Patrizia setzt auf Logistik
Mit Aldi, Carrefour, Dachser und DHL hat Patrizia große und solvente Mieter beim Kauf europäischer Logistikimmobilien mit einer Gesamtfläche von 1,4 Mio. Quadratmetern ins Boot geholt.
„Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.“
Mit Aldi, Carrefour, Dachser und DHL hat Patrizia große und solvente Mieter beim Kauf europäischer Logistikimmobilien mit einer Gesamtfläche von 1,4 Mio. Quadratmetern ins Boot geholt.
Wir sind stets bestrebt, ein möglichst großes Universum deutscher Aktien abzudecken. Und doch kommt es mal vor, dass der eine oder andere Titel unter unserem Radar fliegt. So wurden wir auf Agrob Immobilien erst durch einen Leser aufmerksam, der wissen wollte, was er mit den Aktien machen soll, für die es derzeit ein freiwilliges Übernahmeangebot gibt.
Am Dienstag (19.11.) nahm die Deutsche Post ein hochmodernes Logistikzentrum am Flughafen Köln Bonn in Betrieb. Gleichzeitig will DHL Express auch weiter kräftig wachsen und plant bis 2025 jährliche Investitionen von 1 Mrd. Euro ein. Die jüngsten Q3-Zahlen können sich ebenfalls sehen lassen.
Trotz einer Gewinnwarnung des Paketzustellers FedEx sehen wir die Deutsche Post auf einem guten Weg. Denn die Bonner sind zwar ebenfalls international aufgestellt, doch die US-Amerikaner sind auf ihrem Heimatmarkt von den Handelsstreitigkeiten und den zeitweisen Sanktionen etwa gegen Huawei viel stärker betroffen.
Die Deutsche Post blickt zuversichtlich auf den Beginn des zweiten Halbjahres. Denn zum 1.7. steigt das Porto u. a. für den Standardbrief auf 0,80 (zuvor: 0,70) Euro und die Postkarte auf 0,60 (zuvor: 0,45) Euro.
Bei der Kursentwicklung von MercadoLibre (MeLi) kann einem leicht schwindelig werden. Seit unserer Kaufempfehlung vom 15.11. hat sich der Kurs des größten Onlinemarktplatzes und -bezahldienstes in Lateinamerika fast verdoppelt. Die Marktkapitalisierung erreicht knapp 27 Mrd. Euro und das bei weiterhin recht bescheidenen Ergebnissen.
Am Donnerstag (18.4.) sorgte die Deutsche Post als DAX-Spitzenreiter bei ihren Aktionären für entspannte Mienen. Denn die Bundesnetzagentur hat Zustimmung zur Portoerhöhung für Briefe bis 1 000 Gramm signalisiert. Wenn alles klappt, gilt die Preisanhebung von maximal 10,6% für die zugehörigen Briefpodukte schon ab Juli. Das hilft dem Konzern dabei, 2019 im Bereich Post & Paket Deutschland ein EBIT von 1,0 Mrd. bis 1,3 Mrd. Euro zu erreichen. Im Konzern soll das EBIT um rd. 30% auf 3,9 Mrd. bis 4,3 Mrd. Euro steigen.
Nachdem die Deutsche Post ihren Umbau des Brief- und Paketgeschäfts im Juni ankündigte, überraschte der Gewinnrückgang im Q3 niemanden. Denn die Neuausrichtung, u. a. mit einem Vorruhestandsprogramm, verschlang 392 Mio. Euro an Restrukturierungsaufwendungen.
Im Juni kündigte die Deutsche Post eine Neustrukturierung des bisherigen Unternehmensbereichs „Post – eCommerce – Parcel“ (PeP) und einen schwächeren Jahresgewinn an. Im Wesentlichen soll die Produktivität durch Automatisierungsmaßnahmen und eine bessere Auslastung des Netzwerkes steigen. Im schrumpfenden Briefgeschäft wird ein Vorruhestandsprogramm die Kosten jährlich um 200 Mio. Euro drücken.
Mit der Deutschen Post wurde ein weiterer Depotwert veräußert. Die Aktie (30,18 Euro; DE0005552004) unterschritt am Freitag unsere Absicherung bei 32,20 Euro.
Bei der Deutschen Post lief es nicht nach Wunsch im Auftaktquartal. Der Umsatz verfehlte mit 14,75 Mrd. die Prognose von 15,1 Mrd. Euro (vgl. PB v. 7.5.). Finanzchefin Melanie Kreis verwies in der Telefonkonferenz auf Währungseffekte, die 780 Mio. Euro Belastung gebracht hätten. Das EBIT wurde auf 905 Mio. Euro gesteigert, lag damit aber auch unter unseren Erwartungen.
Ein neues Angebot dürfte die Geschäfte der Deutschen Post weiter antreiben. Bereits auf der Hauptversammlung wurde mehr Flexibilität beim Paketdienst angekündigt. Noch im ersten Hj. sollen Kunden einen Wunschtermin für ihre DHL-Bestellung in der Zeit von 18 bis 21 Uhr in 20 deutschen Ballungsgebieten festlegen können. Der Service soll zu Beginn 1,99 Euro pro Paket kosten.
Auf der Bilanz-PK der Deutschen Post in Bonn herrschte eine gelöste Stimmung. Unser Depotwert hat die Ziele mit 60,4 Mrd. Euro Umsatz (+5,4%) und einem EBIT von 3,74 Mrd. Euro (+7,2%) erfüllt.
Wie jedes Jahr nimmt besonders zu Weihnachten das Paketaufkommen Extreme an.
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Wenn Politiker über die Regierungsbildung verhandeln, werden gerne einmal heilige Kühe aufs Eis gezerrt. Das geschieht derzeit auch in Berlin. Um den Breitbandausbau mit dem gewünschten zweistelligen Milliardenbetrag voranzutreiben, könnte der Bund ja z. B. seinen milliardenschweren Anteil an der Deutschen Telekom verkaufen, schlägt Christian Lindner (FDP) bei den Sondierungsgesprächen vor. In der Praxis gibt es da einige Schwierigkeiten, aber ein Blick auf die drei DAX-Unternehmen mit Staatsanteilen lohnt sich allemal.
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Aktionäre der Deutschen Post haben in letzter Zeit sehr viel Freude an ihrem Anteilschein. Die Aktie (36,13 Euro; DE0005552004) markiert ein Allzeithoch nach dem anderen.
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Unser Depotwert Deutsche Post setzt nach einem vergleichsweise schwachen Jahresstart (Q1-EBIT +1,4%) mit einem operativen Ergebnisplus im Q2 von ordentlichen 11,8% auf 841 Mio. Euro den Wachstumskurs fort (s. PLATOW Brief).
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Trotz eines geringen EBIT-Zuwachses von 1,4% auf 885 Mio. Euro in Q1 sind die Rahmenbedingungen für die Deutsche Post-Aktie (33,44 Euro; DE0005552004) weiterhin gut. Denn der Online-Handel vieler Unternehmen wächst unverändert rasant. So wurden die Bonner nicht grundlos für die Lieferung frischer Lebensmittel Vertragspartner des Onlinehändlers Amazon.
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Trotz einer überraschend guten Umsatzentwicklung gelang es der Deutschen Post im ersten Quartal nicht, dies auch in Gewinne zu transferieren.
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Viele deutsche Unternehmen stehen dem Brexit kritisch gegenüber. Andere Töne schlug der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post (31,53 Euro; DE0005552004) am Mittwoch an:
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