Technotrans knackt Uralt-Hoch
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Immerhin hat der Zulieferer die Krise der Druckmaschinenindustrie glimpflich überstanden. Die durchwachsenen Q3-Zahlen der Heidelberger Druckmaschinen steckte die Aktie (25,90 Euro; DE000A0XYGA7) in der vergangenen Woche locker weg und schwang sich im Nachgang sogar auf neue Höhen. Die Abhängigkeit von diesem Industriezweig ist nach der Übernahme des Wärme- und Kältespezialisten gwk nämlich deutlich auf rund 50% gesunken. Während das Management mittelfristig Erlöse von 200 Mio. Euro anpeilt, rechnen Analysten für das laufende Jahr bereits mit einem Umsatz von rund 192 Mio. Euro. Die EBIT-Marge könnte dann auf gut 9% klettern, nachdem Technotrans für 2016 angesichts der getätigten Akquisitionen maximal 7% in Aussicht gestellt hat.Auf Basis der Schätzungen kommen wir auf ein akzeptables 2017er-KGV von 19, die Dividendenrendite erreicht auskömmliche 2,8%. Neuleser engagieren sich bei Technotrans bis 26 Euro. Den Stopp heben wir auf 18,50 Euro an.
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