Formycon – Guter Plan, aber viel Geduld ist gefragt
Ende März katapultierte die Nachricht, dass Formycon mit der Athos KG eine langjährige Partnerschaft eingegangen ist, den Kurs des Biosimilar-Entwicklers in lange nicht mehr gesehene Höhenregionen.
„Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“
Ende März katapultierte die Nachricht, dass Formycon mit der Athos KG eine langjährige Partnerschaft eingegangen ist, den Kurs des Biosimilar-Entwicklers in lange nicht mehr gesehene Höhenregionen.
Nach wie vor stehen die Aktienmärkte im Bann des Ukraine-Kriegs und stark anziehender Inflationsraten. Fünf Wochen nach dem Beginn des Angriffskriegs scheinen die anfänglichen Verkaufswellen allerdings vorbei zu sein und die Investoren wieder stärker zu differenzieren. Möglicherweise haben sich viele Anleger, die durch die russische Aggression auf dem falschen Fuß erwischt worden waren, inzwischen neu positioniert.
Im April 1972 bauten die Brüder Petter und Tore Planke in der heimischen Garage das erste Sortiergerät für Trinkflaschen. 50 Jahre später sind die dafür entwickelten Sensoren so feinfühlig, dass ihre Firma Tomra Systems (von „Tomflask“, norwegisch „leere Flasche“, und Retur Automat) über 100 000 Sortieranlagen weltweit installiert hat. Neben Pfandflaschen sortieren die Norweger inzwischen Lebensmittel sowie Altmetall und durchforsten den Abraum von Bergwerken nach edlen Abfallstoffen. Neben der „grünen Welle“ beflügelt zuletzt auch die Rohstoffknappheit die Geschäfte des Unternehmens.
Mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist Erdgas als Energiequelle in den Mittelpunkt gerückt. Rund 40% der europäischen Importe kommen aus Russland.
Wir nehmen Carl Zeiss Meditec in unser Musterdepot auf, weil die strukturellen Wachstumstrends des Medizintechnikers weiterhin intakt sind, während die Bewertung nach einem Kursrutsch von rd. 20% deutlich attraktiver geworden ist.
Der derzeit riesige globale Chiphunger wird angetrieben durch den Bedarf an immer schnelleren, komplexeren Rechenleistungen in Megatrends wie dem Internet der Dinge, 5G, Autonomes Fahren und der Energiewende. Chip-Giganten wie Intel nehmen derzeit Milliarden in die Hand, um den Nachfragestau durch Kapazitätsaufbau aufzulösen.
Getrieben von einer aktuell kaum zu sättigenden Nachfrage betreibt der Halbleitersektor gerade einen massiven Kapazitätsaufbau (s. „Unsere Meinung“ auf S. 1). Wir vergleichen die Marktposition und Aussichten von drei Unternehmen.
Durch den breiten Abverkauf der vergangenen Wochen ergeben sich auch bei vielen Auslandswerten interessante Einstiegskurse.
ASML Holding haben wir schon seit geraumer Zeit mit großem Interesse verfolgt. Weil viele der aktuell herrschenden Megatrends den Einsatz immer leistungsfähigerer Rechen- und Speicherchips verlangt, stecken die großen Halbleiterhersteller der Welt – von Intel über Samsung bis SK Hynix – derzeit enorme Summen in den Ausbau der Kapazitäten.
Wir steigen bei ASML Holding ein, um bei einem aktuell attraktiv bewerteten Zulieferer der Chipindustrie von den strukturellen Wachstumstrends zu profitieren, die den Gewinn des Spezialisten für Maschinen zur Produktion der wichtigen Halbleiterscheiben antreiben werden.
Wer Lust auf Volatilität verspürt, kommt derzeit in China voll auf seine Kosten. Nachdem sich der Hang-Seng-Index mit einem Verlust von zeitweise bis zu -37% ins Bären-Territorium verabschiedete und Technologieriesen wie Alibaba und Tencent im Schnitt um 72% eingebrochen waren, stoppte Chinas Regierung den Wertverfall mit dem Versprechen, den heimischen Aktienmarkt stabilisieren und auch die Börsennotierungen der Tech-Werte im Ausland unterstützen zu wollen.
