Europäische Aktien

Symrise Zentrale
Tücken der Zinswende – Welche Assetklassen jetzt profitieren

Kreislaufwirtschaft – Grundstein für Nachhaltigkeit

Vor 13 Jahren hat Symrise zum ersten Mal eine Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht. Seitdem entwickelt es diese kontinuierlich weiter und beweist damit, dass es nachhaltig und wirtschaftlich zugleich handeln kann. So stieg der Umsatz seit dem Börsengang 2006 durchschnittlich um 8,6% (CAGR). Ebenso wichtig wie die aktuelle Situation bewerten die Holzmindener die Zukunft. Deshalb will der Konzern die Grundlagen seines Geschäfts, das eng mit der Natur und ihrer biologischen Vielfalt verbunden ist, schützen und bewahren. Dafür hat sich Symrise klare Ziele gesetzt: Es will ab 2030 klimapositiv wirtschaften und so seinen Beitrag für nachhaltiges Wirtschaften leisten.

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Tücken der Zinswende – Welche Assetklassen jetzt profitieren

Wenn die Banken beben

Die von den eidgenössischen Finanzbehörden erzwungene Notfallübernahme der zweitgrößten Schweizer Bank Credit Suisse durch den Lokalrivalen UBS hat Erinnerungen an die große Finanzkrise vor 15 Jahren wachgerufen. Im September 2008 flüchtete sich auf Druck der US-Regierung die angeschlagene Investmentbank Merrill Lynch in die Arme der Bank of America. Zuvor war bereits Bear Stearns unter den Rockzipfel von J.P. Morgan Chase gekrochen. Ursprünglich sollte die Bank of America die noch viel stärker in die Bredouille geratene Investmentbank Lehman Brothers übernehmen. Doch die US-Regierung entschied kurzfristig, lieber Merrill Lynch zu retten und Lehman, deren größte Gläubiger in Europa saßen, fallen zu lassen. Was zunächst wie ein geschickter Schachzug der US-Politik aussah, entpuppte sich jedoch schnell als fataler Fehler, der eine ungeahnte Kettenreaktion auslöste, die das internationale Finanzsystem an den Rand einer Kernschmelze führte und die Staaten weltweit zu einer gigantischen Rettungsaktion nötigte.

Tücken der Zinswende – Welche Assetklassen jetzt profitieren

Tech-Perlen im Ausverkauf – Wo sich der Einstieg wieder lohnt

Die Zinswende hat Technologieunternehmen bis ins Mark getroffen. Das heißt aber nicht, dass Investoren Aktien aus dieser Branche jetzt links liegen lassen sollten. Es ist der Blickwinkel, der sich bei der Analyse der nach wie vor spannenden Geschäftsmodelle ändern muss. Positive Cashflows, ein niedriger Verschuldungsgrad und eine attraktive Bewertung sind bei der Aktienauswahl nun entscheidender denn je. In diesem Kapitel stellen wir unsere Favoriten vor.

Geldturm
Tücken der Zinswende – Welche Assetklassen jetzt profitieren

Dividenden? Aber sicher! – Aristokraten mit Qualität

In turbulenten Börsenzeiten holen sich Anleger gerne beständige Dividendenzahler ins Depot. In der Tat performen sogenannte „Dividendenaristokraten“ gerade in schwachen Börsenzeiten meist besser als der breite Markt, auch wenn sie in Crash-Zeiten nicht vor Verlusten gefeit sind. Dennoch sollten sich Investoren nicht blind die Werte mit der höchsten Dividendenrendite ins Depot legen. Wir zeigen, auf welche Qualitäten Sie achten sollten!

