Finanzen

Unsere Meinung zu Beginn der europäischen Fußballwettbewerbe konnten Sie schon vor wenigen Tagen lesen. Nun richten wir unser Augenmerk auf einzelne ausländische börsennotierte Vereine, die auch in diesem Jahr um den berühmten Henkelpott der Champions League kämpfen.

Der Motorenhersteller Deutz hat in dieser Woche einen überzeugenden Ausblick auf die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen gegeben. In Zukunft wollen die Kölner neben der aktuell noch bevorzugten Diesel- und Gastechnik beliebige vom Kunden gewünschte Antriebstechnik liefern.

Die Automechanika 2018 gab dem Lichtkonzern Osram die Gelegenheit, seine neueste Technik bei Halogenlampen vorzustellen. Aber auch sonst bewegt sich einiges bei den Münchnern. PLATOW hat sich daher die Aktie wieder einmal genauer angesehen.

Völlig überraschend kommt der angekündigte Verkauf von Real durch Metro nicht. Denn die Düsseldorfer haben mit der Abspaltung von Galeria Kaufhof und der Trennung von Ceconomy schon vor Jahren diese Fokussierung erkennen lassen.

In Braunschweig hat das Musterverfahren gegen VW begonnen. Zeitgleich liefert der ebenfalls tief im Dieselsumpf steckende Autobauer Daimler Rekord-Absatzzahlen der Marke Mercedes-Benz. In den ersten acht Monaten des Jahres – und damit so früh wie nie zuvor – knackten die Stuttgarter die Ausliefermarke von 1,5 Mio. Fahrzeugen mit dem Stern (+1,1%) und behaupteten damit ihre Position als weltweit absatzstärkste Premiummarke.

Nicht der starke Euro, sondern vor allem der Verfall des argentinischen Peso belastet die Q2-Zahlen bei Merck. Denn hier fehlte es an der entsprechenden Absicherung. Beim Pharma- und Spezialchemieriesen sank daher das EBITDA um rd. 14% auf 920 Mio. Euro bei einem mageren Umsatzplus von 0,5% auf ca. 3,7 Mrd. Euro. Damit unterschritten die Darmstädter die ohnehin zurückhaltenden Analystenschätzungen. Denn Merck befindet sich bekanntlich in einem Übergangsjahr, das CEO Stefan Oschmann jetzt als Jahr „mit vielen Herausforderungen“ bezeichnet.

Nachdem wir in der vergangenen Woche Pepsi mit seinem Zukauf Sodastream analysierten, wollen wir nun den bekanntesten Softdrink-Hersteller Coca-Cola unter die Lupe nehmen. Denn auch dieser Getränkekonzern will seine Geschäftsbasis aufpolieren. Für 5,1 Mrd. US-Dollar soll bis Mitte 2019 die Akquisition der britischen Kaffeehauskette Costa abgeschlossen werden und der Einstieg bei Heißgetränken gelingen. Zwar verkaufen sich Sprite, Fanta und Coca-Cola noch gut, aber immer mehr gesundheitsbewusste Konsumenten suchen Getränke mit weniger Zucker. Deshalb hat der in Atlanta beheimatete Konzern bereits schon länger Tee, Säfte und Wasser im Sortiment.

Nach einer Gewinnwarnung wegen verschobener Projekte im Rennsportbereich war es zuletzt eher ruhig um Sporttotal geworden. Jetzt haben die Kölner zwei der begehrten Projekte doch noch an Land ziehen können. PLATOW sprach mit Vorstandschef Peter Lauterbach darüber, was das für die Aussichten des Unternehmens bedeutet.

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