Kurznachrichten im Überblick
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Puma, Merck und GFT Technologies. Außerdem konnten wir Insiderkäufe bei einer Reihe von Werten beobachten.
„Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.“
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Puma, Merck und GFT Technologies. Außerdem konnten wir Insiderkäufe bei einer Reihe von Werten beobachten.
Dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, mussten auch Hensoldt-Aktionäre realisieren.
Hensoldt wurde am 6.4. mit 51% Gewinn verkauft. Bei Hugo Boss haben wir den Stopp auf 49,50 (zuvor: 44,70) Euro angehoben.
Mit mehr als 50% Kursanstieg gehört die Hensoldt-Aktie (33,88 Euro; DE000HAG0005) auch in diesem Jahr zu den Börsengewinnern. Der Rüstungselektronik-Hersteller profitierte bereits 2022 von erhöhten Rüstungsausgaben nach dem russischen Angriffskrieg. Wie am 22.3. bestätigt, konnte der Umsatz im Vj. um 16% auf 1,7 Mrd. Euro gesteigert werden, der Auftragsbestand erreichte die Rekordhöhe von 5,4 Mrd. Euro. Das ber. EBITDA verbesserte sich um 12% auf 292 Mio. Euro.
Am Freitag (3.3.) veröffentlichte die Deutsche Börse die Änderungen in der DAX-Familie (per 20.3.; s. „Unsere Meinung“ in dieser Ausgabe):
Ab sofort präsentieren wir Ihnen zusätzlich zu DAX und MDAX die SDAX-Dispoliste. Hier haben wir jüngst Wacker Neuson, Heidelberger Druck und Compugroup auf Kaufen gestuft. Bei Cancom, Secunet und Hensoldt haben wir jeweils die Stopps angezogen.
Die richtigen Signale an die Investoren brachte am Montag (16.1.) der Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz im Ulmer Werk von Hensoldt.
Im Börsenjahr 2022 zählte die Rüstungsindustrie zu den wenigen Sektoren mit deutlichen Kursgewinnen. Mit Ausbruch des Ukraine-Kriegs kündigten viele Staaten massive Erhöhungen ihrer Verteidigungshaushalte an, was bei Rüstungsunternehmen die Kassen klingeln ließ oder zumindest in naher Zukunft lassen wird. Anlässlich dessen präsentieren wir auf Leseranfrage den italienischen Rüstungsgiganten Leonardo.
Große Aufbruchsstimmung hat Hensoldt beim Kapitalmarkttag am Mittwoch (14.12.) nicht auslösen können. Dafür reichte die für 2023 konkretisierte Umsatzprognose (7 bis 10% Wachstum) nicht aus: Analysten kalkulieren bislang mit einem Anstieg um 12%. Bis die erhöhten Staatsbudgets für Verteidigungsausgaben in der GuV des Rüstungsunternehmens sichtbar werden, braucht es mehr Zeit als erwartet. Perspektivisch sind die Aussichten aber sehr gut. Der für Hensoldt relevante Markt für Verteidigungselektronik soll sich bis 2027 weltweit um jährlich ca. 8% vergrößern. Für den Heimatmarkt Deutschland wird sogar ein Wachstum von ca. 9% erwartet
Mit einem erneut sehr deutlichen Anstieg des RSL-Wertes (zeigt den Abstand der Aktie zu ihrem 130-Tage-Schnitt an) hat Verbio die Spitzenposition in unserem Relative Stärke-Ranking problemlos verteidigt. Dahinter setzte sich das muntere Wechselspiel der vergangenen Wochen weiter fort. Neue Nummer zwei ist jetzt Aixtron, die die Commerzbank auf Rang drei verwiesen. Dahinter rückte die Münchener Rück auf den vierten Platz vor. Deutlich nach oben ging es in den Top-20 zudem für die Aktien von SAP, der Deutschen Bank, Jungheinrich, Airbus, Infineon und Hensoldt. Es ist davon auszugehen, dass es im Zuge der Berichtssaison weiter deutliche Verschiebungen in der Rangliste geben wird.
Ende Februar waren Rüstungsaktien der Renner an den Börsen. Nach der Invasion russischer Truppen in die Ukraine stieg der Kurs von Hensoldt um fast 200%. Ein Teil dieser Gewinne ging dann aber wieder verloren, weil kurstreibende Nachrichten von Unternehmensseite ausblieben. Es braucht Zeit, bis sich die angekündigten Budgeterhöhungen der Staaten in Aufträgen und Umsätzen der Firmen widerspiegeln.
Malware, Ransomware, Spam- und Phishing-Mails – das Repertoire von Hackern ist lang, das Ziel immer gleich: Schaden zufügen. Das Marktforschungsinstitut Cybersecurity Ventures schätzt, dass die durch Cyberkriminalität verursachten Schäden bis 2025 auf 10,5 Bio. US-Dollar steigen könnten, ausgehend von 6 Bio. Dollar 2021. Damit sind im vergangenen Jahr rd. 6% des weltweiten Bruttoinlandproduktes kriminellen Machenschaften zum Opfer gefallen. Täglich sind Unternehmen auf der ganzen Welt digitalen Angriffen ausgesetzt. Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine hat sich der Trend sogar verstärkt.
Bei unserem Relative Stärke-Ranking gab es im Wochenvergleich einige Verschiebungen. Ganz vorne bleibt die Aktie von Rheinmetall, bei der sich der Abstand zur 130-Tage-Linie (hier ausgedrückt als RSL-Wert) durch den jüngsten Rücksetzer aber deutlich reduziert hat. Die bisherigen Verfolger Aixtron und Hensoldt sind derweil einige Plätze nach unten gerutscht. Davon profitieren konnten die Aktien der Deutschen Telekom und von Telefonica Deutschland. Ebenfalls deutlich nach oben ging es für Qiagen, Symrise, Merck und Scout24.
Die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Rückkehr an die Märkte ist bei unserer Aktien-Momentum-Strategie durch den erneuten Kurseinbruch deutlich gesunken. Mit Blick auf die Entwicklung am deutschen Aktienmarkt sehen wir das aber sehr entspannt und beobachten die wilden Schwankungen bis zu einem konkreten Einstiegssignal weiterhin von der Seitenlinie.
Wer bei einem Jahresumsatz von 1,5 Mrd. Euro einen Auftragsbestand von 5,5 Mrd. Euro ausweisen kann, dem muss vor der Zukunft nicht bange sein.
Die Neuordnung der DAX-Indizes hat auch Auswirkungen auf unser Relative Stärke-Ranking. Mit Hensoldt, SMA Solar und Encavis, die seit dem Wochenstart alle im MDAX oder TecDAX gelistet sind, haben sich gleich drei Neulinge auf Anhieb in die Top-20 unserer Rangliste katapultiert. Während Rheinmetall ganz vorne seinen Vorsprung weiter ausbauen konnte, haben die direkten Verfolger an Momentum eingebüßt.
Ceotronics, Hersteller von Kommunikations- und Datenübertragungsgeräten, wird nicht zuletzt wegen der Nähe zum Militär als möglicher struktureller Gewinner der 100-Mrd.-Euro-Offensive der Bundeswehr gehandelt (vgl. PB v. 28.3.).
„Wir sind heute in einer neuen Welt aufgewacht“, kommentierte Außenministerin Annalena Baerbock den russischen Einmarsch in die Ukraine. Ähnlich dürften sich Aktionäre und Manager deutscher Rüstungskonzerne gefühlt haben, als sie am Montag (28.2.) einen Blick auf den Kurszettel warfen. Denn Bundeskanzler Olaf Scholz will die Bundeswehr einmalig mit 100 Mrd. Euro unterstützen und den Verteidigungs-etat auf 2% des BIP erhöhen.
Der Rüstungstechnologiekonzern Hensoldt ist um einen Ankeraktionär reicher. Nach der Bundesrepublik Deutschland (25,1%) und dem Finanzinvestor KKR (rd. 18%) hat zu Jahresbeginn der italienische Raumfahrt- und Rüstungskonzern Leonardo den bereits angekündigten Erwerb eines 25,1%-Anteils an den Taufkirchenern vollzogen. CEO Thomas Müller begrüßte den Einstieg der Italiener, mit denen Hensoldt an mehreren paneuropäischen Projekten zusammenarbeitet. Dieser biete die Chance, eine entscheidende Rolle bei der Konsolidierung des europäischen Verteidigungsmarktes zu spielen.
Die Kurserholung bei Hensoldt Ende August war nur von kurzer Dauer. Im September ging es für die SDAX-Aktie (13,18 Euro; DE000HAG0005) wieder abwärts, wodurch unsere Empfehlung aus PB v. 21.9.20 ausgestoppt wurde. Dank regelmäßiger Stopp-Anpassungen streichen Anleger der ersten Stunde aber immerhin einen Gewinn von rd. 9% ein.
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