Dt. Post erschließt neue Märkte
Die Tochtergesellschaft der Deutschen Post DHL Supply Chain (13% der Konzernerlöse) streckt ihre Fühler ins Ausland aus. Zunächst verkündeten die Bonner einen Zukauf in Mexiko.
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“
Die Tochtergesellschaft der Deutschen Post DHL Supply Chain (13% der Konzernerlöse) streckt ihre Fühler ins Ausland aus. Zunächst verkündeten die Bonner einen Zukauf in Mexiko.
Mit den am Freitag (5.8.) vorgelegten Q2-Zahlen hat die Deutsche Post auf ganzer Linie überzeugt und steht einen Schritt vor der Prognoseanhebung. Der Logistikkonzern steigerte den Umsatz dank starker internationaler Geschäfte von April bis Juni um 23,4% auf 24,0 Mrd. Euro.
Das Börsenjahr 2022 steht noch nicht im Zeichen der Deutschen Post. Dabei konnten sich die zweistelligen Wachstumsraten (Umsatz: +20% auf 22,6 Mrd.; Vj: 18,9 Mrd. Euro; EBIT: +13% auf 2,2 Mrd.; Vj.: 1,9 Mrd. Euro) im Auftaktquartal durchaus sehen lassen.
Die Deutsche Post feierte 2021 ein Rekordjahr, spürt nun wie viele Logistiker aber die gestiegenen Treibstoffkosten und Einschränkungen im Russland-Geschäft.
Erst kürzlich hat die Deutsche Post ihre Partnerschaft zur Formel E und damit zur E-Mobilität und Klimafreundlichkeit nochmal erweitert. Nun startet die Rennserie am Freitag (28.1.) und ist für den Weltlogistiker ein Aushängeschild für Schnelligkeit und Technologie. Viel wichtiger für Börsianer ist jedoch, dass die lange erwartete Nachfolgereglung für CEO Frank Appel geklärt ist: Post & Paket Deutschland-Chef Tobias Meyer wird ab Mai 2023 übernehmen.
Eine neue Corona-Variante hat die Börsen geschockt, die dafür sorgen könnte, dass sich der für 2022 erwartete US-Zinsanstieg noch hinauszögert und gleichzeitig die Energiepreise wieder fallen (s. „Unsere Meinung“ auf S. 1). Das ist gut für Tech-Werte und für Unternehmen, die einen hohen Energiebedarf haben. Wenn sie gleichzeitig noch vom Stay-at-Home-Trend profitieren, sehen wir besonders gute Chancen. Drei solcher Aktien stellen wir Ihnen hier vor.
Für die Deutsche Post laufen die Geschäfte prächtig. Weil sich im Q3 eine starke Ergebnisentwicklung abzeichnet, werden die Bonner auch die Gewinnprognose für das Gj. nach oben revidieren – zum vierten Mal im laufenden Jahr. Das teilte der Post- und Paketzusteller am Donnerstagabend (7.10.) bei der Bekanntgabe der vorläufigen Q3-Zahlen mit.
Als wir uns im vergangenen Jahr im Zuge des Börsengangs von Compleo mit CEO Georg Griesemann unterhielten, wurde schnell klar, dass beim Hersteller von Ladeinfrastruktur Wachstum im Vordergrund steht. Die europäische Expansion war von Beginn an das Ziel, das die Dortmunder auch konsequent verfolgen. Immerhin würden bis 2030 europaweit 3 Mio. öffentliche Ladepunkte benötigt, so Griesemann, 2020 habe es erst 175 000 gegeben. Das Potenzial ist gewaltig, weshalb das Unternehmen den eigenen Marktanteil vergrößern will.
Zum Wochenanfang ging es mit der Marktschwäche auch für die Aktie der Deutschen Post etwas nach unten. Zudem trübte die Gewinnwarnung des US-Wettbewerbers Fedex, der über steigende Transportkosten und schwer zu findendes Personal klagt, die Anlegerlaune.
Der jüngste Zukauf des Seefrachtspezialisten J.F. Hillebrand ist ein klarer Fingerzeig der Deutsche Post, dass bei erfolgsversprechenden Investitionsmöglichkeiten mit ihr zu rechnen ist.
Wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft am Dienstagabend (15.6.) hoffentlich erfolgreich in die UEFA Euro 2020 eingestiegen ist, hat die Deutsche Post schon die passende Sonderbriefmarke parat. Fast wichtiger ist jedoch, dass der Logistiker sich in der Luftfracht noch besser aufstellen will: Eine neu zu gründende Fluglinie wird die innereuropäischen Flüge von Österreich aus übernehmen und DHL Air UK wird zu einer interkontinentalen Fluggesellschaft ausgebaut.
Die Deutsche Post hat einen Jahresstart hingelegt, der sich sehen lassen kann. Die vorläufigen Zahlen zeigen dabei eine Q1-Verdreifachung des EBIT auf 1,9 Mrd. Euro. Allein im zeitsensiblen Expressgeschäft stieg der Gewinn von 393 Mio. auf 955 Mio. Euro.
Untermauert von Neuigkeiten zu operativen Fortschritten robbt sich die Aktie der Deutschen Post auf ein neues Allzeithoch. Grund dafür waren die Rekordzahlen die der DAX-Konzern am Dienstag (12.1.) vorlegte. So kletterte der Umsatz 2020 um 5% auf 66,8 Mrd. Euro.
Einen kleinen Schub bekam die Deutsche Post am Freitag (18.12.) vom Wettbewerber Fedex, dessen Paketgeschäft boomt. Die US-Amerikaner berichteten am Donnerstag über ein Q2-Umsatzplus von rd. 20% und eine Gewinnverdopplung. Ohne Frage profitiert auch der deutsche Konzern vom stark anziehenden Versandgeschäft in der Vorweihnachtszeit.
Das Wiederhochfahren einiger Branchen nach dem Lockdown, das Ende des Sommerurlaubs und das florierende Online-Geschäft haben die Deutsche Post im Q3 beflügelt. Detaillierte Vorab-Zahlen vom Mittwochnachmittag (8.10.) verweisen auf einen EBIT-Sprung von 45% auf 1,37 Mrd. Euro, der ohne einmalige Bonusleistungen (300 Mio. Euro) und Einmalzahlungen für den jüngsten Tarifabschluss (45 Mio. Euro) noch höher ausgefallen wäre.
Die aktuellen Tarifverhandlungen mit zusätzlichen Warnstreiks konnten den Aufwärtstrend der Deutsche Post-Aktie bisher nicht stoppen. Zwar fordert die Gewerkschaft Verdi eine Lohnerhöhung von 5,5%. Aber das DAX-Papier (38,03 Euro; DE0005552004) treiben die Aussichten auf fortlaufend gute Geschäfte im boomenden Onlinehandel.
Während die Deutsche Post die Boliden der FIA Formel E für das Saisonfinale im August nach Berlin lotste, profitieren nun auch die Kunden von der grünen Firmenpolitik. Seit Kurzem ist die Lieferung von Stückgut über Europas Autobahnen mit dem Premiumservice Eurapid klimaneutral.
Mit einer Erholung der Geschäfte im Q2 ebnet sich die Deutsche Post den Weg zu einem überraschend guten Jahresausblick. Nachdem sie sich bisher keine Prognose zutrauten, erwarten die Bonner nun ein ber. EBIT von 3,5 Mrd. bis 3,8 Mrd. Euro, was im Mittel über dem Analystenkonsens von 3,55 Mrd. Euro liegt.
Die Deutsche Post hat die Marke von 5 000 Packstationen erreicht und will die Anzahl dank des Paketbooms bis Anfang 2021 auf 7 000 hochschrauben. Während der Konzern mit Umsätzen von 15,5 Mrd. Euro das Q1 gut meisterte, sorgten die Corona-Auswirkungen und die Einstellung des StreetScooters jedoch für größere Ergebnisbelastungen.
Im Kampf gegen das Coronavirus ist auch die Deutsche Post dabei. So liefert DHL Express kostenlos Ausgangsstoffe für die Herstellung von Desinfektionsmitteln an bundesweit 340 Krankenhausapotheken.
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