ASML – Der Blick richtet sich auf 2025
Wenn man davon ausgeht, dass an der Börse die Zukunft gehandelt wird, war das zweistellige Kursplus der ASML-Aktie nach Vorlage der 2023er-Zahlen am Mittwoch (24.1.) auf den ersten Blick überraschend.
Wenn man davon ausgeht, dass an der Börse die Zukunft gehandelt wird, war das zweistellige Kursplus der ASML-Aktie nach Vorlage der 2023er-Zahlen am Mittwoch (24.1.) auf den ersten Blick überraschend.
Das Super-Wahljahr 2024 wird für die Börsen zum politischen Marathon. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung geht bei weltweit mehr als 70 Wahlen, von Kommunal- über Landtags- bis hin zu Europa- und mehreren Präsidentschaftswahlen, an die Urne.
Unser Investment-Ansatz ist im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unveändert geblieben: Wir setzen auf Titel mit einer hohen Bilanzqualität und einem nachgewiesenen „Track Record“ für profitables Wachstum. Allerdings sorgen die vielfältigen Krisen und Herausforderungen des Jahres 2024 dafür, dass die Gewinnqualität und die dafür zu zahlende Bewertung noch stärker in den Fokus geraten. Zudem ist die Resilienz der Papiere gegen anhaltend hohe Zinsen ein wichtigerer Qualitätsfaktor geworden als noch in Zeiten des billigen Geldes. Wir haben für Sie 25 globale Aktien zusammengestellt, die unseren strengen Auswahlkriterien genügen und überdurchschnittliche Renditen erzielen.
Nach einem schwachen 1. Hj. hoffen Investmentbanker im Herbst auf eine Aufholjagd bei Börsengängen (IPO). Erste Anzeichen für ein Auflodern des Feuers gibt es.
Der Chipzulieferer ASML hat am Mittwoch (19.7.) gewohnt gute Zahlen vorgelegt.
Seit Jahresbeginn hat die Aktie (668,50 Euro; NL0010273215) des Quasi-Monopolisten ASML fast 30% zugelegt und den niederländischen Leitindex AEX (+10%) deutlich geschlagen. Dass ab 1. September die neuen niederländischen Exportkontrollvorschriften in Kraft treten, wodurch für die Ausfuhr der fortschrittlichsten DUV-Litographiesysteme nach China zukünftig durch die Regierung bewilligte Exportlizenzen vorliegen müssen, kann der Aktie bisher wenig anhaben. Der Verkauf von ASMLs EUV-System ist bereits eingeschränkt.
Insgesamt startete ASML, seines Zeichens Weltmarkführer bei Lithografie-Maschinen für die Halbleiterindustrie, sehr gut ins neue Geschäftsjahr. Die ehemalige Philips-Sparte berichtete am Mittwoch (19.4.) über einen Q1-Umsatz von 6,7 Mrd. Euro (+90,9%), eine Bruttomarge von 50,6% und einen nahezu verdreifachten Nettogewinn von 2,0 Mrd. Euro.
Mit knackigen Zahlen zum abgelaufenen Gj. kam am Mittwoch (25.1.) das niederländische Schwergewicht ASML um die Ecke. Um über 14% konnten die Umsätze trotz Lieferkettenproblematik und Exportbeschränkungen nach China (neben EUV- könnten auch DUV-Maschinen auf der US-Sanktionsliste landen) zulegen. Zwar verzeichnete der Spezialist für Lithografie-Systeme im Gj. 2022 unterm Strich einen Gewinnrückgang um rd. 4% auf 5,6 Mrd. Euro. Doch fand in der zweiten Jahreshälfte eine kräftige Erholung statt.
Als wir die Schweizer VAT Group, mit einem Marktanteil von über 60% weltweit führend bei Vakuumventilen für die Halbleiterindustrie, zuletzt in PB v. 28.3.22 analysierten, handelte die Aktie (286,40 CHF; CH0311864901) bei rund 343 CHF. Der zyklische Abschwung in der Halbleiterbranche und Restriktionen der USA gegenüber China ließen die Aktie dann bis Mitte Oktober auf knapp unter 200 CHF fallen. Seitdem notiert der Titel 50% höher, in Antizipation auf sich verbessernde Fundamentaldaten infolge der Wiedereröffnung Chinas.
Nach starken Q3-Zahlen (vgl. PB v. 21.10.) hatten wir bei unserem ehemaligen Musterdepotwert ASML (577,30 Euro; NL0010273215) zum Wiedereinstieg geraten. Neben den besser als erwarteten Zahlen überzeugte uns v. a., dass im Zuge des Kursrutsches um 44% auf ein Jahrestief bei rd. 400 Euro Mitte Oktober, die Aktie nun mit dem 25-Fachen der erwarteten Gewinne für das Geschäftsjahr 2022 wieder deutlich attraktiver geworden war.
Die Probleme vom Juni 2021 werden dem Medizintechniker Philips noch auf Jahre zu schaffen machen. Jetzt rächt sich, was jahrelang gefeiert wurde: Die extreme Fokussierung des über 20 Jahre amtierenden früheren CEOs Frans van Houten auf eine einzige Branche. Der Mitte Oktober neu angetretene Nachfolger Roy Jakobs wird Jahre brauchen, um die Amsterdamer wieder auf das frühere Profitabilitätslevel zu heben.
Neue Exportkontrollen und Sanktionen der USA wühlen seit vergangener Woche (vgl. PEM v. 20.10.) die globalen Halbleitermärkte auf – und auch die EU übt Kritik. Hersteller mit Sonderlizenzen sind zwar noch nicht direkt betroffen, aber Herstellern in China droht zumindest ein Ausfall von Folgeprojekten, die auf unentbehrliche Ausrüstung aus den USA aufbauen. Dies könnte auch Auswirkungen auf das China-Geschäft von ASML haben. Die Niederländer sind weltweit führender Hersteller von Lithografie-Systemen.
Als weltweit führender Hersteller von Lithografie-Systemen für die Herstellung von Halbleiterscheiben („Wafers“) führt an ASML kein Weg vorbei.
Bei unserem Musterdepotwert ASML wurden wir am Donnerstag (16.6.) ausgestoppt. Der Verlust beträgt 26,6%.
Die Bewertungskorrektur an den Märkten setzt sich unvermindert fort. Wir hatten zwar bei unseren Zukäufen Ende März weitere Rückschläge einkalkuliert, sind vom Ausmaß der Korrektur aber überrascht.
Bei ASML werden die Gewinnerwartungen leicht verschoben.
In der Halbleiterbranche, das hat nicht zuletzt unser Musterdepotwert ASML gezeigt (vgl. PB v. 22.4.), verhindern Materialknappheit und fehlende Kapazitäten, dass die hohe Nachfrage bedient werden kann. Das zeigt sich auch an den jüngsten Q1-Zahlen von Süss Microtec:
Die Bilanzsaison in Deutschland steuert ihrem Höhepunkt zu. Mittlerweile haben alle unsere Musterdepotwerte (außer Funkwerk, die nur halbjährlich bilanzieren) Zahlen für das Auftaktquartal veröffentlicht. Die Ergebnisse können sich dabei durchaus sehen lassen.
Erstmals seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine lassen sich tatsächliche oder zukünftige Kriegsauswirkungen am Zahlenwerk bzw. den Prognosen der Unternehmen schwarz auf weiß ablesen.
Einen starken Jahresauftakt hat unser Musterdepotwert ASML (598,90 Euro; NL0010273215) am Mittwoch (20.4.) hingelegt. Der 60% über den Erwartungen liegende Q1-Auftragseingang von 7 Mrd. Euro (+49%) konnte ebenso überzeugen, wie die geplante Erhöhung der Kapazitäts- bzw. Wachstumsziele für 2025 (vgl. PB v. 1.10.21) und darüber hinaus.
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