprechen jedenfalls von einem "starken Start" ins neue Jahr.

Der erst seit einem halben Jahr amtierende Gesco-Chef Ralph Rumberg hat eine klare Vorstellung davon, wie er die Beteiligungsgesellschaft weiterentwickeln will. Im Gespräch mit der PLATOW Börsesprach er über den Umbau und die künftige Ausrichtung der Holding, die sich vor allem für die "Hidden Champions" des deutschen Mittelstandes interessiert.

Unerwartete Produktionsausfälle verdarben der BHP Group das eigentlich recht gute Halbjahr (per 31.12.) etwas. Der Umsatz aus dem fortgeführten Geschäft (also ohne die an BP verkauften Schieferöl- und Gasaktivitäten in den USA) stieg um 1% auf 20,7 Mrd. US-Dollar.

Mit einem fulminanten Schlussspurt hat Puma ein hervorragendes Geschäftsjahr beendet. Zum dritten Mal in Folge kletterten Umsatz und EBIT prozentual zweistellig. Entsprechend stolz blickte Unternehmenschef Bjørn Gulden auf der Bilanz-PK am Donnerstag (14.2.) in die Runde.

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