Linde-CEO dämpft Erwartungen
Die Linde-Aktie (190,65 Euro; IE00BZ12WP82) legte in einem Monat knapp 20% zu. Das Allzeithoch von 208,60 ist nicht mehr weit weg.
„Der Preis ist das, was du bezahlst. Der Wert ist das, was du erhältst.“
Die Linde-Aktie (190,65 Euro; IE00BZ12WP82) legte in einem Monat knapp 20% zu. Das Allzeithoch von 208,60 ist nicht mehr weit weg.
Der Kurs der ProSiebenSat.1-Aktie strebt trotz eines Rücksetzers am Dienstag (9.6.) steil nach oben. Los ging die Hausse mit dem Abgang von CEO Max Conze, der Machtkämpfe verlor (vgl. PB. v. 8.4.).
Auch Frequentis hat der Börsen-Crash im März nicht verschont und wir wurden mit einem Verlust von 16% ausgestoppt. Aber die Wiener haben in der Krise einige interessante Geschäfte abgeschlossen. Der Anbieter für sicherheitsrelevante Informationssysteme in Leitzentralen kann dabei auf seine langfristigen Beziehungen mit zumeist aus dem öffentlichen Sektor kommenden Kunden bauen. Viele neue Vertragsabschlüsse konzentrieren sich zudem mit IT-Systemen für die Flugkontrolle auf die Domäne der Österreicher.
In Deutschland haben erste Hotels und Restaurants wieder geöffnet, die inländischen Reisebeschränkungen sind aufgehoben. Dem Sommerurlaub an Nord- und Ostsee oder in den Bergen steht seit Mitte Mai nichts mehr im Wege.
Luxus-Aktien galten bis Corona als krisenfest. Die Begründung: Die wohlhabende Kundschaft hat auch in konjunkturell schwächeren Phasen Geld für eine Uhr von A. Lange & Söhne, für ein Schmuckstück von Cartier oder ein edles Schreibgerät von Montblanc.
Ein gelungenes Börsendebüt feierte Exasol am Montag (25.5.) in Frankfurt. Wurden die Papiere des IT-Spezialisten mit 9,50 Euro genau in der Mitte der Bookbuildingspanne (8,50 bis 10,50 Euro) ausgegeben, freuten sich Zeichner über Erstkurse von 14,00 Euro. Positiv ist zudem, dass die Scale-Aktie (12,54 Euro: DE000A0LR9G9) dieses hohe Niveau an den ersten Handelstagen einigermaßen verteidigen konnte. Somit liegt der Börsenwert mit 280 Mio. Euro von Beginn an im oberen Mittelfeld des Wachstumssegments Scale. Auch für die Deutsche Börse galt der Börsengang als Gradmesser, war er doch das erste IPO in Deutschland 2020.
Der Kurs der Saint Gobain-Aktie gilt als Barometer der Konjunktur in Frankreich. Zwar ist der Baustoffkonzern global aufgestellt, doch rund ein Viertel der Umsätze entfällt auf den Heimatmarkt. Inklusive des Geschäfts mit den Nachbarn in Westeuropa liegt der Umsatzanteil jenseits der 60%-Marke. Im Corona-Crash rutschte der Titel (24,58 Euro; FR0000125007) daher um mehr als die Hälfte bis auf ein Zwischentief bei 16,41 Euro ab, kletterte anschließend aber wieder an die Marke von 25,00 Euro heran.
Still und leise hat BB Biotech (67,45 CHF; CH0038389992) in den vergangenen Tagen zugelegt.
Eigentlich sollten jetzt die Festtage für Deutschlands Aktionäre beginnen. Insgesamt 36 Unternehmen aus der DAX-Familie halten bis Pfingsten ihre Hauptversammlung (HV) ab. Doch der Spaß ist dabei in diesem Jahr eingeschränkt.
Was ich im Portemonnaie meiner Tochter erblicke, erfüllt mich regelmäßig mit Sorge. Dort findet sich kaum Bargeld. Das liegt nicht an einer knapp bemessenen monatlichen Unterstützung, sondern daran, dass sie als typische Vertreterin der Generation Z bargeldlos unterwegs ist.
