Jungheinrich macht Kunden froh
Jungheinrich hat als Flurförderspezialist hochwertige Produkte und Lagerlogistiklösungen im Portfolio. Diese kommen bei den Kunden aus der Industrie gut an.
„Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“
Jungheinrich hat als Flurförderspezialist hochwertige Produkte und Lagerlogistiklösungen im Portfolio. Diese kommen bei den Kunden aus der Industrie gut an.
Angesichts eines zunehmenden Materialflusses im produzierenden Gewerbe sind Gabelstapler und automatisierte Lieferketten wichtiger denn je. Im laufenden Jahr soll der Umsatz in der Flurfördertechnik rd. 23 Mrd. Euro betragen und damit schon wieder an das Vorkrisenniveau anknüpfen. Wir rechnen auch zukünftig mit steigender Nachfrage an innovativen Maschinen- und Lagerlogistiklösungen. Ein rasanter Treiber ist der wachsende E-Commerce: Die dort tätigen Unternehmen investieren stark ins Lagermanagement, um die Produktivität zu erhöhen.
Der Maschinenbau gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Etwa 1 Mio. Menschen stehen in diesem Sektor in Lohn und Brot. Nach einem coronabedingt schwachen Vorjahr fährt die Branche in diesem Jahr wieder auf Hochtouren. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat zuletzt erneut die Prognose erhöht und rechnet nun für 2021 mit einem Zuwachs der Produktion um 10% auf 221 Mrd. Euro. Sorge bereiten den Maschinenbauern lediglich die Engpässe in den globalen Lieferketten.
Nach einer längeren Durststrecke erwartet Jungheinrich wieder besserer Zeiten. Dafür bilden starke Zahlen im Schlussquartal und Jahresergebnisse am oberen Ende der eigenen Prognose eine gute Voraussetzung.
Mit der neuen „Strategie 2025+“ will Jungheinrich auch außerhalb von Europa punkten und sich mit gezielten Zukäufen sowie neuen Partnerschaften stärken. Aufsichtsratsmitglied Wolff Lange haben die Pläne offenbar voll überzeugt, denn er kaufte am Donnerstag (26.11.) Aktien im Wert von rd. 725.000,00 Euro.
Eine sukzessive Belebung der Nachfrage soll im Restjahr bei Jungheinrich zu höheren als bisher geplanten Umsätzen führen. Deshalb kam der Gabelstaplerproduzent am Mittwoch (21.10.) auch nicht umhin, die Guidance erneut anzuheben:
Die Beteiligung am Robotik-Start-up Magazino gab Jungheinrich jüngst einen weiteren Schub. Die Münchner haben eine hohe Kompetenz bei Navigations- und Steuerungssoftware für mobile Automation.
Einen prestigeträchtigen Auftrag hat Jungheinrich in Norwegen an Land gezogen. Für die Möbelhauskette Bohus ist der Logistiker mit der kompletten Realisierung eines Paletten-Hochregallagers samt Softwareanbindung zu SAP betraut worden.
Das 1. Hj. war für Jungheinrich weniger schlimm als befürchtet. Nach vorläufigen Zahlen vom Mittwoch (22.7.) schnitt der Gabelstapler-Hersteller mit einem Umsatzrückgang von 8,2% auf 1,8 Mrd. Euro und einem Vorsteuergewinn (EBT) von 82 Mio. (Vj.: 117 Mio.) Euro ab.
20 Monaten ist es her, als wir bei rd. 37,00 Euro zum Verkauf von Jungheinrich geraten haben (vgl. PB v. 23.3.18). Dadurch blieb PLATOW-Lesern Ärger erspart, denn die Aktie (24,04 Euro; DE0006219934) rutschte bis auf 17,50 Euro ab.
Trotz guter Hj.-Zahlen (vgl. PB v. 26.7.) kam unser Depotwert Kion (45,56 Euro; DE000KGX8881) im volatilen Börsenumfeld nicht mehr auf die Beine.
Die Großwetterlage für die Börse verdunkelte sich im Juli. Kaum ein Wirtschaftsindikator ist noch so, wie es sich eine exportorientierte Wirtschaft wie die deutsche wünscht. Auch viele Unternehmen sehen sich stärkerem Gegenwind ausgesetzt. Das böse R-Wort hören wir immer häufiger. In zyklischen Branchen scheinen Prognosesenkungen sogar die „neue Normalität“ zu sein.
