Heidelberg Materials Aktie (DE0006047004)

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HeidelbergCement verkürzt Abstand

Die Wohnungsnot in Deutschland wird größer. Aktuelle Berechnungen gehen davon aus, dass bis zu 400 000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt werden, um die Nachfrage zu befriedigen. Auch staatliche Subventionen werden diskutiert. Neben den Baugesellschaften dürften Zulieferer wie HeidelbergCement die größten Profiteure dieser Entwicklung sein.

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HeidelbergCement baut vor

Die Baustoffbranche erlebt europaweit den größten Umbruch ihrer Geschichte. Den Anfang machte die Fusion von Lafarge und Holcim (siehe PB v. 3.6.). Nun zieht HeidelbergCement nach. Ende Juli machte Deutschlands größter Zementhersteller ein Angebot für Italcementi, die weltweite Nummer 5. Volumen: 3,7 Mrd. Euro. Inzwischen steht auch die Zwischenfinanzierung. Mehrere Banken erklärten, den Kreditrahmen bereitzustellen. Synergien werden sich nach der Übernahme rasch ergeben, denn beide Unternehmen setzen identische Schwerpunkte im Zementgeschäft. Dieser Fokussierung fiel das deutsche Kalkgeschäft zum Opfer: Es wurde an die belgische Lhoist-Gruppe abgegeben.

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HeidelbergCement will hoch hinaus

Während Lafarge und Holcim (siehe PB v. 3.6.) fusionieren und viele Details zur künftigen Strategie noch ungewiss sind, hat HeidelbergCement klare Ziele formuliert. Der Zementhersteller will in den kommenden fünf Jahren wachsen und seine Gewinne steigern. Bis 2019 soll der Umsatz auf mehr als 17 Mrd. Euro klettern (2014: 12,6 Mrd. Euro). Als EBITDA-Ziel wird die Marke von 4 Mrd. Euro angepeilt, nach 2,3 Mrd. Euro 2014. Und auch die Ausschüttungsquote soll auf 40 bis 45% steigen. Die Attraktivität des DAX-Titels soll zudem über Aktienrückkaufprogramme erhöht werden.

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HeidelbergCement baut Erlöse aus

In vielen Teilen der Erde nimmt die Bauaktivität derzeit deutlich zu. Selbst Nordamerika und Europa zeigen klare Wachstumstendenzen. Von dieser Entwicklung profitiert auch der DAX-Konzern HeidelbergCement, der seinen Umsatz im ersten Quartal vor Konsolidierungs- und Wechselkurseffekten gegenüber der Vorjahresperiode um fast 15% ausbaute.

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HeidelbergCement nimmt Fahrt auf

In vielen Teilen der Welt hellen sich die Konjunkturaussichten derzeit deutlich auf. Insgesamt erwarten führende Volkswirte, dass die Dynamik in den USA aber auch im kränkelnden Europa ab dem Sommer wieder zunimmt. Hiervon sollten insbesondere zyklische Werte wie der global agierende Baustoffhersteller HeidelbergCement profitieren. Operativ sind die Süddeutschen sehr gut aufgestellt. Das laufende Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm soll die Wettbewerbsposition noch weiter verbessern. Eine aggressive Expansionsstrategie in attraktiven Schwellenländern führt langfristig zu stark überdurchschnittlichen Wachstumsraten.

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Zementhersteller kämpfen gegen fallende Margen

Höhere Energiepreise haben die Zementhersteller 2011 schwitzen lassen. Steigende Kosten konnten nicht entsprechend an Kunden weitergegeben werden. Gestiegene Umsätze ergaben daher nicht automatisch höhere Gewinne.

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HeidelbergCement – Der späte Winterbeginn lässt Gewinne steigen

Die Aussagen von HeidelbergCement-Chef Bernd Scheifele lassen vermuten, dass er erleichtert ist, dass Umsatz und der Gewinn vor Zinsen und Steuern 2011 doch noch gesteigert werden konnten. Das Unternehmen profitierte u. a. in Europa vom späten Winterbeginn und von der wirtschaftlichen Erholung in Nordamerika. Insgesamt stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2011 um 9,7% auf 12,9 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern hat allerdings nur um 3% auf 1,5 Mrd. Euro zugenommen, was zeigt, wie eng die Margen in dieser Branche sind. Gestiegene Energiepreise, der Preisverfall der Emissionsrechte und negative Währungseffekte haben die Margen und damit das Ergebnis im vergangenen Jahr gedrückt.

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