Europäische Aktien

Europäische Aktien

Geschlossene Fonds – Sparen an der ESG-Umsetzung

2022 ist die Zahl der neuen Fonds gesunken. Auch am Zweitmarkt sinkt das Angebot, wenn auch bei steigenden Preisen für Immobilienfonds. Viele Initiatoren bewerten die (Zins-)Situation neu. Zwar entstehen Chancen für liquide Käufer, die höhere Verzinsung von Alternativanlagen sorgt aber für neue Konkurrenz. Um noch attraktive Renditen dastellen zu können, wird u. a. an „ESG“ gespart.

Zinswende als Einstiegschance – Der Markt sortiert sich neu

Geschlossene Fonds – Sparen an der ESG-Umsetzung

2022 ist die Zahl der neuen Fonds gesunken. Auch am Zweitmarkt sinkt das Angebot, wenn auch bei steigenden Preisen für Immobilienfonds. Viele Initiatoren bewerten die (Zins-)Situation neu. Zwar entstehen Chancen für liquide Käufer, die höhere Verzinsung von Alternativanlagen sorgt aber für neue Konkurrenz. Um noch attraktive Renditen dastellen zu können, wird u. a. an „ESG“ gespart.

Zinswende als Einstiegschance – Der Markt sortiert sich neu

Ausblick ins neue Jahr – Es gibt ein Leben nach der Party

Wie sieht die deutsche Immobilienwirtschaft in 18 Monaten aus? Wir stellen das positive Fazit an den Anfang, bevor wir uns den Unwägbarkeiten der kommenden Monate zuwenden: Es wird wieder Chancen geben. Die Zeit, in Immobilien zu investieren, kommt schneller zurück als manch einer glaubt. Eine Zeit professionellen Einkaufs über die Abgabe des höchsten Gebots auf Basis immer optimistischerer Zukunftseinschätzungen. Inflations-, Einkommens-, Demografie- und Nutzerentwicklungumfeld stellen bei sich kräftig beruhigender Neubausituation ein ideales Investitionsumfeld dar. 5% Inflation entwerten Schulden zudem schnell. Da stört es am langen Ende wenig, wenn die Miete nachläuft und die Preise zwischendurch mal durchhängen.

Zinswende als Einstiegschance – Der Markt sortiert sich neu

Institutionelle Investoren – neu rechnen nach der Zinswende

Steigende Baukosten und Zinsen sowie die durch den Krieg in der Ukraine ausgelöste Energiekrise verändern das Marktumfeld für Investoren beträchtlich und machen diese vorsichtiger. Ein rückläufiges Transaktionsvolumen ist die logische Konsequenz. Positiv ist, dass die Nachfrage zumindest bei Gewerbe und Wohnen stabil ist. Bei Wohnen winken zudem Gelegenheiten in den USA.

Industriegase

Linde sorgt für DAX-Aufregung

Mit Plänen zum Delisting von der Frankfurter Börse sorgte Linde vergangene Woche für große Aufregung und Verunsicherung unter den Anlegern. Der Konzern ist immerhin nach Börsenwert mit Abstand der größte DAX-Wert vor SAP und der Deutschen Telekom. Nun müssen die Aktionäre entscheiden, ob Kosten und Komplexität eines Dual Listings in Frankfurt und New York oder das Bekenntnis zum Firmenursprung (1879 in Wiesbaden) mehr wiegen – wir plädieren für Ersteres.

Medizintechnik

Philips muss auf Jahre knabbern

Die Probleme vom Juni 2021 werden dem Medizintechniker Philips noch auf Jahre zu schaffen machen. Jetzt rächt sich, was jahrelang gefeiert wurde: Die extreme Fokussierung des über 20 Jahre amtierenden früheren CEOs Frans van Houten auf eine einzige Branche. Der Mitte Oktober neu angetretene Nachfolger Roy Jakobs wird Jahre brauchen, um die Amsterdamer wieder auf das frühere Profitabilitätslevel zu heben.