Mit einem bestätigten Ausblick und dem starken Standbein in der Lagerautomatisierung schlägt sich Kion klar besser als der Konkurrent Jungheinrich. Unser Depotwert erzielte im Q2 u. a. dank des Wegfalls von Zulieferproblemen bei Lagerfahrzeugen ein Umsatzplus von 12,3% auf rd. 2,3 Mrd. (Analystenprognose: 2,1 Mrd.) Euro. Hinzu kommen die Erfolge im aussichtsreichen, aber von Quartal zu Quartal schwankungsanfälligen Projektgeschäft Supply Chain Solutions.
Hing der Börsenhimmel im April noch voller Geigen, war im Mai eher Katzenjammer angesagt. Erstmals überhaupt in diesem Jahr schlossen die vier wichtigsten DAX-Indizes einen Kalendermonat mit Minuszeichen ab. Der SDAX brach sogar regelrecht ein. Zwar hielt sich der DWS Concept Platow (LU1865032954, LU1865033176, LU1865032871) deutlich besser, rote Zahlen waren am Ende aber dennoch nicht zu vermeiden.
„Warum hat der Platow-Fonds nur noch vier Morningstar-Sterne?“ Diese Frage bekam pfp Advisory zuletzt einige Male gestellt, auch während der Verleihung der Morningstar-Awards vor wenigen Tagen. Nun, zuallererst ist am Verlust des fünften Sterns unser schwaches Abschneiden im 2. Hj. 2018 schuld.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Morningstar der (risikoadjustierten) Zehnjahresrendite und der Fünfjahresrendite mit 80% hohes Gewicht beimisst, längere Zeiträume indes nicht berücksichtigt. Daher spielte der DWS Concept Platow zuletzt mit „doppeltem Handicap“. Denn 2013 und 2008 gehörten nicht nur gemessen an SDAX und DAX zu den Jahren mit der höchsten Outperformance, sondern auch im Vergleich zu vielen anderen Fonds. Exakt diese beiden Zeiträume fielen aber zuletzt Monat für Monat aus der Wertung über zehn (2008) bzw. fünf Jahre (2013).
Der Gabelstaplerproduzent Jungheinrich hatte mit Blick auf den Aktienkurs kein erfolgreiches Jahr 2018. Vielseitige Probleme wie Lieferengpässe, Preissteigerungen der Zulieferer und allgemein gestiegene Kosten machten den Hamburgern das Leben schwer.
Von „zu Tode betrübt“ direkt zu „himmelhoch jauchzend“. Fast schien es, als habe jemand an Weihnachten den „Börsenschalter“ von Baisse auf Hausse umgelegt. Plötzlich starteten die Märkte nach einem historisch schwachen Dezember zu einer rasanten Aufholjagd durch. In vielerlei Hinsicht war der Januar 2019 ein Spiegelbild des Dezember 2018: Was dramatisch gefallen war, gewann stark an Wert. Und was nach Small Cap aussah und zu Jahresende panisch aus den Depots gekehrt worden war, mutierte flugs zum Liebling der Börsianer.
Aus, vorbei, abhaken. Das dürften vermutlich fast alle Aktionäre über 2018 gedacht haben. Ließ die Performance im Verlauf des vergangenen Jahres schon arg zu wünschen übrig, setzte der Dezember einem üblen Börsenjahr noch eine hässliche Krone auf. Für den DAX war 2018 sogar das renditeschwächste Jahr seit der Finanzkrise 2008.
Am 29.11. begann die bis zum 4.12. dauernde Umwandlung des „DB Platinum IV Platow“ in den „DWS Concept Platow“ (LU1865032954, LU1865033176, LU1865032871). Während dieser Zeit konnten Fondsanteile nicht direkt mit der Fondsgesellschaft gehandelt werden. Investoren finden unter https://pfp-advisory.de/index.php?id=93 zwei Dokumente, die den Vorgang beschreiben. Das Wichtigste: Der Anlageberater pfp Advisory bleibt in unveränderter personeller Zusammensetzung zuständig, die Gesamthöhe der Gebühren gleich und der Übertragungsvorgang gilt als steuerneutral.
Trotz guter weltweiter Nachfrage nach Gabelstaplern bleibt Jungheinrich vorsichtig. Lieferengpässe und Preiserhöhungen von Zulieferern, aber auch gestiegene Personal- und Rohstoffkosten belasten die Gewinnmargen. Dennoch scheinen sich die Hamburger auf diese Effekte im Jahresverlauf immer besser eingestellt zu haben. Denn während der Umsatz im Q3 um 10,6% auf 915 Mio. Euro stieg, kletterte das EBIT beinahe ähnlich gut um 10,1% auf 66,2 Mio. Euro.
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