Finanzen

Das Personal des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat zwölf beunruhigende Tage hinter sich. Dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus folgte nun das Aus in der äußerst lukrativen Champions League (CL), der Königsklasse des europäischen Fußballs. Jetzt stehen offenbar auch Täter und Motiv fest: Geldgier soll es laut Bundesanwaltschaft gewesen sein.

Die Volkswagen-Vorzüge hatten wir schon mehrfach zum Kauf empfohlen. Wer bereits im Januar 2016 (vgl. PB v. 11.1.16) unserem Rat folgte und damals mutig bei 111,80 Euro investierte, der liegt inzwischen rund 25% im Plus.

In der nördlichen Hemisphäre hat der Frühling begonnen. Und wie jedes Jahr um diese Zeit strömen viele Männer – und zunehmend auch Frauen – in die Baumärkte, um Haus und Hof für die schöne Jahreszeit herauszuputzen. Die Heimwerker-Branche boomt seit langem. In Deutschland setzte sie 2016 gut 18,2 Mrd. Euro um (+1,5%). 2017 wird ein Wachstum von 1,3% erwartet. Grund genug, einen Blick auf die großen börsennotierten Baumärkte zu werfen.

Als wir im Sommer 2015 (PB v. 10.6.15) Intel analysierten, stand die Milliardenübernahme des Mitbewerbers Altera kurz bevor. Damals investierte der US-Chiphersteller 16,7 Mrd. US-Dollar. Die Gründe lagen auf der Hand: In der Chip-Branche startete eine Konsolidierungsphase. Zudem musste Intel diversifizieren. Die Abhängigkeit von den PC-Prozessoren war zu groß, nachdem dieser Markt einbrach.

Mit Schwung sind die deutschen Maschinenbauer ins laufende Jahr gestartet. Nach einem schwächeren 2016 zieht die Nachfrage nach Maschinen „Made in Germany“ vor allem aus der Eurozone wieder an. Im Januar stiegen die Bestellungen aus dem Währungsraum im Vergleich zum Vorjahr um 15%, insgesamt verzeichnete die Branche 9% mehr Aufträge. Auf Grund politischer Unsicherheiten rechnet sie aber nur mit einem leichten Umsatzanstieg auf 224 Mrd. Euro (+1,8%). Nachfrage nach „Made in Germany“-Maschinen steigt.

Automobilzulieferer verzeichneten einen Jahresstart nach Maß. Auch die protektionistische Rhetorik aus den USA ändert daran nichts, obwohl einige Konzerne umdisponieren müssen. So verabschiedete sich Dürr von den Plänen, ein Werk in Mexiko zu errichten (vgl. PB v. 9.1.). Insgesamt profitieren die Zulieferer aber vom guten PKW-Absatz – im Januar wurden in der Europäischen Union knapp 1,2 Mio. Neuwagen zugelassen und damit 10,2% mehr als vor Jahresfrist.

Nichts zu meckern hatte Hans-Jürgen Bertram, der sichtlich entspannte Vorstandschef von Symrise, mit Blick auf die Entwicklung des Aromaherstellers: In allen Regionen und Unternehmensbereichen wurde 2016 Wachstum erzielt. Der Umsatz kletterte auf 2,9 Mrd. Euro (+11,6%), das EBITDA auf 606,6 Mio. Euro (+9,3%). 2017 will der MDAX-Konzern das auf 3% prognostizierte Marktwachstum übertreffen, bis 2020 sollen es 5 bis 7% p. a. mehr sein. Mit einer EBITDA-Marge von 19 bis 22% (2016: 20,9%) will Bertram die hohe Profitabilität beibehalten. Wachstumstreiber werden die Bereiche Heimtiernahrung und kosmetische Wirkstoffe sein, erläutert er auf Nachfrage. Diese profitierten von Megatrends vor allem in den Schwellenländern, die 43% des Umsatzes ausmachen. Dort liegen mit Wechselkurseffekten und schwankenden Rohstoffpreisen aber auch die größten Risiken für die Niedersachsen.

Ob Gundelfingen in Baden-Württemberg, Tüttendorf in Schleswig-Holstein oder Willingen in Hessen: Viele Gemeinden in Deutschland wehren sich gegen neue Windkraftanlagen auf ihrer Gemarkung. Etwa 630 Bürgerinitiativen kämpfen bundesweit gegen die Errichtung weiterer Windräder, wie die „Zeit“ kürzlich berichtete.

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