Lufthansa setzt auf Eurowings

Lufthansa Airbus A 380 D-AIMB Lufthansa Airbus A 380 D-AIMB
© Torsten Klemm www.pixelio.de
(13.07.2017)

Für den Kursanstieg der vergangenen Monate bei der Deutschen Lufthansa gibt es zahlreiche Gründe. So bieten die Frankfurter mit Eurowings den etablierten Billigfliegern mit eigenen Kapazitätsausweitungen immer stärker Paroli.

Und auch im Langstreckennetz der eigenen Premiummarken spürt der Konzern eine hohe Nachfrage. Zum Hj. 2017 wies der Konzern mit 60 Mio. Passagieren und einer Auslastung von 82,8% neue Bestmarken aus (s. a. PLATOW Brief).
Die Einigung mit Fraport im Gebührenstreit um Rabatte für Billig-Airlines sowie das Ende eines mehrjährigen Tarifstreits mit der Pilotengewerkschaft Cockpit sorgen zudem für Entlastung und mehr Planbarkeit. Das wesentliche Jahresziel sieht einen leichten Rückgang des bereinigten EBIT (Vj.: 1,75 Mrd. Euro) vor. Da sich Treibstoffpreise und Dollarkurs besser als erwartet entwickeln, könnte eine Prognoseanhebung bereits mit dem Q2-Bericht am 2.8. ins Haus stehen. Auch wenn die Aktie (20,54 Euro; DE0008232125) bereits deutlich zugelegt hat, sehen wir mit dem 2018er-KGV von 6 und der Dividendenrendite von 2,9% weiteren Kursspielraum. Eine konkrete Einschätzung finden Sie in der neuen PLATOW Börse.