Continental – Ausgebremst

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(07.08.2017)

Hohe Rohstoffpreise machen Continental zu schaffen. Schon im Q1 führten sie zu einer Margeneintrübung der vom Reifengeschäft dominierten Sparte Rubber Group (vgl. PB v. 10.5.).

Nach dem 1. Hj. belasteten sie deren Ergebnis mit 300 Mio. Euro, weshalb das Konzern-EBIT um 1% auf rd. 2,3 Mrd. Euro absackte. Der Umsatz hingegen legte auf 22 Mrd. Euro (+10%) zu. V. a. das Geschäft rund um autonomes und vernetztes Fahren legte zu. Auf diesen Zukunftsbereich konzentriert sich der DAX-Konzern ohnehin.. Daher erhöhte CEO Elmar Degenhart die Umsatzprognose für 2017 von 43,5 Mrd. auf 44 Mrd. Euro. Die EBIT-Marge erwartet er weiter bei 10,5%. Da die Belastungen für das Gesamtjahr niedriger ausfallen sollten als gedacht, halten wir eine Anhebung der Prognose in den kommenden Monaten für möglich.
Anleger überzeugt die Entwickung nicht. Die Aktie (187,40 Euro; DE0005439004) verlor seit ihrem Jahreshoch im Mai bei über 210 Euro mehr als 10%. Zuletzt fiel der Kurs unter die wichtige Marke von 190 Euro und unter die 200-Tage-Linie.
 Das Papier ist charttechnisch angeschlagen. Ein Einschätzung finden Sie in der aktuellen PLATOW Börse.