Duftstoffe

Symrise spürt mehr Nachfrage

Nach einer Wachstumsbeschleunigung im Q3 erhöhte unser Musterdepotwert Symrise (105,45 Euro; DE000SYM9999) abermals die Prognose. Die Umsätze stiegen im Q3 organisch um +13,6% (erwartet waren +11%), nach +10,2% im 1. Halbjahr. Treiber waren Kosmetik und Pet Food, wobei Letzteres vom Ausbau der Kapazitäten in China, Nordamerika und Brasilien profitierte.

Internet

Tencent spürt Prosus-Exit

Auch Tencent ist in den Sog der Machtfülle Xi Jinpings geraten. Die Aktie (27,90 Euro; KYG875721634) brach um 15% ein und erreichte ein neues Allzeittief bei 25,75 Euro.

Börsenplatzbetreiber

London Stock Exchange greift Mittelfrist-Ziel an

Börsenplatzbetreiber machen ihrem Ruf als Stabilitätsanker auch im Q3 alle Ehre. Ähnlich wie die Deutsche Börse (vgl. PB v. 21.10.) meldete auch die London Stock Exchange (LSE) am Freitag (21.10.) ein starkes Zahlenwerk.

Mit Howard Schultz wieder im Chefsessel steht der Starbucks-Kette eine 180-Grad-Strategiewende ins Haus.
Nahrungsmittelhersteller

Nestlé hat treue Kunden

Nahrungsmittelhersteller haben aktuell ein Problem. Auf der einen Seite zwingen sie die steigenden Kosten (Rohstoffe, Energie, Löhne) zu Preisanhebungen. Auf der anderen Seite darf das Rad nicht überdreht werden, damit die Konsumenten nicht auf günstigere Alternativen ausweichen. Wohl dem, der in diesem Umfeld mit starken Marken und einer hohen Preissetzungsmacht punkten kann.

Luxusgüter

LVMH – Vermögende Kunden trotzen der Rezession

Selten war es so wichtig wie heute, ausreichend Geld auf der hohen Kante zu haben. Und scheinbar gibt es trotz explodierender Heiz- und Stromkosten sowie abgestürzter Börsenkurse immer noch viele Menschen, die ihren Konsum im aktuellen Umfeld nicht einschränken müssen. Die in der vergangenen Woche (11.10.) vorgelegten Quartalszahlen von LVMH belegen das.

Chip-Maschinenbau

ASML unbeeindruckt von US-Sanktionen gegen China

Neue Exportkontrollen und Sanktionen der USA wühlen seit vergangener Woche (vgl. PEM v. 20.10.) die globalen Halbleitermärkte auf – und auch die EU übt Kritik. Hersteller mit Sonderlizenzen sind zwar noch nicht direkt betroffen, aber Herstellern in China droht zumindest ein Ausfall von Folgeprojekten, die auf unentbehrliche Ausrüstung aus den USA aufbauen. Dies könnte auch Auswirkungen auf das China-Geschäft von ASML haben. Die Niederländer sind weltweit führender Hersteller von Lithografie-Systemen.

Modehandel

Fast Retailing – Globalisierung treibt an

Schon seit einigen Monaten laufen die Geschäfte bei Fast Retailing richtig gut. Nun konnte der nach Umsatz größte japanische Bekleidungseinzelhändler diesen Aufwärtstrend mit guten Zahlen zum Geschäftsjahr (per 31.8.) bestätigen. Dabei spielt dem Unternehmen neben einer Erholung nach Corona und der internationalen Aufstellung auch die Schwäche der Heimatwährung Yen in die Karten. Den Nerv der Kunden dürfte Fast Retailing zudem treffen, weil die bekannte Ladenkette Uniqlo, ähnlich wie Inditex oder H&M auf schnell wechselnde Mode mit günstigen Preisen setzt. Denn der Geldbeutel dürfte wegen der weltweit ausufernden Inflation auch bei der jugendlichen Zielgruppe für teurere Markenkleidung oft nicht mehr groß genug sein.

Stabilus Zentrale
Automobilzulieferer

Stabilus startet im MDAX durch

Es ist vollbracht: Der auf Gasdruckfedern und hydraulische Dämpfer spezialisierte Autozulieferer Stabilus ist per 19.9. in den MDAX eingezogen. Bereits am 11.8. winkte die ao HV den Rechtsformwechsel von einer Société Anonyme (SA) nach Luxemburger Recht in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea; SE) durch. Stabilus hat mit dem Formwechsel zwar eine Sitzverlegung nach Frankfurt (Verwaltung: Koblenz) vollzogen und der Aktie (neu: DE000STAB1L8; alt: LU1066226637) einen neuen Anstrich verliehen, für Investoren bleibt aber vorerst alles beim Alten.

Fonds-Vermögen-verwaltung
Vermögensverwaltung

Vermögensverwalter – Sind die fetten Jahre vorüber?

Der Anfang 2022 beendete Bullenmarkt bescherte den Vermögensverwaltern weltweit goldene Jahre. 2022 werden die Gewinne der Kapitalverwahrer erstmals seit zehn Jahren unter Druck geraten. Doch es gibt keinen Grund, für die Branche schwarz zu sehen: Global nutzen immer mehr Anleger professionelle Hilfe, um ihre Altersvorsorge mit Hilfe von Experten zu steuern – gerade auch in turbulenten Börsenzeiten.

Chemie

Sika zu Unrecht beinahe Schlusslicht im Schweizer SMI?

In diesem Jahr steht der Schweizer Bauchemikalienhersteller Sika mit einem Kursverlust von YTD 48% an Platz 27 der im Schweizer SMI (YTD: -22%) notierten 30 größten Unternehmen des Landes. Im Juni griff bei der Aktie (207,40 CHF; CH0418792922) dann auch bei 234,20 CHF der Stopp unserer Langzeitempfehlung v. 15.5.17, die Lesern noch immer ein ordentliches Plus von 100% einbrachte.

Aktien-Momentum-Strategie

Verbio löst Aixtron als Momentum-Spitzenreiter an

Auch in dieser Woche kam es bei unserem Relative Stärke-Ranking wieder zu deutlichen Veränderungen. Die in der Vorwoche in die Spitzengruppe vorgestoßenen Titel konnten ihr Momentum nicht durchweg aufrechthalten. Ganz schlimm erwischte es die Aktie von Aixtron, die nach dem Sprung auf den ersten Platz direkt wieder abrutschte und aktuell nur noch auf Rang 9 zu finden ist. Neuer Spitzenreiter ist nun Verbio, gefolgt von Hannover Rück und Stabilus, die von 19 auf 3 vorgeprescht sind. Insgesamt notieren aktuell nur noch zehn aller HDAX-Titel über ihrer 130-Tage-Linie (RSL-Wert >1,0), was ein klarer Beleg für die schwache Marktbreite hierzulande ist.

Dufthersteller

Symrise – Schlechte Vorlage von Givaudan

Bis zu 5,5% hat unser Depotwert Symrise als Reaktion auf die Q3-Zahlen des Schweizer Konkurrenten Givaudan verloren. Das org. Wachstum lag mit 5,8% (+6,7% inkl. M&A und FX) zwar deutlich über den Langfristzielen von 4 bis 5%, aber unter den Erwartungen von 7,3% (s. „Unsere Meinung“).

Fondsbericht

Platow-Fonds September – Versicherer sehen nicht rot

Wären im September Münchener Rück und Talanx nicht im DWS Concept Platow Fonds enthalten gewesen, hätte keine einzige Aktie aus dem Portfolio ein Plus geschafft. So gesehen, „versicherten“ die beiden Versicherer den Fonds gegen eine 100% rote Monatsbilanz. Die restlichen 50 Portfoliotitel standen per 30.9. dagegen allesamt im Minus, 32 davon sogar prozentual zweistellig.

Versicherungen

Zurich liefert Schweizer Stabilität

Mit defensiven Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen und hohen Dividendenrenditen sind Versicherer im aktuellen Börsenumfeld gefragt. Zu den aussichtsreichen Vertretern der Branche zählt der Schweizer Finanzdienstleister Zurich Insurance, der mit Erträgen von rd. 53 Mrd. US-Dollar auf Platz 5 der globalen Sach- und Unfallversicherer rangiert.

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