Die Sache mit den Stopps
Die Bewertungskorrektur an den Märkten setzt sich unvermindert fort. Wir hatten zwar bei unseren Zukäufen Ende März weitere Rückschläge einkalkuliert, sind vom Ausmaß der Korrektur aber überrascht.
Die Bewertungskorrektur an den Märkten setzt sich unvermindert fort. Wir hatten zwar bei unseren Zukäufen Ende März weitere Rückschläge einkalkuliert, sind vom Ausmaß der Korrektur aber überrascht.
Für unseren ehemaligen Musterdepotwert Eckert & Ziegler sind wir angesichts sehr ansprechender Fundamentaldaten und einer inzwischen wieder attraktiveren Bewertung eigentlich positiv gestimmt. Unsere Rückfrage beim Medizintechniker, wie stark der Ukraine-Konflikt die Geschäfte belasten könnte, wirft jedoch ein 50%-Fragezeichen auf.
Der Medizintechniker Eckert & Ziegler legte am Donnerstagabend (24.3.) vorab starke Eckdaten zum Gj. 2021 vor. Zwar stieg der Umsatz lediglich um 2,4% auf gut 180,4 Mio. Euro an, doch der Gewinn legte um knapp 51% auf 34,5 Mio. Euro zu. Die Dividende für das laufende Jahr soll leicht von 0,45 Euro auf 0,50 Euro pro Aktie (64,35 Euro; DE0005659700) ansteigen.
Ohne Zweifel – das Engagement bei Eckert & Ziegler hatten wir uns anders vorgestellt. Nachdem wir Anfang Februar in einer Stabilisierungsphase eine kleine Position (140 Papiere) zu 80,00 Euro für unser Musterdepot erworben hatten, ging es in der Folge beständig leicht bergab.
Steigende Preise werden auch für Unternehmen schnell zur Krux: Mit einer höheren Inflation gehen anziehende Input- und Lohnkosten einher, was die Margen der Hersteller unter Druck setzt. Das Gegenmittel hierfür sind Preisanhebungen. Doch nicht alle können die höheren Ausgaben an ihre Kunden weitergeben.
Mit Eckert & Ziegler heben wir den führenden Hersteller von isotopentechnischen Komponenten für die Medizin- und Messtechnik ins Depot. Mit 50% Kursrutsch seit dem Allzeit-hoch bei 137,40 Euro Anfang November ist die Aktie (76,30 Euro; DE0005659700) stark überverkauft, aber v. a. aus Bewertungssicht nun wieder attraktiv.
Mit Eckert & Ziegler holen wir einen von uns bereits seit vielen Jahren sehr engmaschig betreuten deutschen Nebenwert ins Depot. Seit Anfang November befindet sich die Aktie in einer mustergültigen Abwärtsbewegung, im Zuge derer der Wert fast 50% korrigiert hat. Die Fundamentalkennzahlen sind über jeden Zweifel erhaben und aus Bewertungssicht ergeben sich nun wieder attraktive Kaufniveaus.
Eckert & Ziegler gehört zu den führenden Herstellern von Messtechnik für die Nuklearmedizin und Strahlentherapie. Der Schwerpunkt liegt in der Krebstherapie, die Produkte finden aber auch Anwendung in der Industrie. Von Entwicklung bis Markteintritt deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette ab.
Das Börsenjahr 2021 ist Vergangenheit. Die Bilanz unseres Derivate-Depots fällt durchwachsen aus. Zwar gelang nach dem kleinen Minus in 2020 diesmal wieder ein Kursplus. Der Wertzuwachs von 1,1% blieb aber überschaubar.
Bei Eckert & Ziegler ist am Dienstag (23.11.) eine Erfolgsgeschichte zu Ende gegangen: Bei 99,50 Euro wurden wir bei der Aktie (100,30 Euro; DE0005659700) mit 167% Gewinn seit Erstempfehlung in PB v. 29.7.20 ausgestoppt. Bei der hoch bewerteten SDAX-Aktie (2023er-KGV: 54; Durchschnitt: 32) nahmen Investoren Gewinne mit.