Die Schweizer Partners Group hat 2021 ein Rekordjahr hinter sich, übertraf mit den am Dienstag (22.3.) vorgelegten Zahlen aber noch die Erwartungen. Der Schweizer Spezialist für nicht-börsennotierte Investments (Private Equity, Private Debt, Real Estate und Infrastructure) konnte die Erträge dabei um 86% auf 2,6 Mrd. (Vj.: 1,4 Mrd.) CHF erhöhen.
Am Dienstag (22.3.) haben wir 90 Deutsche Börse-Aktien zu je 161,35 Euro gekauft. Im Zuge geopolitischer Spannungen, steigender Zinsen und Inflation hat die Volatilität an den Märkten dieses Jahr im Vergleich zu 2021 deutlich zugenommen. Die dadurch steigenden Handelsvolumen sind aber nur einer von vielen positiven Treibern für die zukünftige Gewinnentwicklung des Börsenbetreibers.
Bei den aktuell davonlaufenden Kosten für Strom und Heizung dürften sich viele überlegen, ob sich eine energetische Sanierung nicht doch lohnen würde. Das britische Familienunternehmen Kingspan hat sich genau darauf spezialisiert. 65% vom Umsatz macht die thermische Gebäudeverkleidung bei Häusern aus.
Natalie Weigand hatte es angekündigt: Das Q4 werde bei PharmaSGP wohl genauso gut laufen wie das rekordträchtige Q3, hatte die Vorstandschefin des auf chemie- und rezeptfreie Präparate spezialisierten Unternehmens im PLATOW-Interview Ende Januar angekündigt (vgl. PB v. 24.1.).
Dividenden-Investoren können sich freuen. Der Vorstand der Pierer Mobility wird aufgrund des starken Gj. 2021 der Hauptversammlung und dem Aufsichtsrat eine Verdopplung der Dividende auf 1,03 CHF je Aktie (82,30 CHF; AT0000KTMI02) vorschlagen. Auch das laufende Gj. soll wieder sehr stark werden.
War bis vor kurzem hauptsächlich noch der Halbleitermangel Grund für die Produktionsausfälle in der Autoindustrie, fehlt es nun auch an Kabelbäumen – jenem Herzstück jeden Autos, das nicht selten aus der Ukraine stammt (vgl. PLATOW Brief v. 7.3.). Trotz stetig zunehmender Standardisierung und Automatisierung in der Autoindustrie besteht bei der Herstellung der Kabelbäume noch viel Potenzial. Sie werden zum Großteil in Handarbeit in Niedriglohnländern hergestellt. Gleichzeitig nimmt die Anzahl der Kabel pro Fahrzeug aufgrund neuer elektronischer Funktionen zu. Davon profitiert Komax.
Als Produzent von Käse- und Milchersatzerzeugnissen konnte Emmi im Bärenmarkt mit defensiver Stärke klar punkten. In gewohnt stabiler Manier überzeugen die Schweizer mit ihrer 2021er-Entwicklung, die ein gutes organisches Wachstum von 3,6% (Ziel: 2 bis 3%) enthielt.
Die am Donnerstag vorgelegten Zahlen der London Stock Exchange (LSE) können sich sehen lassen. Auch der Markt schickte die Aktie (83,76 Euro; GB00B0SWJX34) zunächst über 13% in die Höhe. Neben den besser als erwarteten Gewinnen ist ein Teil des Kursanstiegs auch auf ein Aufatmen der Investoren zurückzuführen, nachdem bekanntgegeben wurde, dass die Beschränkungen aufgrund des Kriegs in der Ukraine nur geringe Auswirkung auf den Gewinn haben werden.
Die Zahlen, die Media and Games Invest (MGI) am Montag (28.2.) für das Gj. 2021 vorlegte, können sich erneut sehen lassen: Der Umsatz legte starke 80% zu und erreichte 252,2 Mio. Euro. Es ist das dritte Jahr in Folge mit einer Wachstumsrate von über 70%. Gut die Hälfte davon ist den Übernahmen von KingIsle und Smaato zu verdanken, der organische Umsatzzuwachs betrug 38%.
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