Siemens mit Healthcare-IPO

Siemens Konzernzentrale in München Siemens Konzernzentrale in München
© Siemens
(04.08.2017)

In einem teilweise sehr preissensitiven Marktumfeld hat Siemens seinen Gewinn je Aktie im Q3 um 6% auf 1,74 Euro gesteigert.

Die Umsätze erhöhte der Industriekonzern währungs- und portfoliobereinigt um 3% auf 21,4 Mrd. Euro. Die Auftragseingänge enttäuschten jedoch mit 19,8 Mrd. Euro (-9%, Analystenerwartung 21,5 Mrd. Euro). Für das Q4 sieht Siemens jedoch wieder eine bessere Auftragssituation. Während der Energiewandel seine Spuren im Bereich „Power and Gas" mit Preisdruck und Überkapazitäten hinterlässt, treibt bei „Siemens Gamesa" nun ein komplett neues Management die Integration voran. Erfreulich wachstums- und margenstark präsentierte sich das kurzzyklische Geschäft im Bereich der Industrieautomatisierung „Digital Factory". Für das gut laufende „Healthineers"-Geschäft stellt unser Depotwert im 1. Hj. 2018 eine Minderheitsplatzierung per IPO in Aussicht.

Die Aktie (112,45 Euro; DE0007236101) besitzt mit einem 2018er-KGV von 14 und einer Dividendenrendite von 3,6% eine attraktive Bewertung, zur Vorsicht mahnt jedoch die aktuelle Entwicklung der Auftragseingänge.

Eine aktuelle Einschätzung zur Siemens-Aktie finden Sie in unserer jüngsten Ausgabe der PLATOW Börse.