TOP-THEMA

  • DKB und ING-DiBa feilen an der TechBank der Zukunft
    (22.10.2018)

    Auf dem Weg zum Technologiekonzern mit Banklizenz setzt die DKB neue Impulse in der eigenen Startup-Werkstatt. Um den Anschluss im digitalen Bankgeschäft nicht der Hauptkonkurrentin ING-DiBa zu überlassen, weitet die Berliner Onlinebank das Kompetenzteam ihrer Tochter Code Factory um 13 weitere Mitarbeiter aus. Das gesamte Team, inkl. Gründer, des im August insolvent gegangenen Berliner Fintechs Cringle findet jetzt bei der DKB ein neues Zuhause. Das Unternehmen hatte eine App für Handy-zu-Handy-Zahlungen angeboten und dabei u. a. mit der DKB kooperiert. Weil es keine Investoren gefunden hatte, musste der Betrieb Anfang Oktober eingestellt werden. Auch Sparkassen und Volksbanken bieten mittlerweile solche Handy-Zahlsysteme an. Das setzt Fintechs unter Druck.

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McDermott und Willkie begleiten Fusion von Karstadt und Kaufhof

(18.09.2018)

Lange hing die Fusion zwischen den Warenhausketten Karstadt Warenhaus und Galeria Kaufhof wie ein Damoklesschwert über den Unternehmen und seinen Mitarbeitern. Nun scheint der Deal perfekt: Die österreichische Signa-Gruppe und die kanadische Hudson‘s Bay Company (HBC) einigten sich auf die Gründung eines Joint Ventures zur Zusammenlegung beider Ketten (s. a. PLATOW Brief v. 12.9.).

Signa wurde dabei von der Kanzlei McDermott Will & Emery und den Partnern Matthias Kampshoff, Jan Hückel (beide M&A), Jens Ortmanns, Gregor Lamla (beide Immobilienrecht), Christian Krohs (Kartellrecht), Oliver Lieth (Finanzierung, alle Düsseldorf) sowie Kian Tauser (Steuerrecht, Frankfurt) beraten. HBC vertraute auf ein internationales Team von Willkie Farr & Gallagher unter Leitung der Partner Georg Linde (M&A, Frankfurt), Gordon Caplan (Private Equity) und Michael Brandt (Corporate, beide New York).

An der neuen Handelsgesellschaft, zu der neben Kaufhof und Karstadt auch deren Lebensmittel- und Cateringzweige sowie Karstadt Sport und die Einzelhandelsgeschäfte von HBC Europe gehören werden, hält Signa 50,01% und HBC 49,99%. Ob und welche Filialen dem Zusammenschluss zum Opfer fallen werden, wird in den kommenden Monaten verhandelt. Auch noch offen ist die kartellrechtliche Freigabe: Das Bundeskartellamt kündigte an, das Verfahren intensiv zu prüfen.