Die Performance unseres Musterdepots ist im Vergleich zur Vorwoche um 2,2% gesunken. Seit dem Jahreswechsel beträgt das Kursplus damit jetzt 0,9%. Im Laufe der Woche lagen wir hier schon wieder bei rund 6%, bevor es heute gerade bei unserem stark gewichteten Trade auf Nemetschek stärkere Abschläge gab. Mit einem Wochenplus von 4,0% zählt der Turbo Call (gestern noch mit über 12% im Plus) auf den Bausoftware-Spezialisten trotzdem zu den Top-Performern in unserem Depot. Besser schnitt nur der Turbo Call auf Hugo Boss mit einem Anstieg von 12,1% gegenüber der Vorwoche ab.
Wie gestern in unserem kostenlosen Vorab-Service (Anmeldung per Mail an derivate@platow.de) bereits avisiert, nehmen wir heute Veränderungen in unserem Musterdepot von PLATOW Derivate vor. Konkret geht es dabei diesmal gleich um zwei Depot-Bausteine.
„Warten Sie auf Rücksetzer unter 125,00 Euro“, hatten wir in PB v. 8.9. mit Blick auf Eckert & Ziegler geschrieben. Jetzt ist die Chance gekommen, bei dem Strahlenexperten der Medizintechnik Bestände aufzustocken.
Durch ein Wochenplus von 5,1% ist unser Derivate-Depot bei der Performance des laufenden Jahres wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Aktuell liegen wir hier mit 3,2% im Plus. Seit dem Start unserer Strategie im Januar 2019 konnten wir das Kursplus damit auf 17,1% aufstocken.
Vor allem dank der Erholung am heutigen Mittwoch hat unser Derivate-Depot wieder etwas Boden gutmachen können. Im Wochenvergleich gelang ein Plus von 2,4%, wodurch das Minus seit dem Jahreswechsel auf 7,8% reduziert wurde. Seit dem Start unserer Strategie im Januar 2019 konnte eine Performance von jetzt 4,7% generiert werden.
Die Performance unseres Musterdepots ist im Vergleich zur Vorwoche um weitere 3,6% gesunken. Seit dem Jahreswechsel beträgt das Minus damit jetzt 10,0%. Die Wertentwicklung seit dem Start unserer Strategie im Januar 2019 zeigt ein Plus von jetzt noch 2,2%.
Bei Eckert & Ziegler ist die Kursrally etwas ins Stocken geraten. Die SDAX-Aktie (128,90 Euro; DE0005659700) fiel Anfang des Monats auf ein Fünfwochentief bei 112,50 Euro, nachdem zwei Führungskräfte Aktien zu einem Preis nahe der Marke von 130,00 Euro verkauften und Anleger den Anstieg um 190% seit Jahresbeginn für Gewinnmitnahmen nutzten. Schnäppchenjäger griffen bei dem Medizintechniker aber unter 120,00 Euro sofort wieder zu.
Seit vielen Monaten nun schon belegt die Aktie von Eckert & Ziegler den ersten Platz in unserem Relative Stärke-Ranking. Mit einem RSL-Wert von 1,414 liegt der Spitzenreiter deutlich vor Nemetschek (1,330), die auch in dieser Woche der erste Verfolger sind. Übersetzt bedeutet diese Zahl, dass die Aktie 41,4% über ihrem 130-Tage-Durchschnitt liegt.
Unser Derivate-Depot hat sich in den vergangenen Tagen sehr schwankungsfreudig präsentiert. Gestern rutschte die Performance seit Jahresbeginn zeitweise sogar wieder in den roten Bereich. Aktuell sehen wir hier aber zumindest einen Zuwachs von 2,4%. Seit dem Start der Strategie Anfang 2019 liegt die Performance bei 16,2%. Auf Wochensicht verbucht unser Portfolio ein kleines Minus von 0,6%.
In unserem Relative Stärke-Ranking ist es in den vergangenen Tagen zu heftigen Verschiebungen gekommen. Wie gewohnt haben wir auf den sich anbahnenden Favoritenwechsel sehr schnell reagiert und uns von den Aktien getrennt, die stark an Momentum verloren haben.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen