Deutsche Wohnen – Was kann die Vonovia-Tochter?
Es ist still geworden um Deutsche Wohnen. Vor gut drei Jahren übernahm Vonovia 86,87% der Anteile an der Berliner Wohnungsbaugesellschaft.
„Nichts ist so permanent wie ein temporäres Regierungsprogramm.“
Es ist still geworden um Deutsche Wohnen. Vor gut drei Jahren übernahm Vonovia 86,87% der Anteile an der Berliner Wohnungsbaugesellschaft.
Zum 19.12. darf die DAX-Familie neue Mitglieder begrüßen: Mit Porsche AG steigt ein weiterer Autobauer nur drei Monate nach IPO (106,00 Euro; DE000PAG9113) in den Aktien-Olymp auf. PB v. 2.11.: Abwarten.
Nachhaltigkeit war 2021 ein wesentlicher Aspekt für institutionelle Investoren. Die Nachfrage nach Green Buildings ist so hoch wie nie. Die steigenden Anforderungen hinsichtlich ESG und Dekarbonisierung im Gebäudesektor, die zu einem steigenden Sanierungsdruck bei Bestandsimmobilien führen, bieten höhere Renditechancen, aber vor allem für Value-Add-Investoren. Bei den begehrten Core- und Core+-Immobilien schrumpft die Rendite immer weiter. Dass mit steigenden Zinsen und Inflationsraten die Investoren ihr Augenmerk auf andere Anlagen lenken, ist bisher noch nicht erkennbar, aber wohl nur eine Frage der Zeit.
Es passiert sehr viel derzeit in der DAX-Familie der Deutschen Börse. An diesem Freitag (10.12.) wird der Leitindex mal wieder für einen Tag aus 41 Mitgliedern bestehen, weil Daimler das Lkw-Geschäft künftig neben dem Pkw-Geschäft laufen lässt. Wer am Stichtag Daimler-Papiere im Depot hat, bekommt für je zwei Anteilscheine automatisch eine neue Daimler Truck-Aktie eingebucht.
Der Anteil von knapp 87%, den Vonovia inzwischen an Deutsche Wohnen hält, hat etwa 17 Mrd. Euro gekostet. Einen Teil der dafür nötig gewordenen Brückenfinanzierung wollen die Bochumer nun mithilfe einer Kapitalerhöhung (KE) zurückzahlen.
Bei unserem Relative Stärke-Ranking befinden sich aktuell gleich drei Werte in den Top-20, die in einem Übernahmeprozess stecken und seit Wochen tendenziell seitwärts laufen. Dabei handelt es sich um die Aktien von Zooplus, Hella und Deutsche Wohnen. Dass die Titel trotz des fehlenden Momentum so weit oben in der Liste stehen, hat zwei Gründe. Zum einen hat der Kursschub nach Veröffentlichung der jeweiligen Übernahmepläne die Aktie erst mal deutlich über ihre 130-Tage-Linie gehoben. Zum anderen hat sich bei vielen anderen Werten der Abstand zu diesem Gleitenden Durchschnitt im Zuge der jüngsten Korrektur verringert. Für die Aktien-Momentum-Strategie in unserem Derivate-Depot kommen die genannten Aktien aber grundsätzlich nicht in Frage.
Im Schatten der Bundestagswahl sorgte der Volksentscheid in Berlin für Aufsehen, Unternehmen, die mehr als 3 000 Wohnungen besitzen und eine Gewinnerzielungsabsicht verfolgen, zu verstaatlichen. Grund genug, drei solcher Konzerne genauer zu betrachten.
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Jetzt anmeldenVonovia will bei der Übernahme von Deutsche Wohnen keine erneute Niederlage erleiden und hat deshalb die Mindestannahmeschwelle von 50% gestrichen und die Annahmefrist bis 4.10. verlängert.
Vonovia hat wie erwartet bei der zwei Mal gescheiterten Übernahme von Deutsche Wohnen rasch nachgelegt. Mit Zustimmung durch die Deutsche Wohnen-Gremien sind die Bochumer nun bereit, 53,00 Euro in bar (einen Euro mehr als zuvor) zu bieten.
Vonovia ist das zweite Mal beim Übernahmeversuch von Deutsche Wohnen gescheitert. Trotz des Zuspruchs des Deutsche Wohnen-Managements und kartellrechtlicher Genehmigung fanden nur 47,6% aller Aktionäre das Barangebot von 52,00 Euro je Aktie attraktiv genug.
