Verbio – China-Belastung nimmt ab
Fake-Biodiesel aus China hatte zuletzt das Ergebnis von Verbio gehörig in Mitleidenschaft gerissen.
„Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.“
Fake-Biodiesel aus China hatte zuletzt das Ergebnis von Verbio gehörig in Mitleidenschaft gerissen.
Beim zweiten Test binnen drei Monaten hat er nicht mehr gehalten: Unser Stopp bei KWS Saat (47,20 Euro; DE0007074007) wurde am Donnerstag (8.2.) ausgelöst und wir mussten einen Verlust von 18% realisieren (inkl. Dividende). Grund für den jüngsten Rücksetzer war das schwache Abschneiden des Saatgutherstellers im 1. Hj. 2023/24 (per 31.12.).
Indizes: Die Indizes der EM zogen in dieser Woche nicht an einem Strang. Während der BiST (+6,2%) am stärksten zur Vorwoche zulegte und ein Allzeithoch erklimmen konnte, ging es beim Hang Seng um 2,6% abwärts, der damit seinen Negativtrend fortsetzt.
Die Tschechische Republik dürfte vor einer Erholung stehen, mit einem überschaubaren, aber doch klar positiven Wachstum um 1,2% im laufenden Jahr, so die Projektion des IWF in seinem aktuellen Artikel-IV-Bericht. 2023 hatte unter dem Strich noch einen BIP-Rückgang um 0,4% gebracht.
Wenn nichts Unvorhergesehenes eintritt, sind die Kräfteverhältnisse in Südafrikas Parlament nach den Wahlen im kommenden Mai bereits jetzt ziemlich klar. Erkennbar ist ein stark angeschlagener ANC, der mit 39% der Stimmen weit unter die 50%-Marke fällt. Der Niedergang der bislang unangefochten regierenden Partei scheint unaufhaltsam, ohne dass sich ein offensichtlicher Nachfolger herauskristallisiert.
Mit Vorlage der Neunmonatszahlen (per 31.12.) hat Nintendo am Mittwoch (6.2.) die Gj.-Prognose erhöht. Demnach erwartet der Spielehersteller für 2023/24 einen Umsatz von 1,63 Bio. Yen (rd. 10,0 Mrd. Euro; Vj.: 1,60 Bio.), statt der zuvor avisierten 1,58 Bio. Yen. Das EBIT soll 510,0 Mrd. (zuvor: 500,0 Mrd.; Vj.: 504,4 Mrd.) Yen betragen.
Nicht nur die Jecken feiern an diesem Wochenende, was das Zeug hält: Mit dem chinesischen Neujahrsfest steht am Samstag (10.2.) zudem das Jahr des Holzdrachen vor der Tür. Traditionell verkörpert der Drache Kraft und Energie, verspricht Glück und Wohlstand für die Zukunft. Das diesjährige Element Holz steht für Stärke. Gute Vorzeichen also, dass China 2024 den Wirtschaftsmotor kräftig anschmeißt und zu seiner alten Stärke zurückfindet?
Die am Montag (5.2.) vorgelegten Q3-Zahlen (per 31.12.) von Astellas Pharma waren nicht dazu angetan, die zuletzt negative Stimmung bei der Aktie (10,26 Euro; JP3942400007) aufzuhellen.
Nach sechs Verlustquartalen in Folge hat der südkoreanische Bildschirmhersteller LG Display wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das Unternehmen meldete für das Schlussviertel 2023 einen Betriebsgewinn von 132 Mrd. koreanischen Won (KRW; rd. 92,6 Mio. Euro) nach Verlusten von 875,7 Mrd. KRW im Vj. und 662 Mrd. im Q3 (vgl. PEM v. 1.11.23). Auch das Nettoergebnis lag mit 51 Mrd. KRW wieder im positiven Bereich.
Eine starke Performance legte die Magyar Telekom-Aktie (1,96 Euro; HU0000073507) zuletzt aufs Parkett: Binnen Jahresfrist konnte sich der Titel in etwa verdoppeln. Darüber dürfte sich auch der Mehrheitsaktionär Deutsche Telekom freuen, der 63,55% an dem Telekommunikationskonzern hält.
Ein Umsatzwachstum in allen Regionen meldete Toyota für die ersten 9 Monate des Geschäftsjahres 2023/24 (per 31.3.). Von Oktober bis Dezember setzte sich die gute Entwicklung fort, die ein Absatzplus von rd. 10% auf 7,9 Mio. Fahrzeuge brachte. Somit ergibt sich nach neun Monaten ein operativer Gewinn von 4,2 Bio. Yen (rd. 25 Mrd. Euro), was einer Verdopplung entspricht. Der Umsatz sprang gleichzeitig um rd. 24% auf 34,0 Bio. Yen nach oben.
Nicht nur in Deutschland wird die Digitalisierung kräftig vorangetrieben, auch am Technologiestandort Japan ist der Bedarf groß. Der über 100-jährige Mischkonzern Hitachi hat dies vor Jahren erkannt und sein Geschäft von Schienenfahrzeugen, Kraftwerken, Baumaschinen und dergleichen stärker auf IT-Leistungen umgestellt.
Der dominierende Hersteller von digitalen Kameras (Marktanteil: rd. 46%) und Produzent von Druckern und Scannern Canon hat bei Anlegern zuletzt ein Wechselbad von Gefühlen ausgelöst.
Die Q3-Zahlen, die unser Musterdepotwert Hoya am vergangenen Donnerstag (1.2.) vorlegte, enttäuschten die erfolgsverwöhnten Anleger gewinnseitig etwas.
Finanzstaatssekretär Florian Toncar fordert die EZB dazu auf, klar zu benennen, welches Ziel sie mit dem digitalen Euro verfolgt. „Es muss klar sein, was der Zweck ist,“ sagte er im PLATOW-Interview. Auf keinen Fall dürfe etwas eingeführt werden, was am Markt nicht angenommen werde, nur weil bereits viele Ressourcen hineingeflossen seien. „Der digitale Euro darf nicht zu einer Art digitalem Berliner Flughafen werden, also einem Projekt, das sich immer weiter verzögert, und immer teurer wird und dann nur noch nur noch weiter gemacht wird, weil der Abbruch noch teurer wäre.“
Es liegt schon eine Weile zurück, dass wir uns mit dem Folien- und Klebebänderspezialisten Nitto Denko auseinandersetzten. Unsere laufende Empfehlung entwickelt sich jedoch mit einem gerade erreichten neuen Allzeithoch bei 76,00 Euro prächtig, was eine Neubewertung mehr als rechtfertigt.
Indizes: Nach dem Evergrande-Urteil (s. „Standpunkt“ in dieser Ausgabe) zeigen sich die EM uneins: CECE (+1,9%) und BiST 100 (+6,2%) können zur Vorwoche zulegen. Der brasilianische Bovespa (-0,7%) sowie der Hang Seng (-2,7%) verzeichnen die größten Verluste.
Der IWF hat seine Schätzung für das globale Wachstum im Rahmen seines turnusmäßigen Updates leicht um 20 Basispunkte auf 3,1% angehoben für 2024 bzw. 3,2% für 2025.
Mit Vietnam will heute jeder befreundet sein. Es war das einzige Land, das 2023 sowohl Joe Biden als auch Xi Jinping zu Staatsbesuchen empfangen hat. Im September wertete es die Beziehungen zu Amerika zu einer „umfassenden strategischen Partnerschaft“ auf. Mit China hat das vietnamesische Regime viele Gemeinsamkeiten, doch hier ist das Misstrauen groß.
Wir sind bei gleich drei chinesischen Aktien bitter ausgestoppt worden.
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