Bei den Zahlungsdienstleistern sorgt nicht nur Wirecard regelmäßig für Schlagzeilen. Der hohe Konkurrenzdruck hat zuletzt ein kleines Übernahmefieber im Sektor entfacht. In Frankreich will Ingenico zusammen mit Landsmann Worldline zur globalen Nummer vier aufsteigen – der Deal soll im Q3 finalisiert werden.
Von robusten Geschäften im Q1 wusste Linde am Donnerstagmittag (7.5.) zu berichten. Denn die Umsätze werden zu zwei Dritteln in weniger zyklischen Branchen wie der Healthcare- und Nahrungsmittelindustrie generiert.
Diabetes-Patienten auf der ganzen Welt haben täglich Produkte von Novo Nordisk dabei. Die Dänen sind der weltweit führende Hersteller von Insulinpräparaten und -spritzen.
Der weltweite Corona-Lockdown hat auch vor Südafrika nicht Halt gemacht. Das Land wurde komplett runtergefahren, fünf Wochen lang galt ein Verkaufsverbot für nicht notwendige Güter. Dieser Bann traf auch Essenslieferanten wie die Naspers-Tochter Mr D Food. Sie sattelten kurzerhand um: Anstatt Essen von Restaurants zu den Kunden zu bringen, lieferten sie fortan Medikamente, Hygieneartikel oder Lebensmittel.
Die Automobilindustrie gehört zu den Branchen, die von der Corona-Krise mit am stärksten betroffen ist. Der Zusammenbruch der weltweiten Lieferketten hat zwangsläufig zum Produktionsstopp bei vielen Autoherstellern geführt, auch wenn sie vom Shutdown nicht explizit betroffen waren. Es blieb ihnen einfach nichts anderes übrig, als die Produktion vorübergehend herunterzufahren. Hinzu kommt, dass der Verkauf im Pkw-Einzelhandel zum Stillstand gekommen ist.
Osteuropa ist besser als sein Ruf. Dieser wird aktuell von den innenpolitischen Spannungen in Polen und Ungarn stark belastet, die weit über die jeweiligen Landesgrenzen ausstrahlen und eine ganze Region in Verruf bringen. Nach den Maßstäben westlicher Demokratien ist das, was sich ein Viktor Orbán in Ungarn und ein Andrzej Duda in Polen, wo am Wochenende zudem noch unter nicht ganz transparenten Umständen gewählt wird, leisten, in hohem Maße undemokratisch. Die Pluspunkte im Umgang mit der Corona-Pandemie und die Bedeutung, die Osteuropa für Deutschland spielt, treten dadurch in den Hintergrund.
Für die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech kann die Corona-Pandemie durchaus positive Folgen haben. Der Kampf gegen das seeigelförmige Virus SARS-CoV-2 werde die Menschheit erkennen lassen, dass innovative Firmen bei der Entwicklung neuer Medikamente unterstützt werden müssen, erläuterte Daniel Koller jüngst beim 1. PLATOW BörsenFORUM.
Der Appetit auf Risikokapital war im Q1 auf der ganzen Welt weiterhin groß. Das haben die Experten von KPMG jetzt in einer viel beachteten Analyse festgehalten und somit am Dienstag (28.4.) nicht nur mit ihrem Prüfbericht zu Wirecard (s. a. PLATOW Brief) Schlagzeilen gemacht.
Der Pharmariese Roche kann der Covid-19-Krise durchaus gute Seiten abgewinnen. Während das eigene Geschäft bislang kaum von den Ausgangsbeschränkungen der Pandemie betroffen ist, hat ein Corona-Test der Schweizer bereits die Schnellzulassung der US-Gesundheitsbehörde FDA erhalten.
Argentinien steht nach dem Default von 2001 vor einer erneuten Staatspleite. Die Gespräche über eine Umschuldung der ausstehenden Anleihen sind zunächst gescheitert. Die Gläubiger haben die Vorschläge von Wirtschaftsminister Martin Guzman einhellig als unzureichend abgelehnt. Per Ende 2019 war der Schuldenstand Argentiniens auf 323 Mrd. US-Dollar angewachsen, den das Land auch nach Auffassung des IWF nicht bewältigen kann.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen