K+S legt die Latte höher

K+S Legacy-Projekt in Bethune K+S Legacy-Projekt in Bethune
©K+S
(12.10.2017)

Die neue Strategie von K+S hat die Börse zunächst nicht überzeugt. Die hohen langfristigen Ergebnisverbesserungen werden aus Sicht der Börsianer überlagert von kurzfristigen Sorgen über den Barmittelzufluss und das Ende der Hoffnungen auf eine Ausgliederung des Salzgeschäfts.

CEO Burk-hard Lohr setzt aber sowohl vernünftige als auch ehrgeizige Ziele. Das EBITDA soll bis 2030 auf 3 Mrd. Euro und die Rendite auf das eingesetzte Kapital auf 15% steigen – 2016 hatte der MDAX-Wert operativ nur 520 Mio. Euro und ein ROCE von 3% geschafft. K+S setzt dabei weiter auf die Bereiche Dünger und Salz, will sie aber stärker integrieren und so ab 2020 mindestens 150 Mio. Euro Synergien p. a. einstreichen.

Die Aktie (21,04 Euro; DE000KSAG888) reagierte zunächst mit einem Abschlag von 6%, erholte sich aber anschließend. Enttäuschung herrscht vor allem darüber, dass es erst 2019 und nicht schon 2018 einen freien Barmittelzufluss geben soll. Die Aktie ist aber nach dem aus unserer Sicht übertriebenen Kursrücksetzer mit einem 2018er-KGV von 13 attraktiv bewertet und bietet eine gute Dividendenrendite von 2,7%.

Eine Empfehlung zur K+S-Aktie lesen Sie in der aktuellen PLATOW-Börse.