DAX Dispoliste
Aktualisierte Einschätzungen zu unseren Musterdepotwerten Dt. Börse und Mercedes-Benz sowie zu RWE finden Sie in dieser Ausgabe. SAP ist wieder ein Kauf bis 113,00 Euro (vorher Halten).
„Der Preis ist das, was du bezahlst. Der Wert ist das, was du erhältst.“
Aktualisierte Einschätzungen zu unseren Musterdepotwerten Dt. Börse und Mercedes-Benz sowie zu RWE finden Sie in dieser Ausgabe. SAP ist wieder ein Kauf bis 113,00 Euro (vorher Halten).
Unsere Einschätzung zu den Energieschwergewichten RWE und E.On haben wir erst kürzlich aktualisiert (vgl. PB v. 30.6.). Doch wie sieht die Lage denn bei kleineren Versorgern aus, wie z. B. bei der Gelsenkirchener Lokalgröße Gelsenwasser?
Nicht nur der Einmarsch Russlands in die Ukraine führte Deutschlands Energieversorger in turbulente Zeiten. Die Strompreise stiegen signifikant, Deckel für Industrie und Gesellschaft mussten her. Auch die planmäßige Abschaltung der letzten Kernkraftwerke Mitte April hat endgültig die Zeitenwende hin zu Erneuerbaren Energien besiegelt. Für die großen Versorger und Netzbetreiber RWE bzw. E.On bedeutet das in erster Linie: Investitionen.
Ein Update zu Qiagen gibt es in dieser Ausgabe. Für RWE, Daimler Truck, Dt. Börse, Symrise, Airbus und Mercedes Benz bekräftigen wir unsere Kaufempfehlungen. SAP empfehlen wir weiterhin zu halten. Sartorius stufen wir von Kaufen auf Halten ab.
Die vorläufigen Q1-Zahlen von RWE (27.4.) lagen dank eines Gewinnsprungs im Bereich Wasser/Biomasse/Gas (EBITDA: vervierfacht auf rd. 1,2 Mrd. Euro) deutlich über den Schätzungen der Analysten.
Wenn es um saubere Energie geht, beanspruchen die US-Amerikaner von Nextera Energy die globale Führungsposition für sich selbst. Zumindest was die Größe betrifft, nicht ohne Grund: Mit einer Marktkapitalisierung von 152 Mrd. US-Dollar stellt der Energieriese europäische Versorger wie Enel (62 Mrd. Dollar) oder RWE (29 Mrd. Dollar) bei weitem in den Schatten.
Es war nicht leicht für Firmenlenker, ihre Unternehmen durch das Jahr 2022 zu manövrieren. Der Dienstleister EQS registrierte im Vorjahr bei den 299 Unternehmen des Prime Standards insgesamt 163 Meldungen zu Prognoseanpassungen. Der Ukraine-Krieg, die instabilen Lieferketten sowie der Lockdown in China haben besonders die Vorhersagen bei den großen und international agierenden Konzernen im deutschen Leitindex eingetrübt: Elf DAX-Unternehmen revidierten demnach 2022 den Ausblick nach unten.
„Abwarten“, so lautete unsere jüngste Empfehlung bei E.On (vgl. PB v. 27.6.) bei einem Aktienkurs (9,13 Euro; DE000ENAG999) von 9,10 Euro. Sechs Monate später halten wir fest: An dieser Einschätzung hat sich nichts geändert. Im Vergleich zum Konkurrenten RWE (41,68 Euro; DE0007037129) ist der Netzbetreiber einfach weniger attraktiv.
In den vergangenen fünf Handelstagen hat die Aktie von RWE fast 8% verloren. Dabei ist die Nachrichtenlage für den Energieriesen anhaltend gut. Zur Sicherung der Stromversorgung sollen im Winter drei gut rentierliche Braunkohlekraftwerke wieder in den Betrieb gehen.
Wäre das Warnsignal durch den Fall des Sammelindex HDAX unter die entscheidende Kursmarke gestern Abend nicht aktiviert worden, hätte es heute Morgen keine Veränderungen bei der Zusammensetzung der Aktien-Momentum-Strategie gegeben. Die neun Depotwerte hatten sich nämlich alle in den Top-20 unseres Relative Stärke-Rankings behaupten können. Bei RWE (von 5 auf 19 gefallen) war es allerdings knapp. Auf den ersten vier Rängen wurden die Positionen komplett durcheinander gewirbelt. Neuer Spitzenreiter ist jetzt wieder die Aktie von SMA Solar, während Delivery Hero auf den dritten Platz abgerutscht ist.
Der Kapazitätsausbau sowie bessere Wind- und Sonnenverhältnisse haben bei RWE dazu geführt, dass im 1. Hj. rd. ein Fünftel mehr Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt werden konnte.
Lange hat es gedauert, aber heute Morgen war es dann endlich soweit. Fast ein halbes Jahr nach unserem Komplettausstieg (kurz vor dem Crash im Februar/März) ist das Warnsignal bei unserer Aktien-Momentum-Strategie zum Xetra-Schluss gestern durch den Anstieg des HDAX über seine 130-Tage-Linie deaktiviert worden. Seit heute Morgen können wir daher wieder mit einigen Aktien mitfiebern.
Das ggf. näher rückende Ende der Investitionspause bei unserer Aktien-Momentum-Strategie macht den Blick auf unser Relative Stärke-Ranking natürlich noch interessanter. Schließlich tummeln sich hier die Kandidaten, bei denen wir im Falle eines Einstiegssignals am Gesamtmarkt die nächsten Long-Positionen eröffnen würden. Mit Hugo Boss, der Deutschen Börse und RWE haben wir dabei in dieser Woche drei Neulinge in den Top-7, die im Normalfall als Depotkandidat in Frage kommen. Ganz vorne kann SMA Solar seine in der Vorwoche eingenommene Führungsposition weiter behaupten.
Die von Russlands Präsident Wladimir Putin gedrosselten Gaslieferungen nach Deutschland haben die Sicherheit der Energieversorgung wieder zum Thema gemacht. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat am Donnerstag (23.6.) die zweite Eskalationsstufe im Notfallplan Gas ausgerufen. Aufgrund der aktuellen Lage schauen wir uns die Aktien dreier wichtiger Versorger in Deutschland an.
Während es auf den von Rheinmetall und K+S belegten Spitzenrängen unseres Relative Stärke-Rankings in dieser Woche erneut keine Veränderungen gab, haben dahinter Bayer und Aurubis die Plätze getauscht. Einen großen Sprung nach oben hat die Aktie von Nordex gemacht, die von der verstärkten Nachfrage nach Erneuerbaren Energien profitiert. Dasselbe gilt für die Aktien von Verbio und RWE, die sich aktuell ebenfalls beide in den Top-10 unserer Rangliste befinden.
RWE hat am Donnerstag (17.2.) mit einer kräftigen Aufwärtsrevision seiner 2022er-Ziele überrascht. Dank hoher Energiepreise wurden die Schätzungen für den operativen und den Nettogewinn um 10 bzw. fast 20% nach oben geschraubt.
Die im November begonnene Rotation von „Growth“- in „Value“-Aktien hat teils zu massiven Kursbewegungen geführt. Der Kurs von Delivery Hero hat sich seither halbiert, Deutsche Bank (+20%) und RWE (+14%; s. Beitrag rechts) sind deutlich gestiegen. Der Gesamtmarkt hingegen hält sich erstaunlich wacker. Die meisten Indizes liegen nur wenige Prozent im Minus.
In den vergangenen Jahren wurde unser Relative Stärke-Ranking die meiste Zeit von Aktien angeführt, die aus dem MDAX oder TecDAX kamen. Auch die Performance dieser Indizes war in dieser Phase deutlich besser als die des DAX. In diesem Jahr scheint sich das Blatt aber wieder zu Gunsten des deutschen Leitindex zu wenden. In den Top-10 der Rangliste finden sich diese Woche mit Deutsche Bank, Bayer, Allianz, RWE und Münchener Rück gleich fünf DAX-Titel. Für einen Einzug in unser Musterdepot hat es hier zwar noch nicht gereicht, die Standardwerte positionieren sich aber erkennbar.
Unter den Rohstoffunternehmen ist uns jüngst wieder Novatek aufgefallen, immerhin der zweitgrößte Gasproduzent Russlands. Sein operatives Zentrum hat der Konzern in der westsibirischen Region Yamal, wo nach eigenen Angaben ca. 80% der russischen bzw. 15% der weltweiten Gasproduktion stattfindet. Aber dabei soll es nicht bleiben, denn weitere Investitionen werden Novatek deutlich wachsen lassen: Das Unternehmen hatte 2020 seine Gasproduktion um 3,6% auf 77,4 Mrd. qm ausgeweitet und plant bereits mit internationalen Partnern bis 2023 ein weiteres 21 Mrd. US-Dollar teures Flüssiggas-Vorhaben in Sibirien. Mit dem französischen Ölmulti Total, chinesischen und japanischen Unternehmen soll das Projekt Arctic LNG 2 auf der nordsibirischen Gydan-Halbinsel Erdgas verflüssigen und dann in alle Welt verschiffen. Während Yamal LNG bei voller Leistung auf eine Kapazität von 16,5 Mio. Tonnen Flüssiggas kommt, soll Arctic LNG 2 bis 2026 auf 20 Mio. Tonnen gelangen.
Bei Deutschlands Stromriesen ist die Neuaufteilung des Marktes noch lange nicht abgeschlossen. Auf Kapitalmarkttagen versorgen RWE (15.11.) und E.On (23.11.) Anleger gerade mit frischen Mittelfristzielen; bei Uniper wird vermutlich erst die 2021er-Bilanzpressekonferenz (23.2.22) etwas mehr Klarheit über die künftigen Eigentumsverhältnisse bringen. Wir haben Strategie und die aktuelle Bewertung der drei großen Versorger einem kritischen Test unterzogen.
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