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Friedrich Vorwerk nimmt Fahrt auf

Die für die Energiewende in Deutschland notwendigen Investitionen kommen Friedrich Vorwerk weiter zugute. Der Ende März auf 1,045 Mrd. Euro bezifferte Auftragsbestand ist diese Woche erneut gewachsen.

Am Mittwoch (5.6.) erhielten die Niedersachsen von Nexans den Auftrag, die landseitigen Erdkabelverbindungen in den Offshore-Anbindungsprojekten BalWin3 und LanWin4 umzusetzen. Ab dem Jahr 2031 sollen dadurch hierzulande bis zu 5 Mio. Haushalte mit erneuerbarem Strom versorgt werden.

Das offiziell mit „deutlich dreistellig“ beschriebene Auftragsvolumen bewegt sich unseren Recherchen nach im Bereich zwischen 150 Mio. und 200 Mio. Euro. Wie CFO Tim Hameister auf PLATOW-Nachfrage konkretisiert, werden entsprechende Umsätze zwischen 2026 und 2029 generiert werden. Mit der zu erwartenden Marge des Projekts zeigt sich der Finanzchef „zufrieden“. Zudem könnten in diesem Jahr „durchaus noch weitere Aufträge, auch in dieser Größenordnung“ folgen, wobei sich das im Projektgeschäft immer schwer vorhersagen lasse.

Die Aussichten bleiben gut, zumal sich Hameister auch hinsichtlich der Gewinnung des dringend benötigten Personals „ganz zufrieden“ äußert. Nach dem Bruch der Widerstandszone bei gut 16,00 Euro nimmt die Aktie (18,50 Euro; DE000A255F11) richtig Fahrt auf. tk

Mit auf 13,50 (11,50) Euro erhöhtem Stopp bleibt Friedrich Vorwerk kaufenswert.

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