YOC schraubt Messlatte hoch
Beim Werbevermarkter YOC laufen die Geschäfte glänzend. Nach Auswertung des Auftragsbestands erhöhte CEO Dirk Kraus die Prognose:
Beim Werbevermarkter YOC laufen die Geschäfte glänzend. Nach Auswertung des Auftragsbestands erhöhte CEO Dirk Kraus die Prognose:
Die am Donnerstag (18.11.) vorgelegten Zahlen von YOC zeigen die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells. Nach neun Monaten sorgen ein Umsatz von 11,7 Mio. (Vj.: 9,8 Mio.) Euro bei einem EBITDA von 1,2 Mio. (Vj.: 1,0 Mio.) Euro für eine Marge von 10,3%.
Die Entwicklung bei YOC geht aus unserer Sicht weiter in die richtige Richtung, auch wenn das Q1 coronabedingt nicht so fulminant ausfiel wie erwartet. Der Umsatz des Spezialisten für Online-Werbevermarktung kletterte nur um 5,1% auf 3,5 Mio. Euro, weil einige Werbetreibende ihre Ausgaben nur verhalten ausbauten.
Mit der Entwicklung bei YOC sind wir sehr zufrieden. Seit wir im vergangenen Oktober bei dem Anbieter für mobile Werbung eingestiegen sind (vgl. PB v. 16.10.20), hat der Nebenwert (9,20 Euro; DE0005932735) verlässlich geliefert und uns bislang einen Gewinn von knapp 90% beschert.
Wer auf dem Handy oder Tablet Nachrichten liest und dabei mehr oder weniger dezent mit Werbebotschaften in Form von Bannern oder Marketingfilmen versorgt wird, der hat oftmals unbewusst das Geschäftsmodell von YOC erlebt. Die Berliner gehören seit 2001 zu den führenden unabhängigen Anbietern für mobile Werbung in Europa.
In der digitalen Werbebranche bessert sich die Stimmung. Diesen Aufwind nutzt YOC: Der Vermarkter mobiler Internet-Werbeflächen, der sich v. a. auf Handy-Displaywerbungen spezialisiert hat, traut sich nach sehr guten vorläufigen Q3-Zahlen jetzt auch eine Prognose für 2020 zu:
Die Werbebranche hatte im Frühjahr stark unter der Pandemie zu leiden, das musste auch YOC erfahren. Der Anbieter von Mobile Advertising hatte mit Auftragsstornierungen und -rückgängen zu kämpfen.
Der Werbe-Dienstleister YOC hat bei kräftig gestiegenen Erlösen den Verlust zum Halbjahr deutlich eingrenzen können, verdient aber auch operativ noch kein Geld. Im 1. Hj. kletterte der Umsatz um 18% auf 6,8 Mio. Euro, während der EBITDA-Verlust von 442 000 auf nur noch 9 000 Euro reduziert werden konnte.
Der Werbe-Dienstleister YOC wird 2019 wie von uns prognostiziert (vgl. PB v. 10.12.2018) durchstarten. Nach unseren Informationen planen die Berliner, das EBITDA in diesem Jahr auf etwa 800 000 Euro zu verdoppeln.
Werbung auf dem Smartphone gehört mittlerweile zum täglichen Leben. Wer wie der Werbungs-Dienstleister YOC dabei mit klugen Formaten den Bekanntheitsgrad einer Marke steigern kann, ohne dass der Leser die Werbung als störend empfindet, ist in diesem Wachstumsmarkt exzellent platziert. Denn inzwischen laufen bis zu 75% der Internet-Werbung über mobile Endgeräte, und dort haben die Berliner ihre Stärke: Für ihre rd. 450 Kunden bestücken sie etwa 2 000 Webseiten und erreichen damit ca. 80 Mio. Nutzer. Wer schon einmal eine Werbung von Audi für den neuen Q3 auf einer Webseite des Herbert Burda-Verlags gesehen hat, kennt somit auch YOC.
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Der Endspurt hatte sich angekündigt: Ende 2017 verriet uns Dirk Kraus, CEO der YOC AG, dass das Q4 vielversprechend laufe und er beim bereinigten EBITDA endlich schwarze Zahlen anpeile (vgl. PB v. 1.12.17).
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Als der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel zu Beginn des Jahrtausends UMTS-Lizenzen versteigerte, wurde das mobile Internet greifbar. Und mit ihm völlig neue Möglichkeiten der Werbung. Einer der ersten, der dies erkannte, war Dirk Kraus. Im Jahr 2001 gründete er die YOC AG. Das Problem: Bis das Internet tatsächlich mobil wurde, dauerte es noch weitere fünf Jahre. Erst mit Einführung des iPhones war es ab 2007 problemlos für eine größere Masse nutzbar. Bis dahin spezialisierte sich YOC auf SMS-basierte Werbeprojekte. Als das Ergebnis 2011 einbrach, musste Kraus seinen Hut nehmen. 2013 kehrte der Gründer jedoch an die Unternehmensspitze zurück und baute YOC vom reinen Vermarkter für Werbung zum Anbieter selbst entwickelter Technologien aus.
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Für Anleger mit schwachen Nerven ist die Aktie von YOC wahrlich nicht geeignet. Nach einer massiven Talfahrt, die die Aktie von rund 10 Euro im Januar auf zeitweise unter 2 Euro Anfang August drückte, ging es in den vergangenen Wochen wieder um gut 50% nach oben. Ob sich die jüngste Kursreaktion, die bislang nur als technische Korrektur anzusehen ist, als nachhaltig erweist, wird sich am Donnerstag zeigen.
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Die Wagniskapitalfirma bmp media investors befindet sich derzeit auf Roadshow. Demnach will Vorstand Oliver Borrmann das Unternehmen, welches mit einer Marktkapitalisierung von 15 Mio. Euro sehr klein ist, in der Finanzgemeinde bekannter machen. Zwar liefen die Geschäfte in der Vergangenheit nicht immer erfolgreich. Dies soll sich mit der Konzentrierung auf den Medienbereich ändern. So soll künftig nur in wachstumsstarke Projekte investiert werden, welche ein fünf- bis zehnfaches Wertsteigerungspotenzial bieten. Angestrebt wird eine jährliche Portfoliorendite von 20%.
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Der Markt für mobiles Internet bleibt wegen seines rasanten Wachstums attraktiv. Von diesem positiven Trend will der Spezialist für mobiles Advertising YOC profitieren.
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Wegen einer Verzögerung von acht Monaten in der Software-Entwicklung erwartet der Smartphone-Softwarespezialist YOC für das Geschäftsjahr 2011 ein negatives EBITDA von rund 2,4 Mio. Euro nach positiven 2,8 Mio. Euro im Vorjahr.
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