Metro – Vom Investor wachgeküsst
Der Zeitpunkt für unseren Einstieg beim Handelsriesen Metro war günstig (vgl. PB v. 3.8.): Konzernchef Olaf Koch hatte gerade die operative Trendwende im kriselnden Russ-land-Geschäft ausgerufen. Und jetzt kommen auch noch Übernahmespekulationen hinzu. Der tschechische Milliardär Daniel Kretínský und sein slowakischer Co-Investor Patrik Tkác interessieren sich mit ihrem Investmentvehikel EPGC sowohl für das insgesamt 22,5% schwere Metro-Paket des Großaktionärs Haniel als auch für den rd. 10% großen Anteil der Ceconomy. Gehen alle Deals wie geplant mittelfristig über die Bühne, hielte EPGC am Ende etwa 31,5% an dem MDAX-Konzern und wäre verpflichtet, allen freien Aktionären ein Übernahmeangebot zu machen.