Kion Aktie (DE000KGX8881)

Flurförderzeuge

Kion gelobt Besserung

Auch im Q4 hatte der Intralogistikkonzern Kion mit gestiegenen Kosten für Material, Energie und Logistik zu kämpfen. Da zudem anhaltende Störungen in den Lieferketten weiter Kopfschmerzen bereiteten, rutschte die ber. EBIT-Marge ggü. Vj. um 270 bps ab auf 2,8%. Im Gj. 2022 war es sogar ein Rückgang um 560 bps auf 2,6%. Der Umsatz hingegen kletterte um 8,2% auf 11,1 Mrd. Euro.

Flurförderzeuge

Kion – Kurserholung ohne Dynamik

Wie vorab avisiert ist der Gabelstaplerhersteller Kion im dritten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Beim bereinigten EBIT gab es ein Minus von 101,1 Mio. Euro, was zu einem Verlust von 0,73 Euro je Aktie führte. Nach neun Monaten liegt das EBIT nur noch bei 210,6 Mio. Euro (Marge von 2,6% nach 9,2% in 2021). Um die bestätigten Jahresziele zu erreichen, darf sich der MDAX-Konzern im Q4 keine größeren Verluste mehr erlauben. Der Free Cashflow muss sogar zwingend positiv ausfallen. Anvisiert ist das Gj. ein Abfluss von 700 Mio. bis 950 Mio. Euro; per Ende September steht ein Minus von 971,9 Mio. Euro geschrieben. Sorgen bereitet uns auch der Rückgang des Q3-Auftragseingangs (-19%), der vor allem durch den Nachfrageinbruch im E-Commerce sowie zwei nennenswerte Stornierungen und einige Verschiebungen von Aufträgen entstanden ist. Dass Kion seine Finanzverbindlichkeiten 2022 mehr als verdoppelt hat und diese nun dem 1,5-Fachen (Ende 2021: 0,3-Fachen) des EBITDA entsprechen, ist ebenfalls unerfreulich.

Lagerlogistik

Jungheinrich muss konkreter werden

Mit der Kernaussage „Jungheinrich ist keine zweite Kion“ haben die Strategen von Oddo BHF am Dienstag (20.9.) den Kursverfall der MDAX-Aktie vorerst gestoppt. Zuvor hatte die Aktie in gut fünf Wochen 30% an Wert eingebüßt.

Kion HQ in Frankfurt am Main
Flurförderzeuge

Kion – Ausverkauf nach Warnung

Die Skepsis institutioneller Anleger ggü. Aktien ist auf Rekordniveau, belegt u. a. die aktuelle Umfrage der Bank of America. Hat jetzt jeder verkauft, der generell dazu bereit ist? Das Beispiel Kion zeigt, dass es selbst bei qualitativ guten Unternehmen mit ordentlichen Mittelfristzielen (EBIT-Marge von 10 bis 12% bestätigt) trotz eines Kurseinbruchs von fast 70% noch weiter bergab gehen kann. Die jetzt vorgelegten Prognosen fürs Q3 und das Gj. sorgten bei der Aktie am Mittwoch (14.9.) für ein Minus von 30%, das sich bis Donnerstag auf -33% ausweitete.

Flurförderzeuge

Kion – Noch zu viele Baustellen

Der Gabelstaplerhersteller Kion dient als gutes Beispiel dafür, wie schwierig sich das aktuelle Umfeld für Investoren gestaltet. Trotz diverser Abstufungen sehen Analysten bei der Aktie fast durchweg reichlich Kurspotenzial. Auch wir gehen davon aus, dass der aktuell zum Buchwert gehandelte MDAX-Titel (38,92 Euro; DE000KGX8881) in Zukunft wieder deutlich höher notieren wird. Die mittelfristigen Wachstumstreiber sind intakt. Das alleine reicht uns aber noch nicht. Dafür gibt es kurzfristig noch zu viele Baustellen.

Flurförderzeuge

Kion wird vorsichtiger

Angesichts der Unsicherheiten im Ukraine-Krieg und der Pandemie streicht Kion die Jahresprognose (Umsatz: 11 Mrd. bis 12 Mrd.; ber. EBIT: 1,01 Mrd. bis 1,15 Mrd. Euro). Belastend wirken v. a. die hohen Materialpreise. Schon bei der Bilanz-PK Anfang März hatte der Vorstand erklärt, dass die Frankfurter teilweise Stahl zur Herstellung der Flurförderfahrzeuge zu höheren Preisen am Spotmarkt kaufen mussten.

Lagerlogistik

Jungheinrich – Bittere Pille

Hiobsbotschaft bei Jungheinrich: Wegen der durch die Ukraine-Krise gestiegenen wirtschaftlichen Unsicherheiten liege die Prognose 2022 unter den bisherigen Markterwartungen. Das teilen die Hamburger am Donnerstag (24.3.) via ad-hoc mit. Demnach wird erwartet, dass der Auftragseingang leicht unter Vj. (4,9 Mrd. Euro) liegen werde.

Logistik

Kion – Wachstum voraus

Kion legte am Donnerstag (3.3.) robuste Zahlen vor. Die Frankfurter erzielten mit einem Umsatzanstieg von 23,4% auf 10,3 Mrd. Euro einen Rekordwert. Der Auftragseingang (+32,2%; 12,5 Mrd. Euro) erreichte ebenfalls einen neuen Spitzenstand.

Kion HQ in Frankfurt am Main
Flurförderzeuge

Frischer Wind bei Kion

Den Auftakt bei Kion hat sich der neue CEO Rob Smith nach seinem Wechsel von Konecranes am 1.1. sicherlich einfacher vorgestellt, aber die Börsenturbulenzen machten auch vor dem Logistiker nicht halt. 18% verlor die Aktie seit Jahresbeginn.

Fördertechnik

Kion – Klarer Outperformer

Die Produkte von Kion erfreuen sich bei Industrieunternehmen derzeit großer Beliebtheit. Gabelstapler, Lagertechnikgeräte sowie Automatisierungslösungen sind sehr begehrt in Aufschwungsphasen, wie wir sie momentan vorfinden.

Lagerlogistik

Kion sprengt den Deckel

Am Dienstag (26.10.) markierte die Aktie von Kion ein neues Allzeithoch, nachdem die Frankfurter mit den Q3-Zahlen die Prognose für den Auftragseingang konkretisierten.

Lagerlogistik

Kion hat noch Pfeile im Köcher

Kion zählt zu den weltweit erfolgreichsten Anbietern von Lagerlogistiklösungen. Dabei erstreckt sich das Produktportfolio auf Flurfördergeräte, wie Gabelstapler und Lagertechnikgeräte (Industrial Trucks & Services, ITS) sowie integrierte Automatisierungstechnologien und Softwarelösungen zur Optimierung von Lieferketten (Supply Chain Solutions, SCS). Einer Studie von Interact Analysis zufolge gelten die Frankfurter mit ihren Gabelstaplern als europäischer Marktführer und im Bereich Lagerautomatisierung sind die Hessen sogar Weltmarktspitze.

Logistik

Kion – Lagerlogistik läuft

Bei Kion laufen die Geschäfte prächtig: Nach einem starken ersten Hj. schraubte der Gabelstapler-Hersteller am Montagabend (26.7.) die Guidance für das Gj. 2021 nach oben.

Intralogistik

Intralogistiker schwimmen auf Erfolgswelle

Angesichts eines zunehmenden Materialflusses im produzierenden Gewerbe sind Gabelstapler und automatisierte Lieferketten wichtiger denn je. Im laufenden Jahr soll der Umsatz in der Flurfördertechnik rd. 23 Mrd. Euro betragen und damit schon wieder an das Vorkrisenniveau anknüpfen. Wir rechnen auch zukünftig mit steigender Nachfrage an innovativen Maschinen- und Lagerlogistiklösungen. Ein rasanter Treiber ist der wachsende E-Commerce: Die dort tätigen Unternehmen investieren stark ins Lagermanagement, um die Produktivität zu erhöhen.

Kion HQ in Frankfurt am Main
Intralogistik

Deutsche Paradedisziplin

Der Maschinenbau gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Etwa 1 Mio. Menschen stehen in diesem Sektor in Lohn und Brot. Nach einem coronabedingt schwachen Vorjahr fährt die Branche in diesem Jahr wieder auf Hochtouren. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat zuletzt erneut die Prognose erhöht und rechnet nun für 2021 mit einem Zuwachs der Produktion um 10% auf 221 Mrd. Euro. Sorge bereiten den Maschinenbauern lediglich die Engpässe in den globalen Lieferketten.

Mischkonzern

Siemens – Skepsis überwiegt

Der Kapitalmarkttag brachte bei Siemens (136,08 Euro; DE0007236101) nicht den erhofften Befreiungsschlag. Der neue CEO und Vollblut-Techniker Roland Busch, im Vergleich zu Joe Kaeser kein Verkäufer (s. a. PLATOW Brief v. 25.6.), hat die Erwartungen an eine erhöhte 2021-Guidance, v. a. aber an mehr Transparenz und Festlegung konkreter Finanzziele, zwar erfüllt. Uns gefällt auch, dass das Management zukünftig den Fokus noch mehr auf organisches Wachstum (5 bis 7%), Cash Conversion und überproportionales Wachstum beim Gewinn je Aktie (8 bis 10% p. a.) legen möchte.

Gabelstapler

Kion – Ziele klar im Visier

Im März hatte sich Kion ganz schön ambitionierte Ziele für 2021 gesetzt (vgl. PB v. 3.3.). Nun zeigte der am Mittwoch (28.4.) vorgelegte Q1-Bericht jedoch, dass die Frankfurter voll im Plan liegen.

Dividendenstars, Teil 1

Dividenden 2021 – Normalisierung in Sicht

Alljährlich im April stellen wir Ihnen an dieser Stelle die Dividendenkönige unter den Platow-Empfehlungen vor. 2021 schütten wieder deutlich mehr Unternehmen aus als noch im Vj. (s. „Unsere Meinung“ auf S. 1), weshalb wir die Auswahl auf die 25 HDAX-Titel mit den höchsten Dividendenrenditen beschränken müssen. Nicht abgebildet ist daher z.B. Kion.

Motoren

Weichai Power stapelt nicht hoch

Die deutsche Kion (Gabelstapler und Lieferketten) dürften PLATOW-Leser sicherlich kennen. Aber nicht jeder weiß, dass sich Kion zu über 45% im Eigentum der chinesischen Weichai Power befindet. Die Chinesen haben sich vornehmlich als Hersteller von Dieselmotoren einen Namen gemacht, stellen aber auch Achsen, Getriebe und hydraulische Komponenten her – daneben aber auch komplette Fahrzeuge wie z. B. Lkw, Busse oder Traktoren.

Kion HQ in Frankfurt am Main
Gabelstapler

Kion – Rekordaufträge machen Mut

Volle Auftragsbücher ließen den Vorstand von Kion auf der virtuellen Bilanz-PK diesen Dienstag zuversichtlich ins neue Jahr schauen. Insgesamt schlug sich der Hersteller von Gabelstaplern, Supply-Chain- und Automatisierungslösungen 2020 ganz ordentlich:

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