Die Aktie von Eckert & Ziegler zieht an der Spitze unseres Relative Stärke-Rankings weiterhin einsam seine Kreise. Mit großem Abstand vor den Verfolgern konnte die Führungsposition auch in dieser Woche eindrucksvoll verteidigt werden. Auf den Folgeplätzen hat sich K+S durch seine zumindest bis Montagabend sehr starke Performance weiter nach oben geschoben. Die Aktie der Deutsche Wohnen wäre auf Rang acht in dieser Woche normalerweise der erste Kandidat für eine Depotaufnahme gewesen. Die anstehende Übernahme durch Vonovia lässt die Aktie jedoch aus der Wertung fallen, wodurch dann Aurubis Einzug in unser Portfolio gehalten hat.
Der in der vergangenen Woche beschriebene Aufstieg von Varta in unserem Relative Stärke-Ranking wurde in den vergangenen Tagen jäh gestoppt. Durch die Korrektur der Aktie rutschte diese auf Wochensicht von Platz 10 auf Platz 46 und war damit natürlich kein Kandidat mehr, als es um Ersatz für die Trades auf Daimler und Volkswagen ging. Knapp verpasst hat den Einzug in unser Portfolio die Aktie von Evotec, die zwar von Platz 21 bis in die Top-10 gesprungen ist, in den letzten Handelsminuten dann aber doch HelloFresh auf Platz acht den Vortritt lassen musste. Deutsche Wohnen läuft trotz einer noch besseren Platzierung wegen der bevorstehenden Übernahme durch Vonovia außerhalb unserer Wertung.
Grünes Licht vom Kartellamt: Der Übernahme von Deutsche Wohnen durch Vonovia steht nichts mehr im Weg. Bis zum 21.7. bieten die Bochumer Deutsche Wohnen-Aktionären 52,00 Euro je Anteilschein.
So hoch wie im Sommer 2018 kam Grand City bisher nicht wieder hinaus. Bei 24,40 Euro notierte damals die MDAX-Aktie (23,42 Euro; LU0775917882) – Allzeithoch. Im Frühjahr 2020 hätte der Sprung über diese Marke fast geklappt, aber Corona machte einen Strich durch Rechnung. Bei glatt 24,00 Euro war Schluss.
Die Chancen stehen gut, dass es Rolf Buch im dritten Anlauf gelingt, den Wettbewerber Deutsche Wohnen zu schlucken (s. links „Unsere Meinung“). 18 Mrd. Euro will sich der Vonovia-Chef den Zusammenschluss, der in Wahrheit eine Übernahme ist, kosten lassen.
Das für viele Börsianer alles beherrschende Thema ist dieser Tage der Fusionsplan von Vonovia und Deutsche Wohnen. Lohnt sich das Engagement bei einem der beiden DAX-Konzerne noch immer? Weil Vonovia als Übernehmer bereit ist, rd. 18 Mrd. Euro zu zahlen, kam die Aktie jüngst etwas unter Druck. Die Papiere von Deutsche Wohnen hingegen konnten ihr Kursplus von rd. 16% behaupten.
Das Übernahmeangebot von Vonovia und der anschließende Kurssprung haben die Aktie von Deutsche Wohnen in unserem Relative Stärke Ranking mit einem Schlag weit nach vorne katapultiert. Auf Platz vier liegend wäre der Immobilienkonzern aktuell der erste Anwärter auf einen Platz in unserem Depot. Dazu wird es auf absehbare Zeit aber nicht kommen, weil wir Aktien von Unternehmen aus der Wertung nehmen, sobald es offizielle Kaufofferten gibt. Schließlich ist das Potenzial solcher Titel in der Regel überschaubar.
Deutsche Wohnen und Vonovia wollen fusionieren und hoffen auf die Zustimmung von Behörden und Aktionären. Nach zwei gescheiterten Übernahmeversuchen sucht Vonovia-Chef Rolf Buch nun die gütliche Einigung.
Der DAX ist äußerst erholt aus dem langen Pfingst-Wochenende gekommen und hat am Dienstag (25.5.) bei 15 569 Punkten direkt ein neues Allzeithoch markiert. Großen Anteil daran hatte Deutsche Wohnen. Der Immobilien-Titel schoss über 15% nach oben, nachdem eine Übernahme durch Vonovia wahrscheinlicher wird.
Drei Viertel der Wohnungen vermietet Deutsche Wohnen im Großraum Berlin und ist daher besonders erfreut über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts gegen den Mietdeckel vom Donnerstag (15.4.). Der Immobilienriese will nun „sozialverträglich“ die ausstehenden Mieten eintreiben (s. PLATOW Brief).
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