Spirituosen

Spirituosen-Spezialist Pernod Ricard erwartet starkes Wachstum im Q4

Mit dem breit angelegten Portfolio aus über 240 Premiummarken wie Havana Club Rum, Ballantine‘s und Absolut Vodka ist Pernod Ricard hinter LVMH die weltweite Nummer zwei im Markt für Spirituosen. Seit wir Ihnen die an der Euronext Paris kotierte CAC40-Aktie (216,50 Euro; FR0000120693) am 23.9.22 vorgestellt haben, hat der Wert rd. 16% zugelegt. Am Donnerstag (27.4.) folgten dann die 9M-Ergebnisse (per 31.3.) des gebrochenen Gj. 2022/23. Zeit für ein Update.

Keramikwaren

Villeroy & Boch ist mehr als nur eine Dividendenperle

Bei Keramikwaren im Haushalt ist Villeroy & Boch seit Gründung 1748 eine feste Größe. Im wettbewerbsintensiven Umfeld grenzt sich der Premiumanbieter von Küchengeschirr (Umsatzanteil: 34%) und Badmöbeln (66%) vor allem durch ein anspruchsvolles Design und Innovationen ab. Dafür investiert das Unternehmen jährlich rd. 2% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. 

Nahrungsmittel

Nestlé legt guten Jahresstart hin

Nestlé legte am Dienstag (25.4.) besser als erwartete Zahlen vor. Im Q1 stieg das org. Umsatzwachstum um 9,3% auf 23,5 Mrd. CHF. Der Zuwachs setzte sich zusammen aus Preisanhebungen (+9,8%) und negativem Absatzvolumen (-0,5%).

Insiderwissen

Insider greifen wieder zu

Wieso kaufen Unternehmensinsider beim eigenen Unternehmen zu? Entweder halten die Vorstände und Aufsichtsräte das eigene Unternehmen für unterbewertet, oder sie wollen ein Zeichen an den Markt senden, um zuvor verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und den Aktienkurs zu stützen. Historisch haben Unternehmensinsider, zumindest was Grund 1 betrifft, ein „glückliches“ Händchen bewiesen. So griffen sie beherzt zu, als zu Beginn der Corona-Pandemie die weltweiten Indizes einbrachen (der DAX um fast 40%) und sich kurz danach erholten.

Halbleiter

ASML – Kundenzurückhaltung drückt Anlegervertrauen

Insgesamt startete ASML, seines Zeichens Weltmarkführer bei Lithografie-Maschinen für die Halbleiterindustrie, sehr gut ins neue Geschäftsjahr. Die ehemalige Philips-Sparte berichtete am Mittwoch (19.4.) über einen Q1-Umsatz von 6,7 Mrd. Euro (+90,9%), eine Bruttomarge von 50,6% und einen nahezu verdreifachten Nettogewinn von 2,0 Mrd. Euro.

Fahnen vor der Gerresheimer Zentrale in Düsseldorf, Deutschland
Verpackungen

Gerresheimer – Mehrfach überzeichnet

Die Kapitalerhöhung (KE) von Gerresheimer lief im Eilverfahren ab. In nur vier Stunden wurden am Dienstagabend (18.4.) 3,14 Mio. Aktien (88,75 Euro; DE000A0LD6E6) zu 86,50 Euro (Abschlag von nur 4,7% zum Xetra-Schlusskurs) unter Ausschluss der Altaktionäre an institutionelle Investoren verkauft.

Pharma

Novo Nordisk sprengt Maßstäbe

Der Erfolg des Fettleibigkeitmedikaments Wegovy in den USA, eines jener momentan gehypten GLP-1-Wirkstoffe aus der Diabetes-Bekämpfung, sorgt bei Novo Nordisk für eine ungeahnt hohe Prognoseanhebung.

Luxusartikel sind gefragt wie nie
Luxusgüter

Hochkonjunktur für französische Edelmarken

Die abgelaufene Woche stand ganz im Zeichen der Luxusgüterhersteller. Mit LVMH und Hermès haben gleich zwei Branchenriesen Umsatzzahlen für das Q1 gemeldet. Als wir beide Unternehmen in PB v. 19.9.22 an gleicher Stelle gegenüberstellten, lautete damals unser Fazit, dass sich die Inflation wegen der weniger preissensitiven Kundschaft nicht nachteilig auf das Geschäft der beiden Franzosen auswirken dürfte. Die kommunizierten Zahlen in dieser Woche zeigen, dass wir mit dieser These richtig lagen.

Schokoladenindustrie

Barry Callebaut bleibt schmackhaft

Der Name Barry Callebaut mag nur wenigen ein Begriff sein, die Produkte des Konzerns sind aber wortwörtlich in aller Munde. Mit einem Jahresumsatz von rund 8,1 Mio. CHF (7,8 Mio. Euro) sind die Schweizer der weltweit führende Hersteller von hochwertigen Schokoladen- und Kakaoprodukten und dabei entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv. Dass dies auch in Krisenzeiten ein lukratives Geschäft ist, zeigen die jüngst (5.4.) vorgelegten Zahlen für das 1. Hj. des Gj. 2022/23 (per 28.2.).  

Technologie

Meituan bleibt auf Wachstumskurs

Sinkende Konsumlaune? Beim chinesischen Online-Plattform-Tausendsassa Meituan ist davon bislang wenig zu sehen. Die Umsätze kletterten im Q4 um 21,4% auf 61,1 Mrd. Renminbi (RMB; rd. 8,2 Mrd. Euro). Die Erwartungen wurden damit klar übertroffen. Analysten hatten mit 57,9 Mrd. RMB gerechnet. Als Wachstumstreiber erwies sich wieder einmal die Sparte „New Initiatives“, in der u. a. die Einnahmen aus dem E-Commerce-Geschäft verbucht werden. Dort stiegen die Erlöse um 39,3% auf rd. 16,7 Mrd. RMB. Der deutlich größere Bereich „Core Local Commerce“ – dort bündelt Meituan das Food-Delivery-, In-store- sowie das Hotel- und Reisegeschäft – legte um 17,4% auf gut 43,5 Mrd. RMB zu. 

Unternehmensberatung

Capgemini beweist operative Stärke

Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Weltweit müssen Unternehmen ihre Prozesse für das neue Zeitalter umrüsten. Oftmals fehlt dafür das nötige Know-how oder die geeigneten Arbeitskräfte. An diesem Punkt setzt Capgemini an. Die Franzosen sind auf Technologiedienstleistungen sowie Managementberatung rund um den Globus spezialisiert. Die Consultingschmiede unterstützt ihre Kunden bei der Entwicklung, Modernisierung, Erweiterung und Sicherung ihrer IT-Umgebung. Besonders Unternehmen aus der Industriefertigung, Finanzdienstleistung und dem öffentlichen Sektor nehmen die Dienste in Anspruch. Der regionale Fokus liegt auf Nordamerika (31%), Frankreich (20%) und dem Rest von Europa (29%). 

Biotechnologie

Regeneron mit vielen Erfolgen

Bei Regeneron sorgten Anfang Februar gute Quartalszahlen und im März erfreuliche Studienergebnisse für Gewinne bei der Nasdaq-Aktie (821,76 US-Dollar; US75886F1075).

Allianzflaggen und Europaflagge wehen im Wind
Versicherung

Allianz wird CS-Wehen überstehen

Allianz wird nicht ganz unbeschadet aus den Wirren um den Nachlass der Credit Suisse herauskommen. Die Fonds-tochter Pacific Investment Management (PIMCO) ist mit rd. 807 Mio. US-Dollar einer der größten Inhaber von inzwischen für wertlos erklärten Nachranganleihen (Additional Tier 1-Bonds) der Schweizer Bank.

Dividendenpolitik

Starke Dividendenaristokraten

Wenn im April die Saison der Hauptversammlungen startet, können sich Anleger wieder über hohe Ausschüttungen freuen. Krieg, Inflation und hohen Zinsen zum Trotz haben Unternehmen 2022 gut verdient und beteiligen ihre Anteilseigner am Erfolg.

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