GEA – Globaler Marktführer bietet Stabilität und Wachstum

Die Düsseldorfer sind weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie. Auch die Milchverarbeitungs-, Milchproduktions- und die Marineindustrie gehören zur Kundschaft. Der Fokus liegt dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvoller Prozesstechnik, Komponenten und umfassenden Service-Dienstleistungen. In den letzten 5 Jahren steigerte der MDAX-Konzern seinen Umsatz mit einer durchschnittlichen organischen Wachstumsrate von 4,5% p.a. auf 5,4 Mrd. Euro und verbesserte seine ber. EBITDA-Marge um 560 Basispunkte auf 15,4. Die Kapitalrendite (ROCE) liegt auf einem beeindruckenden Niveau von 33,8%.
Ausschlaggebend für den Erfolg ist, dass die Produkte und Lösungen die Effizienz und Nachhaltigkeit der Kunden verbessern. Sie tragen u.a. erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß sowie den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Außerdem erleben viele der bedienten Wirtschaftszweige angesichts globaler Trends und verschiedener sozioökonomischer Faktoren ein starkes Wachstum. Im Herbst wurden im Rahmen der Strategie „Mission 30“ neue Ziele gesteckt: Bis 2030 soll der organische Umsatz jährlich um durchschnittlich mehr als 5% wachsen, die EBITDA-Marge und die Kapitalrendite sollen jeweils auf 17-19% bzw. 45% steigen.
Erreichen will CEO Stefan Klebert dies mit einer noch intensiveren Konzentration auf Wachstumstreiber wie digitale Lösungen (inklusive KI-basierte Anwendungen), ressourcensparende Innovationen und das starke Service-Geschäft. Potenzial sieht er zudem bei alternativen Proteinen, die dazu beitragen, die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung mit weniger Ressourcen zu sichern. Ab 2030 soll das New Food-Geschäft einen jährlichen Auftragseingang von mindestens 400 Mio. Euro beisteuern. Der Umsatzanteil des Service-Geschäfts soll bis 2030 auf 40% steigen.
Obwohl GEA ca. 20% seines Umsatzes in Nordamerika generiert, zeigte CEO Klebert zuletzt entspannt. Zum einen sieht er einen klaren Wettbewerbsvorteil, was die Qualität angeht, sodass die Kosten vor allem in der Pharmaindustrie an die Kunden weitergegeben werden könnten. Zum anderen wird der Markt auch von eigenen Produktionsstätten in den USA versorgt.
GEA-Aktie (54,75 Euro; DE0006602006) bleibt kaufenswert; unser Stopp liegt bei 42,50 Euro.